Nicht nur Rentner müssen eine Vorauszahlung leisten. Wenn für das vorangegangene Steuerjahr eine Nachzahlung zu entrichten ist, wird für das laufende bzw. nächste Jahr eine Vorauszahlung vom Finanzamt festgesetzt. Diese teilt sich in vier Quartale auf und zwar Fälligkeit ist jeweils der 10.03.,10.06.,10.09. und 10.12.. Da für das laufende Jahr bereits die 3 Quartale vorbei sind wird die Vorauszahlung im 4. Quartal ganz zur Zahlung fällig. Ab nächstes Jahr teilt sich der Betrag in vier Quartale auf.

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Gewohnheitsrecht gibt es hier nicht, da Sie selbst gekündigt haben. Aber es gibt gesetzliche Mindestbedingungen auch für Minijobber u. zwar bei Krankheit Lohnfortzahlung und jährlichen Urlaubsanspruch.

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Nein. Die Jahresabrechnung geht auf den neuen Eigentümer über. Der vorige  und der neue Eigentümer regeln das unter sich. Es ist für Sie von keiner Bedeutung.

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Es gibt keine Mindestrente oder Aufstockung. Aber es gibt eine Grundsicherung. Die dürfte aber nicht in Frage kommen, da hier auch das Einkommen u. (Vermögen)bei des Ehepartners bei gemeinsamen Haushalt mit herangezogen wird.

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Was heißt hier zurückzahlen. Es handelt sich hier um eine Nachzahlung über bisher noch nicht versteuerte Einnahmen und zwar um die Renteneinkünfte Ihres Ehemanns. In der Regel setzt das Finanzamt, wenn es zu einer höheren Nachzahlung kommt, Vorauszahlungen fest, die in einem Vierteljahreszeitraum fällig werden. Somit wird bei einer Jahresveranlagung die Einkommensteuernachzahlung nicht mehr so hoch ausfallen.

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Das Erbe ausschlagen und beim Finanzamt Antrag auf Auteilung der Steuerschuld beantragen.

 

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Vielleicht weil die Tochter mtl. unregelmäßig verdient u. dadurch mal keine LSt u. wenn´s mehr ist Lohnsteuer anfällt. Wenn die Tochter die Lohnsteuer zurück haben möchte, dann muss sie selber eine abgeben. Das funktioniert nicht mit den Eltern. Wenn es keine weiteren Einkünfte bei der Tochter gibt, dann wird die Lohnsteuer, die auf der Jahreslohnsteuerbescheinigung ausgewiesen ist, zurückbezahlt.

Es sind die Einkünfte der Tochter und diese wird alleine selbständig veranlagt beim Finanzamt.

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Es gilt hier das Zufluss-Abflussprinzip nach § 11 EStG.

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Freiberuflerin & Angestellter - Wieviel Steuern? Was ist von den Einnahmen abzuziehen?

Ich bin ja im Angestelltenverhältnis. Meine Frau will Freiberufler (Logopädin) werden. Derzeit sind wir gemeinsam veranlagt. Steuerklasse IV & IV.

Meine Lohnsteuer geht ja gleich vom BRUTTO (ca. Gehalt/Monat: 2000€ Brutto) ab.

Ihre Steuer wird ja vorerst nicht verrechnet. Nun überlege ich wie viel Rücklagen sie bilden muss, falls dann die Einkommensteuer kommt. (Eine Umsatzsteuer muss sie nicht zahlen, da sie als Logopädin Umsatzsteuer befreit ist)

Angenommen wir gehen von folgendem Modell aus:

Sie verdient im Monat 1800€, im Jahr also 21600€ (Umsatz).

Ich las etwas davon, dass sie eine Gewinn-Überschuss Rechnung machen muss. Eingaben werden den Ausgaben gegenüber gestellt, und nur die Differenz (Gewinn) ist zu versteuern. 1. Stimmt das? 2. Und was kann sie dem gegenüberstellen? Was gilt als Ausgaben? Gilt die Krankenversicherung (Gesetzlich) und Rentenversicherung (Gesetzlich) in denen sie einzahlt? (Das wären ja schon 600€ Monat) – Desweiteren gelten Therapiematerial, Fortbildungen, usw. 3. Welche Grenze gibt es, dass sie keine Steuer bezahlen muss? Eigentlich bräuchte sie dann nur Therapie Material kaufen, oder Fortbildungen machen, um dann gar keine Steuer zu bezahlen, oder? So würde sie das Geld eben in den Beruf investieren, und nicht in das Finanzamt. 4. Inwieweit wird mein Gehalt mit berücksichtigt, wenn wir die Steuererklärung machen? Ist es besser nicht mehr gemeinsam veranlagt zu sein?

