Freiberuflerin & Angestellter - Wieviel Steuern? Was ist von den Einnahmen abzuziehen?

4 Antworten

  1. Richtig, in der Einkommensteuer ist nur der Gewinn, nicht die Einnahmen zu versteuern.

  2. Abgezogen werden von den Betriebseinnahmen die Betreibsausgaben. Das sind alle Ausgaben, die durch den Betriebveranlasst sind. Miete, Mietnebenkosten, Betriebshaftpflicht, Fahrkosten, Werbekosten, Bürobedarf, Fortbildungskosten usw. usw.

  3. Die Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge sind nicht durch den Betrieb veranlasst, sondern Sonderausgaben(Vorsorgeaufwendungen) und werden auch über diese Anlage zur Einkommensteuererklärung angesetzt und abgezogen.

  4. Nur wenn Eure Einkünfte exakt gleich wären, wäre es egal ob gemeinsam, oder einzeln veranlagt. Sonst ist (abgesehen von sehr seltenen Sonderfällen) die zusammenveranlagung günstiger.

  5. Nur wenn ihre Ausgaben genauso hoch wären wie die Einnahmen, würde keine Einkommensteuer zsätzlkich zu dem Lohnsteuerabzug anfallen. Aber sie arbeitet ja wohl um Geld zu verdinen und nicht um Geld zu wechseln.

  6. Zur Beruhigung, mehr als 45 % vom Gewinn kann an Einkommensteuer nicht anfallen.

  7. Weil Deine Frau ab nächstem Jahr keine Steuerklasse mehr benötigt, bekommst Du dann die III. Das bedeutet mehr netto monatlich und ggf. mehr Nachzahlung.

  8. Gemindrt wird das Nachzahlungsrisiko durch einen sorgfältig ausgefüllten Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Wenn ihr den Gewinn gut vorausschätzt, dann werden die vierteljährlichen Vorauszahlung zeimlich genau auf die tatsächliche Steuerschuld passen.

  1. Ja, das Ding heißt allerdings Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)
  2. KV, RV: Nein, das Andere: Ja
  3. 0 Euro
  4. Dein Gehalt + ihr Gewinn - Eure Sonderausgaben = Zu-versteuerndes-Einkommen

Nein, getrennt Veranlagung ist nicht besser.

Jemand, der selbstständig ist, kann selbstverständlich so viel ausgeben, dass er keinen Gewinn macht, ich halte das aber für einigermaßen sinnfrei: Warum soll ich mich mit der Freiberuflichkeit herumplagen, wenn ich am Ende nichts herausbekomme. Nöige Investitionen/Lehrgänge - OK, das dient ja den folgenden Gewinnen, aber 100 Euro ausgeben, um 25 Euro Steuern nicht zahlen zu müssen finde ich weniger intelligent.

  1. Es heißt Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Genau, es wird nur der Gewinn (Einnahmen abzüglich Ausgaben) versteuert.
  2. Ausgaben sind betrieblich veranlasste Kosten, wie z.B. Mietaufwendungen für betriebliche Räumlichkeiten, Telefonkosten, Büromaterialien, Weiterbildungskosten,Therapiematerialien, Werbekosten,Fahrtkosten usw. Kranken-u.Rentenversicherung sind keine betrieblich veran- lassten Ausgaben. Die sind unter Sonderausgaben in der Einkommensteuererklärung Anlage Vorsorgeaufwand abzugsfähig.
  3. Der Grundfreibetrag bei Zusammenveranlagung beträgt 16.708 €. Naja, ob das der Sinn der Selbständigkeit ist. Schließlich will man ja Geld verdienen.
  4. Zusammenveranlagung ist meistens vorteilhafter. Ihr Bruttolohn abzgl. Werbungskosten + Gewinn aus der selbst.Tätigkeit abzügl. Sonderausgaben,außergewöhnliche Belastungen = zu versteuerndes Einkommen. Hieraus errechnet sich die Einkommensteuerzahllast abzüglich die bereits einbehaltene Lohnsteuer aus der Arbeitnehmertätigkeit ergibt die noch zu zahlende Einkommensteuer für die Selbst.Tätigkeit.

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Nun habe ich 2 Fragen.

  1. Ich habe eine Internet+Telefon Flat für 30 Euro im Monat. Kann ich da ich für den Nebenjob das Internet auch nutzen muss einen gewissen Betrag als Ausgabe verbuchen?

  2. Ich darf ja in Rechnungen die ich ausstelle keine Umsatzsteuer berechnen, beziehungsweise auch keinen Vorsteuerabzug geltend machen.

Wenn ich eine Rechnung z. B. über 11,90 Euro bekomme (10 Euro Netto + 1.90 Euro Steuer), dann darf ich in meiner Einnahmen-Überschuss Rechnung doch nur 10 Euro als Ausgaben notieren. Und die 1,90 Euro habe ich bezahlt, kann ich aber nicht anrechnen, da habe ich dann halt "Pech" gehabt oder kann ich dann einfach einen Ausgabenposten mit Vorsteuer notieren?

Für Ihr Feedback vorab vielen Dank

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Steuerfestsetzung, Überweisung und Vorauszahlungen

Guten Tag,

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Plötzlich flatterte Jahre nach dem Umzug ein Brief des Finanzamts ins Haus. Ich hätte "trotz mehrfacher Aufforderung" (die ich nicht bekommen habe) meine Einkommenssteuererkl. 2010 nicht eingereicht und solle fast 3000€ EkSt nachzahlen. Ich habe nur schnell im Internet recherchiert und sofort Einspruch eingelegt (der auch bewilligt wurde) und eine Erklärung nachgereicht. Trotzdem, soll ich die Summe noch überweisen und habe wenige Tage später eine Mahnung bekommen. Ich habe bereits bei mehreren Steuerberatern nach Terminen gefragt, aber keiner hat kurzfristig Zeit, deshalb frage ich hier.

1) Gibt es eine Möglichkeit die Zahlung zu vermeiden?
2) Bekomme ich das Geld zurück wenn ich es überweise (immerhin habe ich das besteuerte Einkommen nie gehabt)
3) Worauf muss ich besonders achten?
4) Gibt es eine Möglichkeit mich von der Erklärungspflicht wieder abzumelden (meines Wissens ist eine EkSt Erklärung für angestellte doch freiwillig)
5) Der Brief spricht außerdem über hohe Vorauszahlungen in den nächsten Jahren. Lassen sich diese vermeiden bzw. werden durch die normal abgeführten Steuern durch meinen Arbeitgeber abgedeckt.

Ich werde mich natürlich sobald wie möglich von einem Steuerberater beraten lassen, aber im Moment bin ich über jeden Ratschlag dankbar.

Viele Grüße und vielen Dank
Falko

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Mir ist schon klar, dass das Finanzamt mein Jahreseinkommen aus der selbstständige und nichtselbständige Tätigkeit berechnet und ich wahrscheinlich aufgrund meiner selbständige Tätigkeit, die ich bis dato ausgeübt habe, das erste mal Steuern nachzahlen muss. Wie behandelt das Finanzamt mich für das Jahr 2015? Werde ich dann für meine selbständige Tätigkeit (was ja in diesem Fall eine nebenberufliche Selbständigkeit dargestellt) geschätzt und müsste ich aufgrund dessen eine Steuer - Vorauszahlung plötzlich an das Finazamnt leisten?

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