Kann Bauträger Bezahlung fordern wenn grundbucheitrag nicht erfolgt?

2 Antworten

"Droht mit Mahnung" hab ich noch nie gehört... ;-)

Ich möchte dir zwei Gegenfragen stellen: Hat dein Bauträger einen Vertrag mit dir, oder mit deinem Banker!?

Und dann: Wenn jetzt der Banker zahlt und anschließend der Bauträger die Flügel streckt (in Insolvenz geht, wie eigentlich alle die ich mal kannte...); was hast DU dann, außer hohen Hypothekenschulden und keine dinglichen Sicherheiten (Grundbucheintrag).

Hallo, Danke erst mal für die schnelle Antwort. Was ich hätte dazu schreiben sollen, ist das der Notar beim Grundbuchamt die Löschung des aktuellen Besitzers und die richtige Rangfolge initialisiert hat. Das Amt braucht halt noch. Also wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hätte er uns schon angemahnt wenn er könnte. Bedeutet dies, dass er so lange warten muss bis die Umschreibung erfolgt ist?

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@Normajane

In Bauträgerverträgen steht üblicherweise ein Zahlungsplan:

15% bei Unterzeichnung

20% bei Fertigstellung Bodenplatte

usw...

Check das Vertragswerk mal diesbezüglich.

Wenn "das Amt Zeit braucht", dann ist das eben so. Der Bauträger wird das Grundstück nicht in zweites Mal veräußern.... oder doch!?

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Für mich ist das völlig normal. Die Bank hat die Summe für das Grundstück bezahlt und hat bisher noch keine endgültige Bestätigung vom Grundbuchamt, dass sie entsprechend ihren Vorgaben (davon gehe ich aus) im Grundbuch eingetragen ist.

Jetzt soll die Bank eine zweite Zahlung leisten, obwohl die erste noch nicht vollends abgewickelt ist. Das tut sie noch nicht - und das finde ich völlig normal.

Eigentlich zahlt man in diesem Fall die fällige Rechnung für den Baufortschritt aus dem Eigenkapital. (So war es zumindest bei uns)

Spekulationssteuer bei Mietkauf und Vermietung?

Mietkauf und Vermietung

Wir haben im Oktober 2010 ein Grundstück gekauft, 2011 gebaut und im Oktober 2011 sind wir in das neue Haus eingezogen. Im Juli 2015 ziehen wir in ein größeres Haus und möchten am Liebsten unser kleineres Haus verkaufen. Steuerrechtlich kein Problem, da wir ja über 3 Jahre schon im Haus gewohnt haben. Leider verlangt unsere alte Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung von über 50.000 Euro

Um diese zu entgehen, gibt es die Möglichkeit, dass Haus zu vermieten und nach Ablauf der Zinsbindung der Bank, das Haus zu verkaufen.

1) Frage hierzu: Wann endet die Spekulationsfrist bei Vermietung? Im Januar 2020, weil ich das Grundstück 2010 gekauft hatte? Oder im Januar 2021 wegen der Fertigstellung des Hauses? Oder noch später?

2) Frage: Wie hoch darf eine Mietsicherheit für ein Haus sein? Ist es auch möglich eine sehr hohe Mietsicherheit zu vereinbaren (z.B. 60.000 Euro)? Ich habe einen Interessenten, der unser Haus gerne kaufen möchte. Aufgrund der Vorfälligkeitsentschädigung kann er sich auch vorstellen, das Haus vorab zu mieten und später (mit Vorkaufsrecht) zu kaufen.

3) Weitere Frage zur Vermietung: Mein zukünftiger Käufer zahlt vorab eine Anzahlung (z.B. 50.000 Euro), mietet das Haus und kauft es Jahre später. Wie wird steuerrechtlich über die Anzahlung entschieden, wenn das Haus vor der 10 Jahresfrist und nach der 10 Jahresfrist verkauft wird?

4) Eine andere Möglichkeit wäre der Mietkauf. Beispiel: Im Juli 2015 wird bei einem Notar ein Mietkauf unterschieben. Es folgt eine Anzahlung von z.B. 150.000 Euro im Juli 2015, dann 5 Jahre lang entsprechende Raten und am Ende der restliche Kaufpreis. Frage hierzu: Da wir bis heute das Haus steuerfrei verkaufen könnten, ist die Anzahlung dann auch steuerfrei?

5) Weitere Frage zum Mietkauf: Wie wird insgesamt der Mietkauf steuerlich betrachtet? Muss hier, wie bei Vermietung, auch die 10 Jahresfrist eingehalten werden? Oder werden unsere eigen genutzten 3 Jahre für eine Steuerbefreiung anerkannt und der Mietkauf wird wie ein Verkauf betrachtet?

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