Ein Teil des Geldes in einem Fremdwährungskonto parken? Wann macht das Sinn?

4 Antworten

Wenn Du nicht davon ausgehst, daß der Euro als Währung vom Angesicht dieses Planeten verschwinden wird (und damit eine Anlage in Gold, Platin etc. sinnvoller wäre), dann bedeutet das, daß Du eine ganz übliche Spekulation auf einen Wechselkurs durchführen möchtest. Das wird man idealerweise nicht in Fremdwährungskonten mit vollem Kapitaleinsatz und Risiko tun, sondern über gehebelte Produkte auf bestimmte Währungspaare.

Einziger Fall, in dem das Fremdwährungskonto wirklich eine Risikoreduktion darstellt, ist der bei Unternehmen, die Geld in einer Fremdwährung (z.B. USD) sowohl einnehmen, als auch ausgeben müssen. Sie sparen sich dadurch doppelte Konversionen und damit die Spreads. Selbst dann ist jedoch bei einem entsprechenden Ungleichgewicht (z.B. mehr Einnahmen in USD als Ausgaben in USD) nur ein Teil über das Fremdwährungskonto abzuwickeln, während der Rest ggf. per Hedging wieder über Hebelprodukte abgesichert würde.

Was spricht für/gegen ein Fremdwährungskonto?

Hast Du die Frage zum Roulettespiel gelesen? Genauso ist es, wenn man Fremdwährungskonten eröffnet ohne vom Thema wirklich eine Ahnung zu haben. Wenn Du trotzdem eine konkrete Empfehlung haben willst: Man traut dem US-$ zu, sich gegen den Euro stärker zu entwickeln. Dieser Rat ist ohne Gewähr und ich würde bei dem Anlagevolumen das Du uns hier ja mal mitgeteilt hast (waren doch 60 TEUR?!?) nicht gerade auch noch das Fremdwährungsrisiko mit an Bord nehmen.

ETF Portfolio Zusammenstellung. Beginn mit 5.000€ & Sparplan, wie weit diversifizieren?

Hallo zusammen,

ich benötige objektive Stimmen zu meinem Portfolio, welches ich die Tage angehen möchte. Es geht mir nicht darum, meine exakten ETFs aufzuschreiben, sodass ich eine Meinung dazu bekomme. Vielmehr geht es um die Zusammenstellung meines Portfolios und ob die Sinn ergibt.

Ich wollte 5.000€ investieren mit einem darauffolgenden Sparplan von 200€ pro Monat. Ich kann bis zu 5 Sparplan-ETFS aufsetzen. Meine Risikostufe würde ich bei 7 einschätzen auf einer Skala bis 10. Ich möchte ein breit diversifiziertes Portfolio.

Meine Fragen: 1. Bei einer EInmaleinlage und dem Sparplan der darauf folgt: Würde es Sinn machen, die 5000€ vermehrt in nicht-sparplanfähige ETFs zu investieren? Macht es bei diesem Plan überhaupt Sinn auf mehr als 4/5 ETFs zu sparen? Genauere Details schreibe ich in die ETF-Beschreibungen. 2. Sollte es SInn machen, würde ich gerne weiter diversifizieren bei den Aktien-ETFs und Richtung Kommer's Weltportfolio gehen. Soweit ich das sehe, habe ich überhaupt keine Small & Mid Caps im Portfolio, allerdings macht dieses Portfolio bei den Summen glaube ich noch keinen SInn. 3. Würde ein S&P 500 bei einem MSCI World /ACWI überhaupt SInn machen? Der Fokus liegt erneut auf den USA und soweit ich das verstehe, bestehen diese zum großen Teil aus dem S&P 500. 4. Ich möchte sowohl Divididenden-Ausschüttende als auch thesaurierende ETFS, also keine 100% von keiner Sorte. Macht das Sinn oder gibt es hier etwas, was ich nicht verstehe? Ich habe es mir gut überlegt und möchte sowohl den Zinseszins-Effekt, als auch die kleine Motivation, wenn ich ab und zu was auf dem Konto sehe (zudem die Steuerfreiheit bis 800€).

