Kann man die Unterstützung der Eltern (Sozialhilfeempfänger) steuerlich geltend machen?

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Es gibtden § 33 a EStG. Das ist die passende Vorschrift.

Für die laufenden Zahlungen, die Du Deiner Mutter gibst, geht das aber ins Leere, weil eigene Einkünfte und bezüge angerechnet werden, soweit die 624,- euro übersteigen. Mit 300,- Rente und 500,- Grundsicherung (9.600,- im Jahr, das sind 8.976,- Euro mehr als 624,- euro), wird der Abzugsbetrag von höchstens 8.354,-, bzw. die von Dir gezahlten 5.200,-, überschritten. Also kein Abzug.

Die 5.000,- Behandlungskosten, die von der Krankenversicherung nicht getragen werden, kannst Du es als Normale aussergewöhnliche Belastung versuchen, aber natürlich kommt da auch die zumutbare Belastung ins Spiel.

für das betreffende Jahr könnte man nun auf die Idee kommen, die Behandlungskosten und die laufende Unterstützung zusammen zu ziehen.

Ich würde es versuchen.

1. ja kann man steuerlich geltend machen 

2. auch die Kosten für die Zahnbehandlung kann als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden (der zumutbare Eigenanteil wird abgezogen, einkommensabhängig) 

3. möglich das die Sozialhilfe entsprechend gekürzt wird, vorher beim Sozialamt erkundigen 

Selbstverständlich kannst du das - ein kurzer Blick ins Gesetz hätte Dir das auch gesagt.

Die Antwort von Lissa kannst Du dabei getrost in die Tonne treten - sie vertritt hier nur ihre unbedeutende Meinung.

Ob angerechnet wird und wieviel, wird das dortige Amt entscheiden.

Das hat jedoch nichts mit dem Einkommensteuer-Gesetz zu tun.

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