Beitragsdepot für fondsgebundene Rentenversicherung mit Rentenbeginn nach der Ansparphase

2 Antworten

Woher kommen denn die Beiträge für die fondsgebundene RV ? Wenn die aus dem Depot kommen, dann sind Deine Ängste sehr begründet !

Ich kenne das von anderen Anbietern (Zurich, Nürnberger, usw.), dort wird das Depot zuerst "hergenommen" für die Beiträge und wenn das "leer" ist, dann kommt es darauf an. Entweder die Beitragszahlung wird eingestellt oder die Beiträge werden "normal" vom Konto abgebucht.

Ich bin mir nicht sicher ob das was Du da hast, Dir wirklich nützt. Eine fondsgebunden Rentenversicherung ist eh schon ein problematisches Produkt und sowas von der AachenMünchener ist auch noch extrem teuer, insbesondere was die jährlichen Verwaltungskosten angeht.

Bitte den ganzen Setup nochmal intensiv überdenken.

Ja, die monatlichen Entnahmen werden aus dem Depot entnommen! Ich hab das ganze vor genau einem Jahr abgeschlossen. Von mehreren Seiten wurde mir zugetragen, man könne das Geld nach zwei Jahren zu 90 % entnehmen. Es war als eine Art Anlage gedacht, damit ich später von diesem Geld verschiedene Dinge finanzieren kann. Nebenbei soll es wie eine Art Lebensversicherung sein.

Werden mehr informationen benötigt? Was kann ich machen? Ich muss hier dringenst Klarheit haben. Vielen Dank für eure Hilfe!!

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@MartinUF97

Hast Du denn die Bedingungen usw. des Vertrages nicht, da steht doch Alles drin.

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@MartinUF97

Das Ding ist nicht so "nebenbei" wie eine Lebensversicherung, das ist eine Lebensversicherung.

Nebenbei ist, dass Du zuerst alles in eine Art "Depot" legst, aus dem die Beiträge bezahlt werden.

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Wie der Name schon sagt, hast Du einen Vertrag auf eine fondsgebundene Rentenversicherung abgeschlossen - und nicht einen Vertrag für ein "gut verzinstes" Depot. Natürlich kannst Du auch aus dem Rentenvertrag wieder Geld entnehmen, aber diese Möglichkeit hast Du Dir für ziemlich teures Geld eingekauft.

Solche Depots, wie Du haben wolltest, gibt es, aber eher nicht bei der DVAG / AachenMünchener. Gute Zinsen gibt es auch, aber auch dazu sind die AM-Berater nur selten der richtige Ansprechpartner. Was wurde denn im Beratungsprotokoll als "Anlass der Beratung" eingetragen? Wenn dort steht, dass Du für spätere Investitionen Geld anlegen wolltest, wäre Deine Sache möglicherweise ein Fall für den Ombudsmann.

Die Abschlusskosten hast Du wahrscheinlich auch nicht so genau betrachtet, oder?

Ziel war es wirklich, mein Geld zielgerichtet und gut verzinst anzulegen und nebenbei noch etwas für die Rente zu tun. Da ich die Personen kenne, die mit mir die Verträge geschlossen haben, sind sie sich auch bewusst darüber, was ich wollte. Auch auf mein Nachfragen hin, wurde mir zugesichert, ich könnte nach zwei Jahren auf das Geld zugreifen.

Gut könnte sein, dass der Vertrag erst ein Jahr läuft. Ich komme aus dem Vertrag auch raus, die Frage ist nur, ob es sinnvoll ist und was mich das kostet. Nächste Woche kommt ein befreundeter Versicherungsmakler, der sich das mal anschaut, ich hoffe der kann mir helfen. Weiter Antworten sind erwünscht. Ich danke euch schon mal für die Hilfe.

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@MartinUF97

Tja, dann kann man das so machen, wie Du es gemacht hast.

Da Du Dich schwammig ausgedrückt hast, hat Dein Berater eine Lösung angeboten, die alle Aspekte abdeckt. Dagegen ist nchts zu sagen. Man hätte natürlich genauer erforschen können, wie Du Dir "zielgerichtet und gut verzinst" vorstellst, was das kosten darf und was für Dich "nebenbei für die Rente" genau bedeutet. Auch hätte man evtl. klären können, ob es neben einer Versicherungslösung nicht möglicherweise auch noch andere Lösungen gegeben hätte.

Nachdem der Vertrag jetzt schon ein Jahr besteht, würdest Du ziemliche Verluste machen, wenn Du jetzt kündigst. Du kannst Dich ja selber einmal bei der Versicherung erkundigen, wieviel Geld Du zurückbekommst, wenn Du jetzt sofort kündigst. Danach kannst Du dann entscheiden, ob es sinnvoll ist oder nicht. Außerdem: Im Grunde genommen tut der Vertrag ja, was Du wolltest.

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