CS-Euroreal-steuerliche Verrechnung

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3 Antworten

Wenn Du nach 2008 diesen Fonds erworben hast, kannst Du bei einer Veräußerung die etwaigen Verluste steuerlich berücksichtigen (macht schon Deine Bank). Aber Du verkaufst nicht am Zweitmarkt, sondern ganz normal an der Börse. Eine erfolgte Ausschüttung wird von der Bank in Deinen "Steuertöpfen" berücksichtigt, lediglich angekündigte Ausschüttungen natürlich nicht.

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Die derzeit stattfindenden Ausschüttungen sind Substanzausschüttungen, d.h. steuerlich erst bei der Veräußerung zu betrachten. Wenn Du den Fonds vor 2009 gekauft hast, wäre das also steuerlich irrelevant. Bei einem Kauf nach 2008 sind die Ausschüttungen zu besteuern, aber die Verlustspanne zwischen NAV (ca. 51 EUR) und Börsenkurs (ca. 34 EUR) von ca. 17 EUR wäre deutlich.

Bei Ertragsausschüttungen (aus laufenden Vermietungen der Objekte) wird aufgrund der Sonderrolle von Immobilien günstiger besteuert als mit dem vollen Abgeltungssteuersatz. Es wäre also sinnvoll, die Ausschüttungen mitzunehmen und nicht sofort zu verkaufen, wenn Du nach 2008 den Fonds gekauft hast. Wurde er vor 2009 gekauft, so wäre der Verkauf günstiger, da die Ertragsausschüttungen in 2012 ja besteuert werden.

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Kursgewinne/ -verluste von Anteilen, die bis Ende 2008 gekauft wurden, haben keine steuerliche Relevanz, danach werden die Gewinne nach der sog. Abgeltungsteuer besteuert.

Ausschüttungen werden in dem Jahr des Zuflusses des aufgeschütteten Betrages besteuert. Diese unterliegen der "Abgeltungsteuer".

Die Bank verrechnet für dich. Wenn sie das nicht tut oder du mehrere Depots hast, kannst du die Verrechnung der diversen Pötte über die Steuererklärung selbst durchführen.

Die CS äussert sich selbst über die Steuerthematik: https://www.credit-suisse.com/de/real_assets/de/steuerliche.jsp

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