Einkommensteuer auf Umsatzsteuer ?

3 Antworten

Hallo,

das mit der Nullnummer ist natürlich falsch, denn wie bei mir starte ich meine Selbstständigkeit und zahle daher im ersten Jahr da keine Umsatzsteuer abgeführt wurde für 10000 € Umsatzsteuer Einkommenssteuer --> das sind dieses Jahr 3800 €

In ein paar Jahren höre ich auf und mache Pause: dann habe ich zwar noch ein Jahr in dem ich ca 10000 € Kosten habe aber keine Einnahmen also auch keine Steuererstattung. Daher am Ende -3800€.

Das ist eine grobe Rechnung die bei mir eben ziemlich doof läuft.

Auch sonst ist das absolut keine Nullnummer: Gewinne sind nicht jedes Jahr gleich: wenn du in einem Jahr 80000 verdienst und im nächsten dafür nur 30000, dann sind das ganz andere Steuersätze.

Allerdings kann man das auch strategisch nutzen, wenn man seine Umsatzemtwicklung kennt oder steuern kann und eben genau das ausnutzen! Wenn man die Gewinne nur so genau steuern könnte:)

Also kommt unter dem Strich sicher nicht das gleiche heraus.

Ich bin kein Steuerberater aber da stimmt was nicht - eine Umsatzsteuer ist doch kein Gewinn - es ist eine Forderung die das Finanzamt gegen mich hat und darauf zahle ich Steuern? Naja da denke ich tatsächlich drüber nach ob Deutschland der richtige Ort für Selbstständige ist.


  1. Du berechnest den Gewinn mit Einer Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung.

  2. Es werden die in 2013 eingenommenen Beträge denen gegenübergestellt, die Du in 2013 ausgegebn hast.

  3. Du kannst hier keinem Erzählen, dass Du die Umsatzsteuer für den DEzember (oder das 4. Quartal) im DEzember gezahlt hast. Das sind Betriebsausgaben im Jahr 2014, weil im Januar gezahlt.

  4. Dafür waren eine Erstattung, oder die Zahlung für dez. 2012/4. Quartal 2012, Betriebsausgabe in 2013.

  5. Hattest Du in der Selbständigkeit wirklich nur die Einnahmen? keine Ausgaben? kann ich nciht glauben. hatte ich in 42 Jahren Berufstätigkeit in denen ich eine ganze Reihe von E-Ü-Rechnungen gesehen habe, ob in Kanzlei, oder Bank, oder sonst wie, noch nie gehabt.

Hallo,

danke für die Antwort.

Ich denke mal, die Punkte 3.) und 4.) ist der richtige Anhaltspunkt für mein Problem, da der komplette Umsatz im Dezember 2013 erfolgt ist.

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keine Ausgaben? kann ich nciht glauben.

Keine Ausgaben kann eigentlich nicht sein bei den Zahlenverhältnissen. Aber Freiberufler haben eben weniger Ausgaben als beispielsweise Händler. Bei mir kommen auch nur ein paar Pimperlinge zusammen wie Fahrtkosten, Telefon/Internet und ein paar Briefmarken.

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@EnnoBecker

Ich hatte 2397 €uro Ausgaben, wobei nun zu klären ist, was davon anerkannt wurde, aber das spielt für meine Frage keine Rolle. Die Erklärung mit der Umsatzsteuerzahlung im Januar ist es wohl.

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@Freiberufler123

Problem gelöst, falls der Geschäftsgang in 2014 besser ist, eventuell sogar gut, um die Steuer zu senken.

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Es ist vollkommend richtig, dass die Umsatzsteuer zu den Einnahmen hinzugezählt werden. Aber bei Abführung der Umsatzsteuer ans Finanzamt wird diese im Gegenzug als Betriebs- ausgabe zum Abzug gebracht. Also keine Auswirkung! Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann stimmt entweder etwas nicht oder die Zahlung der Umsatzsteuer ans Finanzamt wurde erst im nächsten Jahr getätigt. Somit wird die Umsatzsteuerzahlung erst in nächsten Jahr als Betriebsausgaben berücksichtigt.

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