Bargeld aus dem Erbe: Habe ich ein Recht auf einen Vorschuß?

4 Antworten

Danke an @lle :)

ich meinte natürlich ein Vorschuß von dem Barvermögen, in Höhe von ca 500 € als Vorschuß. Müssen da alle 5 Geschwister einverstanden sein oder reicht es, wenn ich sie davon in Kenntnis setze, dass ich mir diesen Vorschuß auszahlen lasse???

Kann man das restliche Barvermögen schon jetzt aufteilen? Man kann ja einen kleinen Teil für die Nebenkosten vom Haus zurück behalten. lg

Hallo,

normal wäre, dass das Bargeld unter den 5 Kindern aufgeteilt wird. Darauf hättest Du Anrecht.

Einen Vorschuss auf den Erlös des Hauses musst Du mit den Geschwistern verhandeln.

Viel Glück

Barmer

Solange eine Immobilie zum Erbe gehört, sollte man auch bedenken, dass diese laufende Unkosten verursacht die oftmals nicht durch Einnahmen gedeckt sind. Damit ist es ungeschickt, Barvermögen sofort aufzuteilen und dann bei anfallenden Unkosten wieder alle Erben anzugehen, damit diese von allen auch bezahlt werden.

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Tatsächlich handelt ihr als Erbengemeinschaft übereinstimmend oder garnicht. Mit einem Vorschuss müssten also alle Erben einverstanden sein.

Da das Erbe aus Reinnachlass bezahlt wird, müssen erst einmal alle Verbindlichkeiten und die Bestattung bezahlt sein, bevor man seinen Erbanteil überhaupt kennt.

G imager761

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Hallo,

vor kurzem starb mein Vater (Mutter ist bereits früher verstorben), wodurch eine Erbengemeinschaft mit meinen beiden Geschwistern entstand. Weitere Personen sind nicht Bestandteil der Erbengemeinschaft.

Er hinterließ ein Grundstück, was laut Testament zu gleichen Teilen aufgeteilt werden soll - es handelt sich aktuell noch nicht um Bauland, der Preis pro Quadratmeter ist nach dem Bodenrichtwert zufolge auf dem gesamten Gelände gleich. Da die Stadt jedoch schon seit Jahrzenten einen vorläufigen Bebauungsplan in der Schublade hat (den mein Vater stets abgelehnt hat) und meine Geschwister nur das Geld haben wollen, möchten sie ihren Anteil verkaufen. Ich jedoch möchte meinen Anteil nicht verkaufen, was eigentlich kein Problem darstellen sollte.

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Wo liegt der Sinn in diesem Verfahren? (Kann man das Teilungsverfahren einfach nutzen, um jemanden zu „schikanieren“?) Habe ich während dieser „Auktion“ das Recht meinen Anteil sicher zu erwerben (ohne dass zB ein Bauträger horrende Werte bietet)?

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Mfg und schon einmal vielen Dank für eure Hilfe

Roland

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