Alternativen zur doppelten Haushaltsführung

2 Antworten

Zunächst mal wäre Dir ohnehin nichts übrig geblieben, als Dich mit dem Erstwohnsitz am Arbeitsort anzumelden, weil Du längere Zeit dort verbringst als am Studienort. Auf die Einkommensteuer hat das aber keinen echten Einfluss.

Es ist durchaus möglich, dass Deine Situation als doppelte Haushaltsführung geltend gemacht werden könnte. Die gilt es aber perfekt zu begründen.

Da auf die Art schon eine recht große Steuerarsparnis herauskommen könnte, bietet es sich an, hier einen Steuerberater heranzuziehen, zumal beim Umzug sicher noch einige weitere Ausgaben angefallen sein werden, die in die passende Rubrik eingeordnet werden wollen.

vielen dank für deine antwort.

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Ausschlaggebend ist Deine Steuerklasse, z. Bsp. Stkl. 1 - ledig. Steuerliche Entlastung für Freunde oder einen gefühlten Lebensmittelpunkt sind mir (jedenfalls in Deutschland) unbekannt.

Besteuerung Dienstwagen wärend Einarbeitungszeit

Hallo zusammen,

ich habe am 01.03.2011 bei einer neuen Firma angefangen. Für die ersten 3 Monate ging es in die Einarbeitung an einen anderen Ort. Hierfür habe ich einen Dienstwagen(teilweise Mietwagen) zu Verfügung gestellt bekommen.

Ich war dort im Hotel untergebracht. Der AG hat alles bezahlt, wie bei einer normalen Auswärtstätigkeit. Hotel habe ich über die Reisekosten abgerechnet und ich habe Tagesspesen und Verpflegungsmehraufwendungen bekommen. Also alles wie bei einer normalen Geschäftsreise.

Jetzt kommt aber das gaaanz komische. Ich durfte den Dienstwagen auch privat nutzen. Also wurde er mit 1% des Listenpreises versteuert. Ok, das kann ich noch nachvollziehen.

Weiter wurde Versteuert der Weg zwischen Hotel und meiner vorübergehenden Arbeitsstätte (ich wurde hier ja nur Eingearbeitet, zielverwendung ist ganz wo anders) mit 0,03% mal km und es wurde versteuert die wöchentlichen "Fam. Heimfahrten" von der Einarbeitung zu mir nach Hause mit 0,002% pro km.

Es wurde also der Dienstwagen so besteuert als wäre der Ort der Einarbeitung meine regelmäßige Arbeitsstätte, das Hotel meine Zweitwohnung und mein Zuhause meiner Erstwohnung.

Ich bin der Meinung das kann nicht sein, hier stimmt was nicht. Ich bin der Meinung die 3 Monate waren eine beruflich bedingte Auswärtstätigkeit und daher darf der Dienstwagen auch so nicht besteuert werden. Es muss ja eine beruflich bedingte Auswärtstätigkeit gewesen sein, sonst hätte ich ja auch keine Spesen usw bekommen...

Das Geld bekomme ich vom Finanzamt ja auch garnichtmehr zurück, da das Finanzamt das Hotel niemals als Zweitwohnung anerkennt und damit auch nicht die Familienheimfahrten.

Ich denke hier ist einiges Faul. Ich denke der Dienstwagen hätte nur mit einem Prozent besteuert werden dürfen, mehr nicht.

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