Flexibler VorsorgePlan Invest von Cosmos Direkt - eine gute Fondsgebundene Rentenversicherung

1 Antwort

Ich habe vor vielen Jahren auch mal eine fondsgebundene Rentenversicherung bei der Cosmos-Direkt abgeschlossen. Im Prinzip ist dagegen nichts einzuwenden. Nur habe ich inzwischen den Eindruck, dass ich bei einer unmittelbaren Anlage in Investmentfonds wesentlich besser gefahren wäre: Es wären nämlich die gesamten Kosten des Rentenversicherungsanteils entfallen und es hätte daher mehr in die Fondsanlage fließen können. Hast Du der Finanzberaterin mal die Frage gestellt, wieso sie eine Rentenversicherung und nicht die unmittelbare Fondsanlage angeboten hat?

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Warum als Versicherung: Ihre Antwort, dass dabei dann keine Kapitalertragssteuer anfalle während der Ansparphase bei Fondswechsel etc...und bei Verrentung nur die hälfte der Erträge versteuert werden müssen. Zusätzlich meint sie sei die Cosmos sehr günstig

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@rollomui

Fondspolicen zahlen nie Ausgabaufschläge für Fonds. Mir haben bei der Cosmos 33 % an der versprochenen Auszahlung gefehlt.

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@Niklaus

wie gefehlt? Selber schon eine gehabt?

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@rollomui

Ich hatte mal eine KLV von der Cosmos. hat mich nicht überzeugt. Wie schon gesagt 33 % weniger Auszahlung als vorgesehen. Übrigens solltest du eher auf die Kapitalstärke der Versicherungen eingehen, Auch da ist die CanadaLife spitze.

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@Privatier: Dein Eindruck ist richtig: Laut der entsprechenden Fachliteratur betragen bei Fonds-gebundenen Rentenversicherungen die Kosten des Vertragsmantels im Durchschnitt 4,5% p.a. - bezogen auf die Aktienmarktrendite von ca. 8% also gut die Hälfte. ("Reduction in Yield"; vgl. M.Ortmann, "Kostenvergleich von Altersvorsorgeprodukten", S. 201). Ich gehe davon aus, dass die Cosmos deutlich darunter liegt, aber ca. 3% dürften es auch da sein.

Bei Fonds fällt Abgeltungssteuer auf die Dividenden an. Bei ca. 2,5% Dividenden p.a. wären das ca. 0,7% p.a. Das ist massiv weniger als die Kosten eines Versicherungsmantels. Rationales Investieren funktioniert übrigens OHNE häufiges Umschichten, sollte also nicht allzu viele Umschichtungskosten erzeugen.

Nicht wenige Rentner werden in Zukunft auch leicht 35-40% Grenzsteuersatz haben (100% der Rente zu versteuern), da ist der halbe Satz kein starkes Argument mehr.

RV macht am ehesten Sinn, wenn noch keine lebenslange Grundabsicherung vorhanden ist. Zum Kapitalaufbau oberhalb dieser Grundabsicherung nicht.

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@GAFIB
Kosten des Vertragsmantels im Durchschnitt 4,5% p.a. - bezogen auf die Aktienmarktrendite von ca. 8% also gut die Hälfte.

Was ist denn das für eine Milchmädchenrechnung ? Pro monatlicher Beitrag einmalig 4,5% gegenüber jährlich ca. 8% - das ist die Hälfte ?

Ich gehe davon aus, dass die Cosmos deutlich darunter liegt

die ist teurer als viele denken...

Bei Fonds fällt Abgeltungssteuer auf die Dividenden an. Bei ca. 2,5% Dividenden p.a. wären das ca. 0,7% p.a. Das ist massiv weniger als die Kosten eines Versicherungsmantels.

Seit wann werden Steuern mit Versicherungskosten verglichen ? Die Abgeltungssteuer fällt bei Fonds nicht nur auf Dividenden an. Ein AA ist gleich hoch bzw. höher als ein Versicherungsmantel.

funktioniert übrigens OHNE häufiges Umschichten

redest Du Dir gerade die shift/Switch-Kosten schön ? Ich kenne nicht EINE selbstgemanagte Fondspolice, die über die gesamte Laufzeit die gleiche Struktur hatte und ZWEI Mal Wechseln zerschießt Dir schon steuerseitig den Fondssparplan.

Nicht wenige Rentner werden in Zukunft auch leicht 35-40% Grenzsteuersatz haben

In welcher Gegend lebst Du ? In einer Welt, in der wir immer wieder von Altersarmut leben und in der 42% Steuersatz das Maximum bei Höchstverdienern ist, sind Rentner mit 40% (zumindest im Osten) vom Aussterben bedroht oder einfach utopisch.

