Nach Wegeunfall soll ich nun zum Gutachter. Soll ich einen der gewählten Gutachter nehmen oder einen eigenen suchen? Muss ich das Geld im Zweifel zurück zahlen?

Hallo zusammen,

ich hatte einen Unfall auf der Arbeit bzw Weg zum Arbeitsplatz. Nach etwa 6 Monaten soll ich nach meiner KnieOp nun einen Gutachter aufsuchen, damit geklärt werde, ob es sich tatsächlich um einen BG-Unfall handelt. Mir wurden 3 Gutachter vorgeschlagen, ich könne aber auch einen eigenen wählen. Was ist sinnvoller? Soll ich direkt einen eigenen suchen? Und worauf wäre dabei zu achten? Eigentlich wundert mich auch, dass ich überhaupt einen Gutachter aufsuchen soll, da ich dachte dass es klar ist, dass es ein Arbeitsunfall sei. Es geht hier nicht um Rentenansprüche, es sind aber eine OP (wurde vom Durchgangsarzt sowie vom BG-Arzt empfohlen) und Krankheitstage dadurch entstanden. Ist das dann trotzdem üblich oder muss ich mir jetzt tatsächlich Sorgen machen, dass es nicht als Arbeitsunfall anerkannt wird? Kann mein D-Arzt auch den Gutachter spielen oder wäre das ein Interessenskonflikt?

Was mich doch am meisten interessiert: muss ich die bisherigen Leistungen zb Verletztengeld, Physiotherapie, Reha zurückzahlen, wenn sich nun in ein paar Wochen durch den Gutachter ergibt, dass der Arbeitsunfall nicht anerkannt wird? Oder handelt es sich dann eher um mögliche spätere Leistungen wie Rente (wovon ich hier eh nicht ausgehe)...

Danke schon mal!!

Arbeitsunfall, Gutachter, Versicherung, bg
Wie hilft Berufsgenossenschaft beim Ausbildungswechsel?

Auf dem Schulweg hat unser Sohn einen Roller Unfall gehabt. Dabei wurde per Röntgen ein Riss oben am Schulterblatt festgestellt. Nach 2 Wochen wurde er trotz Schmerzen gesund geschrieben. Es wurde als Arbeitsunfall gemeldet.

Da er weiterhin Schmerzen hatte, war er ca. 2 Monate später beim Durchgangsartzt der meinte es wäre da nichts und wollte diese Meldung auch an die Berufsgenossenschaft machen. Hat abgelehnt ihn krankn zu schreiben.

Da die Schmerzen nicht aufhörten ging er zum 3.Orthopäden der eine MRT Untersuchung veranlasst hat, aus der hervorgeht, das er das Schlüsselbein gebrochen hat. Den abschließenden Besprechungstermin bei diesem Orthopäden haben wir in nächsten Tagen.

Er macht sich Gedanken, auf Anraten von seinen Arbeitgeber einen anderen Beruf zu lernen, da seine Schulter nicht so belastbar wäre für die Ausübung vom jetzigen Ausbildungsberuf. Würde heißen, jetzt sich umorientieren zu müssen.

Wir haben Bedenken ob er kündigen darf? Wie zahlt er seine Miete? Auf welches Geld hätte er Anspruch? Würde er etwas von der Berufsgenossenschaft bekommen? Geld? Beratung zur Umschulung? Oder läuft es über Arbeitsamt, obwohl es Arbeitunfall war.

Wer koordiniert das Ganze? Wie sollten wir vorgehen? Wen sollten wir zuerst ansprechen? Wer muss benachrichtigt werden um später keinen Nachteil aus dem Wegeunfall zu haben?

Arbeitsunfall, Ausbildung, Berufsgenossenschaft
Kündigung von Langzeitkranken während Probezeit trotz Hamburger Modell?

Mein Mann hatte am 03.09.2019 einen Arbeitsunfall, bei welchem er 3 Finger verlor. Er war zu dieser Zeit bei einem Personaldienstleister beschäftigt. Das Unternehmen, in welchem der Unfall passierte, hat ihm zum 01.01.2020 einen befristeten Arbeitsvertrag angeboten, welchen er unterschrieben hat. Die Wiedereingliederung sollte über das Hamburger Modell erfolgen, was vom Arbeitgeber verweigert wurde. So wurde dies über eine Reha-Massnahme geregelt und von der BG bezahlt. Seit Juni ist er wieder normal im Dienst.

