Kann Bauträger Bezahlung fordern wenn grundbucheitrag nicht erfolgt?

2 Antworten

"Droht mit Mahnung" hab ich noch nie gehört... ;-)

Ich möchte dir zwei Gegenfragen stellen: Hat dein Bauträger einen Vertrag mit dir, oder mit deinem Banker!?

Und dann: Wenn jetzt der Banker zahlt und anschließend der Bauträger die Flügel streckt (in Insolvenz geht, wie eigentlich alle die ich mal kannte...); was hast DU dann, außer hohen Hypothekenschulden und keine dinglichen Sicherheiten (Grundbucheintrag).

Hallo, Danke erst mal für die schnelle Antwort. Was ich hätte dazu schreiben sollen, ist das der Notar beim Grundbuchamt die Löschung des aktuellen Besitzers und die richtige Rangfolge initialisiert hat. Das Amt braucht halt noch. Also wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hätte er uns schon angemahnt wenn er könnte. Bedeutet dies, dass er so lange warten muss bis die Umschreibung erfolgt ist?

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@Normajane

In Bauträgerverträgen steht üblicherweise ein Zahlungsplan:

15% bei Unterzeichnung

20% bei Fertigstellung Bodenplatte

usw...

Check das Vertragswerk mal diesbezüglich.

Wenn "das Amt Zeit braucht", dann ist das eben so. Der Bauträger wird das Grundstück nicht in zweites Mal veräußern.... oder doch!?

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Für mich ist das völlig normal. Die Bank hat die Summe für das Grundstück bezahlt und hat bisher noch keine endgültige Bestätigung vom Grundbuchamt, dass sie entsprechend ihren Vorgaben (davon gehe ich aus) im Grundbuch eingetragen ist.

Jetzt soll die Bank eine zweite Zahlung leisten, obwohl die erste noch nicht vollends abgewickelt ist. Das tut sie noch nicht - und das finde ich völlig normal.

Eigentlich zahlt man in diesem Fall die fällige Rechnung für den Baufortschritt aus dem Eigenkapital. (So war es zumindest bei uns)

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