EÜR obwohl kein Kleinunternehmer mehr?

3 Antworten

Der Gewinn ist für die Beurteilung, ob man KU ist, keine Rolle. Ich kann Millionengewinne machen und trotzdem KU sein. Beispielsweise wenn ich ausschließlich oder fast ausschließlich steuerfrei vermiete.

Ausschlaggebend sind die im Inland umsatzsteuerpflichtigen Umsätze.

Umgekehrt lässt die Tatsache, dass die im Inland umsatzsteuerpflichtigen Umsätze im vergangenen Jahr 17.500 Euro überstiegen haben (bzw. im laufenden Jahr 50.000 Euro voraussichtlich übersteigen werden) kein Indiz für eine bestimmte Gewinnermittlungsart.

Umsatzsteuer und Einkommensteuer hat ungefähr soviel mit einander zu tun wie Auto und Motorrad. Beides Kraftfahrzeuge, aber eins davon hat nicht mal ein Lenkrad, was das andere jedoch nicht interessiert.

was hat die Grenze aus der Umsatzsteuer (Kleinunternehmerregelung) mit der Einkommensteuer (Gewinnermittlungsart) zu tun?

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Danke für die unqualifizierte Auskunft...

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@karl76

komisch ....

enno hat genau das gleiche gesagt .....

warum war seine Antwort nicht unqualifiziert?

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Dürfen wir die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen?

Mein Bruder und ich haben dieses Jahr eine GbR gegründet. Mein Bruder hat schon ein Einzelunternehmen, in welchem er die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt. Nächstes Jahr wird er mit diesem Einzelunternehmen Umsatzsteuerpflichtig weil er dieses Jahr über die 17.500 gekommen ist. Darf unsere GbR nächstes Jahr die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen obwohl mein Bruder mit seinem anderen Unternehmen umsatzsteuerpflichtig wird. Habe gelesen dass man nicht mehre "Kleinunternehmen" haben kann um der Umsatzsteuer aus dem Weg zu gehen, weil Umsätze der Unternehmen dann addiert werden. Aber wie verhält es sich bei einer GbR?

Außerdem: Wir werden dieses Jahr nicht über die 17.500/Jahr kommen und nächstes Jahr voraussichtlich nicht über 50 000. Falls wir dann nächstes Jahr einen Umsatz von 45 000 Euro machen müssen wir dann rückwirkend fürs Jahr Umsatzsteuer zahlen?

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Kleinunternehmer: Umsatzsteuergrenze im 2.Jahr voraussichtlich überschritten - was tun?

Hallo zusammen,

ich habe mich letztes Jahr selbstständig gemacht und die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen. Umsatz lag letztes Jahr (Rumpfjahr) unter 17.000 Euro. Es war auch für dieses Jahr noch nicht absehbar, dass mein Umsatz mehr als 50.000€ betragen könnte. Allerdings hat sich das Jahr nun außerordentlich gut entwickelt und ich werde voraussichtlich bei rund 60.000€ Umsatz landen.

Dass ich dann ab nächstem Jahr der Regelbesteuerung unterliege, ist mir klar. Wie sieht es allerdings für dieses Jahr aus? Muss ich da jetzt irgendetwas tun, wenn absehbar ist, dass ich die 50.000€ Grenze überschreite? Und vor allem: Muss ich die Umsatzsteuer nachzahlen?!

Vielen Dank schon mal für Tipps & Infos.



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