65% Aktien (davon 70% MSCI World / 30% MSCI EM) 25% Anleihen 10% Rohstoffe / Immobilien

  1. MSCI World
  2. MSCI EM
  3. (Obwohl ich gerne weiter diversifizieren würde, da ich ja auch keine Small / Middle Caps wirklich habe. So habe ich dementsprechend auch über MSCI Europe/Asia Small Caps, Euro Stoxx50.. gedacht. Ebenso über den S&P 500 aber dieser ist ja mehr oder weniger vom MSCI World schon mitabgebildet, oder?)
  1. IShares Markit IBOXX EUR Liquid Sovereigns Capped oder X-Trackers II IBOXX Global Inflation
  2. X-Trackers DBLCI - OY Balanced ETF

Das wären meine Aktien-ETFS. Würde es jetzt in die weitere Diversifizierung gehen (Frage 2), würde ich auch über folgende ETFs nachdenken. 1. MSCI ACWI - thesaurierend - unfunded swap - 0,45% TER - Aktion (Ich habe auch diesen MScI ACWI gefunden, der ebenso kostenlos und sparplanfähig ist. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der den MSCI World & EM einfach so ersetzen kann und ob dies Sinn macht..) 2. S&P 500 - thesaurierend - unfunded swap - 0,12% TER - Aktion (Alternative 1: ausschüttend - unfunded swap - 0,15% TER) (Alternative 2: thesaurierend - physisch - 0,07% TER) 3. MSCI Europe Small Caps - thesaurierend - physisch - 0,3% TER

Was denkt ihr hierzu?

Danke und LG

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200000€ Umsatzverlust durch städtische Baustelle - wie soll das geregelt werden?

Hallo es geht um folgendes,

ich bin Gewerbebetreibender in der Gastro mein Betrieb erwirtschaftet einenen Umsatz von circa 250-300000€ jährlich.

Nun plant die Stadt eine Baustelle direkt vor meiner Nase. Fast 2 Jahre wird sie dauern und die Hauptstraße wird vollgesperrt. Das bedeutet keine Kunden die mit dem Auto kommen können es sei denn sie parken mehrere hundert Meter bis zu 1km entfernt laufen den ganzen Weg zum Geschäft und dann müssen sie das Essen den weiten Weg zurück tragen eher unwarscheinlich das dass jemand macht.

Nun meine Lieferanten können auch nicht kommen Sie müssen alles hierhin tragen das sind auch fast 1km. Die Baustelle sind sogenannte Verschönerungsarbeiten. Die Parkplätze vor meinem Betrieb fallen alle weg das heißt dass ich nach der Baustelle 40-50% meiner Kunden verliere das witzige daran ist das die Stadt kein Wert auf "Schönheit" gibt da sie zu Weihnachten nicht mal die Lichter an macht aber naja.

Nun während der Baustelle sieht es so aus dass ich wenn überhaupt und ich weiß nicht mal ob Fußgänger die Möglichkeit haben mein Geschäft zu erreichen das ich 0€ am Tag mache weil die Straße komplett aufgerissen wird eine Brücke mach kein Sinn da es die Arbeiten behindern würde.

Die Stadt muss es mir so oder bezahlen aber was wird sie bezahlen den Umsatzverlust oder den Umsatzverlust plus die Kosten die ich nicht mehr decken kann. Denn wenn die Baustelle anfängt dann kann ich nach 1 Woche Insolvenz beantragen ich werd nicht einmal in der Möglichkeit sein irgendwelche Lebensmittel einzukaufen.

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Hausbau, mit Sitzrecht + Eigenkapital des Vaters?!?

Hallo,

mein Mann und ich haben uns vor kurzem ein Baugrundstück erworben inkl. einer unterkellerten Doppelgarage darauf. Dies haben wir als Altersvorsorge bzw. für evtl. Nachkommen gekauft. Also nicht für uns zum selbst bewohnen bei einem Hausbau.

Nun möchten wir ein Zweieinheiten-Haus darauf an/bauen, indem dann auch der Vater meines Mannes eine der beiden Wohnungen beziehen soll.

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Durch das Eigenkapital des Vaters hätten wir eine gewisse Sicherheit und er bekäme im Prinzip eine Wohnung nach seinem Geschmack +  ein Nießbrauchrecht bzw. Sitzrecht für diese Wohnung.

Der Vater wohnt aktuell in Miete und würde wahrscheinlich sonst ohne dieses Bauvorhaben auch immer in Miete wohnen. So bliebe das Geld zumindest in der Familie.

Ebenso ist darauf zu achten, dass mein Mann einen Bruder hat bzgl. Erbe. Das Verhältnis der beiden ist super, trotzdem will ich es nicht unerwähnt lassen.

Sind diese Gedanken umsetzbar? Was macht hier Sinn, was muss beachtet werden und hättet ihr sonst einen Alternativvorschlag? Wir selbst können das Haus nicht alleine finanzieren.

Abschließend eine Frage zum Bausparer meines Schwiegervaters. Kann man diesen ohne weiteres an uns überschreiben um u.a. an das Darlehen zu kommen?

Vielen Dank für die Hilfe.

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