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@Candlejack

@candlejack: Die Kommentare zeigen, dass wir unterschiedlich denken. Bitte einfach mal ein gutes Fachbuch zu den wahren Kosten von Versicherungen lesen, wie das von M. Ortmann. Dann verstehen wir uns besser (;-).

Frage noch zur Rentabilität: Warum legt z.B. der Norwegische Staatsfonds seine 700 Mrd. Euro Volumen eigentlich in Aktien (70%), Anleihen (25%) und Immobilien (5%) an? Warum kauft er keine Versicherungen, wenn die so profitabel und steuergünstig sind? (ich kenne die Antwort).

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Neue Police oder Zusatzbeiträge bei der InterRisk / SFRV und/oder myIndex

Guten Tag.

Vor zweieinhalb Jahren habe ich eine an sich recht gute Entscheidung getroffen, wie ich glaube. Durch verschiedene Informationen aus dem Netz und nach einer Empfehlung durch Finanztest habe ich am Telefon bei der InterRisk einen Fondssparplan im Versicherungsmantel mit größtmöglicher Freiheit bei gleichzeitig geringen Kosten abgeschlossen. Das gute Stück heißt SFRV – und glänzt mMn vor allem durch geringe Gebühren bei unregelmäßigen Beiträgen. Von 1000 Euro, die ich in die Privatreine stecke, gehen nur 0,5 Prozent für Kosten drauf. Davon könnte sich die Allianz durchaus mal eine Scheibe abschneiden. Wenn ich sehe, was da an Abschluss- und Vertriebskosten bei dürftiger Flexibiität und Fonds-Auswahl geboten wird... Na ja!

Jedenfalls habe ich neulich mit einem Freund gesprochen, der mir die myIndex ETF-Police der InterRisk angeboten hat. Ich würde den Vertrag zum Freundschaftspreis bekommen. Er lobt Kickback-Zahlungen (dürften bei ETF ja durchaus schmal ausfallen grins) und sonstigen geringen Kosten. Ich hatte nun überlegt die SFRV-Fonds (eben die mit Kickbacks) in einem neu abzuschließenden myIndex-Vertrag zu besparen und die ETFs in der alten SFRV.

Was haltet ihr von dem Plan? Besser nur einen Vertrag, den SFRV, und lieber mehr da rein stecken oder einen weiteren Vertrag abschließen? Hintergrund ist halt lediglich die Optimierung meiner Versicherungen. :-)

Lieben Dank für jede Antwort.

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Anlagestrategie DWS Riesterrente Premium: Vertrag mit hohem Beitrag vs. regelmäßige Einmalzahlungen

Es wurde ja bereits darüber diskutiert, dass man die Nachteile der Zillmerung in der DWS Riesterrente Premium umgehen kann, indem man zunächst einen Vertrag mit sehr niedrigem Monatsbeitrag abschliesst und dann die eigentlichen Beiträge als Einmalzahlungen tätigt. Meine Frage ist nun, ob sich dadurch die Anlagestrategie der DWS für mein Kapital ändert. Zur Verdeutlichung: Nehmen wir an, ich schließe einen Vertrag mit monatlichem Beitrag von 500 EUR und Laufzeit 30 Jahre ab. Wenn ich nun meine ersten 500 EUR zahle, "weiss" die DWS dass noch 179950 EUR an Beiträgen kommen werden, also genügend Kapital, um einen etwaigen Verlust der ersten 500 EUR wieder zu kompensieren. Dementsprechend kann die DWS die 500 EUR wohl "guten Gewissens" chancenorientiert anlegen, ohne Gefahr zu laufen, nach 30 Jahren die eingezahlten Beiträge nicht garantieren zu können. Schließe ich jedoch einen Vertrag mit sehr (!) niedrigem Monatsbeitrag ab und tätige dann zu Beginn eine Einmalzahlung von 500 EUR, so muss die DWS davon ausgehen keine ausreichenden Einzahungen mehr zu erhalten, um einen etwaigen Verlust dieser 500 EUR wieder zu erwirtschaften. Dem zu Folge müsste sie die 500 EUR eigentlich sicher (und damit renditeschwach) anlegen, um nicht in Schwierigkeiten bei der Beitragsgarantie zu kommen. Liege ich mit diesen Überlegungen richtig? Bin für Meinungen und Gedanken sehr dankbar!

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