Vorsorgeaufwendungen für Freiberufler- Pauschbetrag möglich?

5 Antworten

Nein, wie kommst Du darauf?

Kann es sein, dass Du die Betriebsausgabenpauschale für manche Berufsgruppe, mit einer Vorsorgepauschale verwechselst?

Pauschalen Abzug der Vorsorgeaufwendungen gibt es nur bei Arbeitnehmern, weil man bei denen, durch den Abzug der Sozialversicherungsbeiträge auch sicher sein kann, dass diese Aufwendungen anfallen.

Alle anderen müssen nachweisen.

ich hatte z.B. tatsächliche vorsorgeaufwendungen von ca. 2800 EUR und das finanzamt hat im steuerbescheid nur 2100 EUR anerkannt. ich frage mich die ganze zeit, warum??

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@adrian1980

Da hilft ein Blick in § 10 a EStG Abs. Satz 1, da stehen die 2.100,- Euro ausdrücklich drin.

Was für Ausgaben hast Du denn im Einzelnen geltend gemacht?

Für zusätzliche Altersvorsorge sind die 2.100,- fest.

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@wfwbinder

hallo, es geht nicht direkt um meine steuererklärung, sondern hier bei uns in der familie, deswegen bin ich im thema auch nicht so drin. habe mir jetzt mal die unterlagen besorgt. hier steht also: Auszug aus dem Lexware-Taxman-Programm: Altersvorsorgeaufwendungen wurden nicht erfasst. Private Krankenvers: PKV: 4344,- Pflegevers: 365,- Summe 4709.-

Sonstige Vorsorgeaufwendungen : Zusatzvers. zur PKV: 546,- Unfallversicherung/Risikoleben: 737.- Haftpflicht: 460,- Summe sonstige Versicherungen: 1743,- Höchstbetrag wären 2800,- Höchstbetrag gesamt 4709,-

Und dann steht da noch der Hinweis: Beiträge zur Basisversorgung werden auf den Höchsbetrag angerechnet und können diesen vollständig verbrauchen)

Im Steuerbescheid steht jetzt auch noch was von Vorwegabzug 2100,-???

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@adrian1980

Die 2.100,- Euro Extraabzug nach § 10 a stehen StPfl. zu die Pflichtversichert sind udn darüber hinaus weitere Aufwendungen für die Altersvorsorge tragen.

Alle Aufwendungen die Du nennst, beziehen sich auf Krankenversicherung, Unfall- und Haftpflichtvers.

Keine Aufwendungen für eine Rentenversicherung, oder was vergleichbares.

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@wfwbinder

also im Lexware-Programm wurden vom Gesamtbetrag der Einkünfte die vollen 4709 EUR abgezogen(siehe oben), um das zu versteuernde Einkommen zu berechnen.

Im Steuerbescheid wurden dann aber lediglich 4101 EUR abgezogen, also ca. 600 EUR zu wenig. Demzufolge ist das zu versteuernde Einkommen auch 600 EUR höher.

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Nö.

Sonderausgabenpauschbetrag sind 36,- €. Wenn du mehr als das pro Jahr für Krankenversicherung etc. bezahlst gib es an.

Du kannst 78 % von 20.000 € im Jahr 2014 maximal Altersvorsorgeaufwendungen geltend machen. Das geht aber nur, wenn du auch etwas einbezahlst. Einen Pauschbetrag ohne Einzahlung gibt es nicht.

Als Freiberufler Einkommensteuererklärung. Wie wird die Sondervorauszahlung angegeben und kann man 2 Jahre hintereinander jeweils ein Smartphone abschreiben?

Hallo zusammen,

ich habe meine Steuerklärung für 2015 (inkl. EÜR, Umsatzsteuererklärung) fast fertig, allerdings habe ich noch ein paar Fragen. Hintergrund Informationen: ich bin Freiberufler und führe Umsatzsteuer ab.

Thema Abschreibung:

  • Smartphones werden laut Afa Tabelle über 5 Jahre abgeschrieben. Ob das bei der heutigen Technik sinnvoll ist, sei ersteinmal dahin gestellt. Bedeutet "über 5 Jahre abschreiben", dass man in dieser Zeit nicht das selbe Produkt noch einmal abschreiben darf? (in meinem Fall habe ich in 2 aufeinanderfolgenden Jahren je ein Smartphone gekauft, und weiß nicht ob ich beide abschreiben kann oder nur eins).

  • GWG: Kopfhörer mit Headset müssen über 3 Jahre laut Tabelle abgeschrieben werden. Nun habe ich 2015 ein Headset für 180 EUR gekauft, damit handelt es sich um ein GWG. Ich habe nun dafür eine Tabelle "Anlagevermögen" erstellt, mache die 180 EUR aber natürlich komplett für 2015 geltend. Muss ich den Kopfhörer dann trotzdem die nächsten 2 Jahre mit Buchwert null angeben? oder kann man sich das auch sparen?

Thema Sondervorauszahlung + EÜR

Ich musste Mitte 2015 erstmals eine Sondervorauszahlung für die Ust in Höhe von sagen wir mal 700 EUR zahlen. Diese Sondervorauszahlung habe ich später über Elster wieder mit der Ust VA für Dezember 2015 verrechnen können. So habe ich bsp. im Dezember 800 EUR USt einbehalten, das Finanzamt hat aber nur 100 EUR abgebucht, weil die 700 EUR verrechnet wurden. Jetzt bin ich nicht 100% sicher, wie ich in der EÜR mit der Sondervorauszahlung umgehen soll, da ich sie ja bezahlt aber auch wieder verrechnet habe. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, ich ziehe die Sondervorauszahlung 2015 von meinem Gewinn ab und rechne sie in der nächsten Einkommensteuererklärung 2016 wieder zu meinem Gewinn dazu, da sie mit Dez. 2015 und damit aber erst im laufenden Jahr 2016 verrechnet wurde. Ist das korrekt?

Vielen Dank schon einmal

Liebe Grüße Paula

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