Danke für Eure Hilfe

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  1. Es heißt Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Genau, es wird nur der Gewinn (Einnahmen abzüglich Ausgaben) versteuert.
  2. Ausgaben sind betrieblich veranlasste Kosten, wie z.B. Mietaufwendungen für betriebliche Räumlichkeiten, Telefonkosten, Büromaterialien, Weiterbildungskosten,Therapiematerialien, Werbekosten,Fahrtkosten usw. Kranken-u.Rentenversicherung sind keine betrieblich veran- lassten Ausgaben. Die sind unter Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung Anlage Vorsorgeaufwand abzugsfähig.
  3. Der Grundfreibetrag bei Zusammenveranlagung beträgt 16.708 €. Naja, ob das der Sinn der Selbständigkeit ist. Schließlich will man ja Geld verdienen.
  4. Zusammenveranlagung ist meistens vorteilhafter. Ihr Bruttolohn abzgl. Werbungskosten + Gewinn aus der selbst.Tätigkeit abzügl. Sonderausgaben,außergewöhnliche Belastungen = zu versteuerndes Einkommen. Hieraus errechnet sich die Einkommensteuerzahllast abzüglich die bereits einbehaltene Lohnsteuer aus der Arbeitnehmertätigkeit ergibt die noch zu zahlende Einkommensteuer für die Selbst.Tätigkeit.
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Der Vertragsabschluss w a r eher i s t am 20.12.2014 oder "Schreibfehler"......... Egal wann die Gesamtrechnung ausgestellt ist. Es ist immer der Zeitpunkt der Zahlungsausführungen maßgebend. Also in diesem Fall können 2/3 im Kalenderjahr 2014 als Zahlung und somit als Handwerkerleistung berücksichtigt werden und die restlichen 1/3 im Kalenderjahr 2015. Wenn die Aufwendungen erst im Jahr 2015 berücksichtigt werden sollen, dann sind diese Aufwendungen erst im Jahr 2015 zu überweisen.

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Nein, die Einkommensteurerklärung genügt nicht. Es muss der Einkommensteuerbescheid vom vorletzten Jahr des Antragstellungsjahres sein. Der müsste ja bereits vorliegen. Außer die Einkünfte haben sich relativ gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, dann ist ein Antrag auf Anpassung zu stellen.

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Bei direktem Verkauf sind keine Räumungskosten, Erhaltungsaufwendungen steuerlich geltend zu machen. Nur wenn das Objekt vermietet wird und hieraus Einkünfte erzielt werden, dann sind diese Aufwendungen als Werbungskosten abziehbar. Es wäre auch noch zu prüfen, ob eine Spekulation in Frage komme. Das bedeutet, wenn der Bruder das Gebäude innerhalb der letzten 10 Jahre angeschafft hat. Dann wären die Aufwendungen vom Verkaufserlös abzugsfähig.

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Es ist vollkommend richtig, dass die Umsatzsteuer zu den Einnahmen hinzugezählt werden. Aber bei Abführung der Umsatzsteuer ans Finanzamt wird diese im Gegenzug als Betriebs- ausgabe zum Abzug gebracht. Also keine Auswirkung! Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann stimmt entweder etwas nicht oder die Zahlung der Umsatzsteuer ans Finanzamt wurde erst im nächsten Jahr getätigt. Somit wird die Umsatzsteuerzahlung erst in nächsten Jahr als Betriebsausgaben berücksichtigt.

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Müssen nicht! Man kann, denn die Kap.erträge aus dem Rücklagenkonto sind ja bereits mit der Abgeltungssteuer von 25% versteuert. Zu empfehlen ist es auf jeden Fall, wenn die gesamten Kapitalerträge unter dem Freibetrag von 801 bzw. 1602 € liegen. Denn dann bekommt man die einbehaltenen Kapitalertragsteuer zurück. Oder wenn der persönliche Steuersatz unter 25% liegt, dann wäre es auch sehr ratsam, diese in der Est-Erklärung in der Anlage Kap anzugeben.

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Eigenleistung ist nicht absetzbar, nur die tatsächlich angefallenen und gezahlten Beträge, die mit an Sie adressierter ausgestellter Rechnung nachweisbar gemacht werden müssen. Wenn es sich um Erhaltungsaufwendungen handelt wie hier die Elektroinstallation, Badezimmer neu gestalten und neue Fenster, dann können die Aufwendungen auf 2-4 Jahre verteilt werden (§82b EStDV). Auf wieviel Jahre verteilt wird, hängt vom persönlichen Grenzsteuersatz ab. Hier handelt es sich dann um eine Rechengeschichte. Aber Achtung, es könnte sich bei den Erhaltungsaufwendungen, fall das Objekt erst in den letzten 3 Jahren angeschafft wurde, um anschaffungsnahe Aufwendungen handeln. Das trifft zu, wenn über den ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung durchgeführt wird und somit der Gebrauchswert des Objekts angehoben wird. Wie in Ihrem angefragten Fall "neue Elektroinstallation, neue Fenster und neues Badezimmer, also substanzerhaltene Bestandteil-Erneuerung. Hier könnte es sich dann evtl. von einem einfachen auf einen mittleren Standard der Wohnung(Gebäude) handeln.

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Müssen tun Sie nicht. Aber meistens ist es günstiger eine Zusammenveranlagung durchzuführen. Denn wenn der Grundfreibetrag von 8130,- von Ihnen mit der EU-Rente nicht vollständig erreicht wird, dann kann die Ehefrau den Differenzbetrag auf Ihre Einkünfte mit anrechnen und es kann damit zu einer Steuererstattung kommen.

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