Grundstücke und Gründstücksteile als Betriebsvermögen?

Nehmen wir folgendes an: Auf einem Grundstück steht ein Gebäude, dieses Gebäude wird größtenteils zu eigenbetrieblichen Zwecken genutzt, d. h. der Betrieb des Einzelunternehmers befindet sich in dem Gebäude.

In dem Gebäude befindet sich auch noch die Wohnung des Einzelunternehmers. Die Wohnung benutzt er zu "eigenen Wohnzwecken".

Eine zweite Wohnung in dem Gebäude wird an Dritte (Fremde) vermietet.

Gemäß R 4.2 (3 - 4) EStR

Sind die Gebäudeteile, selbständige Wirtschaftsgüter.

Ich schaue mir jetzt R 4.2 (9) EStR an.

"Grundstücke und Grundstücksteile, die nicht eingenbetrieblich genutzt werden und weder eigenen Wohnzwecken dienen, noch Dritten zu Wohnzwecken unentgeltich überlassen sind, sondern z. B. zu Wohnzwecken oder zur gewerbl. Nutzung an Dritte vermietet sind, können als gewillkürtes Betriebsvermögen behandelt werden, wenn die Grundstücke oder die Gründstücksteile in einem gewissen objektiven Zusammenhang mit dem Betrieb stehen und ihn zu fördern bestimmt und geeignet sind."

Nutzt der Einzelunternehmer die Wohnung zu "eigenen Wohnzwecken" dann kann es sich nicht um Betriebsvermögen handeln, auch wenn die Wohnung sich in dem Gebäude befindet, wo sein Betrieb ist.

Die Vermietung der anderen Wohnung an Dritte (Fremde) gem. § 4.2 (9)

können somit Grundstücke und Grundstücksteile zum Betriebsvermögen gehöhren, da hier die Einnahmen aus der Vermietung an Dritte zur Förderung des Betriebes bestimmt und geeignet ist.

D. h.

Wohnung für eigene Zwecke: kein Betriebsvermögen, und damit auch der Grundstücksteil

Wohnung an Dritte, kann als "gewillkürtes" Betriebsvermögen angesetzt werden.

und somit auch das Grundstück bzw. der Grundstücksteil der auf die Wohnung entfällt.

Sehe ich das soweit korrekt?

Oder hat jemand Einwende?

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Eine Wende hatten wir vor längerer Zeit - und annehmen dürfen einige hier nichts - sie sind Beamte.

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"Tabellen für Steuern von Spielzeuge" -

bist Du sicher, dass das ganze nicht etwas übereilt und unvorbereitet ist -

Stichwort Steuerberater.

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Ich glaube nicht, dass der Gesetzgeber für alles etwas parat hat - schon gar nicht für sowas.

Rede mit dem Chef - schließlich sind Deine Arbeitszeiten (ggf. auch vor dem Arbeitsgericht) nachweisbar.

Allerdings - um wieviele Stunden geht es denn - ist Streit gut - was sagen die Kollegen?

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Als erstes würde ich mir die Beanstandung zeigen lassen.

Und ich würde öffentlich keine unbewiesenen Anschuldigungen machen.

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Wieso verändert sich eigentlich der Wert der Wohnung mehrmals innerhalb kürzester Zeit so eklatant?

Und warum genügen die bereits gegebenen Antworten nicht?

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Ok - das darf er nicht - was ist eigentlich ein Markler?

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"Wahrscheinlich ist das auch zu komplex für dieses Forum" - ach ja?

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Ja, das kann der Lehrer.

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Ein Kleinunternehmer wirst Du wohl kaum gründen, weil es sowas nicht gibt.

Vielmehr willst Du ein Gewerbe anmelden.

Bevor Du das tust, solltest Du zu einem Gründercoach und/oder einem Steuerberater gehen.

Denn Du hast da ein paar Dinge im Kopf, die von absoluter Unkenntnis zeugen.

Von dem genannten Paragrafen kann man nicht profitieren - er stellt nur eine Vereinfachung dar.

Dein Verdienst ist doch kein Umsatz.

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Umgehung im Steuerrecht

Einen Schwerpunkt hat die Gesetzesumgehung im Steuerrecht, wo § 42 AO klarstellt, dass das Steuerrecht beim Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten nicht umgangen werden kann. Allerdings ist dies im strengen Sinne keine Gesetzesumgehung. Ist nämlich ein bestimmter Vorgang nicht steuerpflichtig, liegt legale Steuervermeidung vor. Besteht hingegen eine Steuerpflicht, so lässt sie sich nicht umgehen, sondern die Beteiligten könnten allenfalls das Vorliegen der Besteuerungsvoraussetzungen verschleiern; das allerdings ist strafbare Steuerhinterziehung, aber keine Umgehung.