Am 09.06. bekam er eine tiefe Beinvenenthrombose mit Gefahr einer Lungenembolie. Laut Arzt war er gerade noch rechtzeitig. Er wurde wieder eine Woche krank geschrieben und hat dann vom Arzt die Wiederaufnahme der Arbeit über das Hamburger Modell vorgeschrieben bekommen. Da er wußte, dass dieser Arbeitgeber das nicht akzeptiert, hat er normal 8 Stunden pro Tag gearbeitet. Nun soll er, während der Probezeit die Ende Juni 2020 endet, die Kündigung bekommen.

BG ist darüber informiert und eine monatliche Rentenzahlung ist derzeit in Prüfung. Schwerbehindertenausweis ist beantragt und auch derzeit in Prüfung.

  1. Ist die Kündigung trotz Hamburger Modell während der Probezeit zulässig?
  2. Das Unternehmen hat nach dem Arbeitsunfall die von der BG vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen nicht, bzw. nur teilweise erfüllt. Es handelt sich um einen Holzbetrieb - schwere Unfälle sind keine Seltenheit.
  3. Das Unternehmen lebt die Corona-Regeln lediglich im administrativen Bereich nach. Die Mitarbeiter in der Produktion sind davon ausgeschlossen.
  4. Ist es sinnvoll, nach dieser Kündigung einen Rechtsanwalt einzuschalten oder macht das wenig Sinn, da während der Probezeit eine Kündigung ohne Angabe von Gründen möglich ist?

Vielen Dank vorab für Antworten.

Arbeitsunfall, Probezeit
Was tun wenn BG ein Gutachten bzgl Arbeitsunfall mit folgendem Trauma nicht anerkennen will?

erst einmal Hallo an Alle ,

bevor ich zum Stand der Dinge komme , möchte ich erst den Ablauf meines Unfalls schildern

Ich habe am 10.3.1990 einen Arbeitsunfall an meinem Linken Auge erlitten und bekam leider unter 20 Mde, was eine Unfallrente ausschlieste . So Unerfahren mann in Jüngeren Jahren ist habe ich es hingenommen und Alle 10 Jahre einen Verschlimmerungsantrag gestellt natürlich Ohne Erfolg ...

Ein paar Monate später nach dem Unfall bekam ich schwere Depressionen und lebe bis Heute ( leider ) mit einigen Psychichen Sorgen und leide an Thrauma . Ahnungslos das diese Folgeerscheinungen des Unfalls waren habe ich es so hingenommen und dagegen angekämpft wie es ging ...

vor 9 Jahren habe ich einen erneuten Verschlechterungsantrag gestellt da mein Sehvermögen immer geringer wurde und auch diesmal hat die BG meinen Antrag abgelehnt da ich erneut unter 20 Mde Stünde .

daraufhin habe ich wiederspruch gestellt und am ende Klage beim Sozialgericht eingereicht

In dieser zwischenzeit war ich wegen meiner Pschischen Krankheit im Krankenhaus und erfuhr zufällig durch einen Patienten das diese Beschwerden auf jedenfall als Folgeerscheinung beim Gericht angegeben werden sollten und einen Zusatsgutachten erforderlich ist  .. Dies machte ich auch und das Gericht sprach meinem Zusatzgutachten zu, den ich auch selbst auswählen durfte .

Ich ernannte einen Pschiosomatischen Facharzt den die BG auch genehmigte . Sie übernahmen auch die Kosten dafür .

Nun habe ich einen Gutachten gemacht und der Arzt hat 100 prozentige Thraumaerscheinungen , Schlafstörungen und Depressionen  Unfallfolgen diagnostiziert ,womit mir für die Unfallrente nichts mehr im wege stehen dürfte aber leider setzt die BG erneut ein Stein vor mir und will das GUtachten nicht anerkennen mit der Begründung es sei nicht Verwertbar . Sie fordern mich auf ein erneutes Gutachten Ihrerseits zu machen haben auch Schrifftverkehr mit meinem Gutachter gehalten der natürlich bei dem gleichen Resultat bleibt .

was kann ich dagegen tun ? Kann es Sein das das Sozialgericht der BG folgt und ein erneutes Gutachten anstreben lässt ?
Kann ich mich gegen ein erneutes Gutachten wehren und Rechtlich  darauf bestehen das dieses Gutachten anerkannt wird . 
Das Gutachten wurde in einer Uni Klinik gemacht 
Leider kann ich mir keinen Rechtsanwalt leisten da ich nur noch einige Stunden am Tag arbeiten kann und weis nicht mehr weiter

Bin um jeden Rat sehr Dankbar

Liebe Grüße Beyda

Arbeitsunfall, Gutachten

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