Tochter verweigert Hausverkauf der Mutter - wer bezahlt das Heim?

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4 Antworten

Man kann ja auch ohne Zwangsversteigerung die Erbengemeinschaft auflösen.

Es wird zwar nichts über den Anteil der Mutter an der Immobilie ausgesagt, aber die Mutter dürfte deutlich mehr als die Hälfte davon geerbt haben.

Es kann doch die Tochter das Haus übernehmen und in Gegenzug die anderen Erben außer der Mutter mit dem Schätzwert anteilig ausbezahlen und für die Mutter monatlich einen Zuschuß zu den Heimkosten übernehmen. Damit wären doch alle Interessen der Erben berücksichtigt - die anderen Kinder müssen keine Heimkosten mittragen und die eine Tochter kann das Haus selbst nutzen.

Wenn man sich nicht einigen kann macht das der Anwalt, der die Immobilie versteigert. Es kann (billiger) sein das Haus unter Wert der Schwester zu geben. Das geht schneller und einfacher, als lange klagen.

Üblichweise beauftragen alle zusammen eune Gutachter der einen Preis nennt, denn so bewerten eh nur "Gier und Neid" die keine Ahnung haben

Wieso nicht kann? Als Miteigentümer braucht man nicht um Zustimmung zum Verkauf zu betteln, sondern kann Teilungsversteigerung beantragen. 

Schon alleine diese, vielen Mitmenschen offenbar unkannte, Möglichkeit macht im übrigen so manchem verstockten Miteigentümer Beine.

Genau richtig, vor allem weil es ja auch eine Möglichkeit sein, kann das Objekt so günstig selbst zu bekommen. Man kann ja selbst mitsteigern

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Die Mutter hat kein eigenes Vermögen - die Erbengemeinschaft hat welches. 

Die Verweigerin kann nichts unter Wert verkaufen, weil sie aus dem selben Grund nichts hat.

Dann muss man es eben verteilen. . 

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