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Und jetzt sollen wir so wie Du Werbung machen?

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Wer kann mir Antworten zum P- Konto geben?

Hallo zusammen , leider werde ich aus den Antworten hier nicht schlau , auch der Berater meiner Hausbank wie auch meine Anwältin drücken sich entweder schwammig oder unterschiedlich aus oder ich verstehe zu wenig von der Materie....

Bis 2018 war ich selbständig. Die Einkommenssteuer ist bezahlt, die Umsatzsteuer leider noch nicht da das Finanzamt eine Ratenzahlung ablehnte. Gestern wurde mein Konto gepfändet.

Seit Januar bin ich angestellt und verdiene rund 2200€ netto. Lt. Bescheinigung der Anwältin liegt mein Pfändungs Freibetrag bei 2184€.

Demnach werden jeden Monat nur 16€ einbehalten (so ein Aufwand und meine gebotenen Raten lagen bei 500€ aber was solls).

Mein Gehalt kommt immer am 15. Muss ich den Freibetrag bis zum Ende des Kalendermonats aufbrauchen oder gelten dann 28 Tage ab Gehaltseingang ?

Laufen Lastschriften und Daueraufträge innerhalb der Grenze normal weiter ?

Da ich auch Dienstfahrten erledige , bekomme ich etwa alle zwei Monate separat eine Erstattung der Fahrtkosten von rund 150€. Diese werden durch meinen Arbeitgeber stets separat überwiesen. Ich nehme an , dass das Geld dann direkt einbehalten wird ?

Erfahren andere Personen wie z.B. der Arbeitgeber, dass ich ein P- Konto habe ?

Wie geht das Finanzamt nun weiter vor ? Ich nehme an , dass meine Schulden mit Verrechnung der diesjährigen Steuererklärung, an der der Steuerberater gerade dran sitzt , weitaus niedriger sein werden bzw wir eine Erstattung bekommen die dann wohl direkt verrechnet wird.

Trotzdem kann sich das Finanzamt ja schwer mit 16€ pro Monat zufrieden geben... Daher habe ich Angst dass das FA noch meinen Arbeitgeber anschreibt oder mir den Gerichtsvollzieher schickt oder mit festnehmen will. Man liest ja so einiges. Ich kann kaum noch schlafen , es ist leider oder eigentlich zum Glück das erste Mal , dass ich sowas erlebe.

Ich bedanke mich im Voraus für die Mühe der Antwortgeber und wünsche noch einen schönen Tag

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"Trotzdem kann sich das Finanzamt ja schwer mit 16€ pro Monat zufrieden geben... Daher habe ich Angst dass das FA noch meinen Arbeitgeber anschreibt oder mir den Gerichtsvollzieher schickt oder mit festnehmen will. Man liest ja so einiges."

Man sollte eben nicht "einiges", sondern das Richtige lesen.

Das Finanzamt gibt sich auch mit null Euro zufrieden, wenn nichts zu holen ist. Das aber muss es erstmal feststellen.

Dazu hat es das Mittel des eigenen Vollziehungsbeamten (der Gerichtsvollzieher hat damit nichts zu tun). Wenn der bei Dir weder Geld noch pfändbare Habe holen kann, erstellt er ein Protokoll über fruchtlose Pfändung. Der Innendienst wertet dies dann aus und versucht, weitere Vollstreckungsmaßnahmen zu setzen (z.B. Lohnpfändung).

Führen weitere Versuche zu keinem Erfolg, wirst Du aufgefordert, das Vermögensverzeichnis (früher eidesstattliche Versicherung) abzugeben.

Kommst Du dieser Aufforderung nicht nach, kann Haftbefehl erlassen werden.

Was ich nicht verstehe - warum hast Du die angebotenen Teilzahlungen nicht geleistet?

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Du wolltest einen Vorschlag machen?

Warum hast Du es nicht getan - der AG hätte Deine Fragen beantwortet.

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Versuchen kannst Du es - die neue Bank wird aber nicht mitspielen.

Wann hast Du zuletzt das Vermögensverzeichnis abgegeben?

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Was ist anders als bei der ersten Frage?

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Wie immer - was steht im Vertrag?

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