Als Praktikant alleine in der Praxis?

5 Antworten

Der Grund für die Abwesenheit des Chefs ist völlig irrelevant.

Anscheinend können ja Patienten in die Praxis kommen, aber selbst wenn es "nur" um den Telefondienst ginge - wer übernimmt die Verantwortung, wenn etwas schief läuft? Du kannst als Praktikant doch noch nicht alle medizinischen Hintergründe für die unterschiedlichen Termine kennen - wie willst du da die Zeiten einteilen können? Was sagen denn die Angestellten dazu? Unverantwortlich, meiner Meinung nach. Und wie wäre/ist das versicherungstechnisch geklärt?

Wenn du nur telefonieren musst ist doch alles ok. Wenn du dich der Aufgabe dennoch als Praktikant nicht gewachsen fühlst, dann musst du den Mund aufmachen und mit dem Chef reden.

Und wie ich sehe bis du mindestens 20 Jahre alt. Da arbeiten manche schon und übernehmen mehr Verantwortung.

@Dresdnerin1

Mindestens 20? Ich bin 19, auch bis Ende des Praktikums, und mir ist das mit der Verantwortung, die ich ständig in dieser Stelle übernehme, bewusst.

@Yuui0

Wo das steht?ich arbeite in einer frauenarztpraxis.wenn wir unsere praktikantinnen auch nur ans telefon setzen würden und in die pause gingen wäre der teufel los.und stehen tut das in der allgemeinen ärztevereinigung.soll ich den paragrafen auch noch raussuchen. Aber du scheinst dich ja gut auszukennen

@labri

Yui, in deiner letzten frage steht, dass du 20 bist, aber ist ja auch egal.

Labri, achso, wenn dass so ist, dann kann yui ja mal mit dem Chef reden, wie ich schon geschrieben habe. Dennoch wenn es nur um Telefonate geht, dann kann man das mit 20 Jahren auch schaffen, zumal der Chef zur Not ja auch eine notfallnummer hinterlassen kann.

Du übernimmst ja lediglich den Telefondienst, hast also keinerlei Verantwortung für die Patienten. Die einzige Frage, die sich stellt ist, ob das für die Schule okay ist. Daran störe ich mich eher. Dein Chef sollte das mit der Schule abklären.

Wenn Du ansonsten mit dem Praktikumsbetrieb zufrieden bist, dann halte Dich zurück. Im Übrigen ist es nicht Deine Sache zu beurteilen, ob der Grund für kurzzeitige Praxisschließung wichtig ist oder nicht. Das entscheidet immer noch der Chef.

Die Verantwortung kannst und darfst Du nicht übernehmen.

Was hat Telefondienst mit "Aufsichtspflicht" für Patienten zu tun ???

Hier geht es nicht um den telefondienst sondern darum daß er sie alleine läßt weil er"besuch"bekommt.hallo?

@labri

Auch Chefs haben das Recht auf freie Tage. Egal, was der vorhat.

Berechtigte Vorwürfe?

Ich arbeite seit über 4 Monaten in einer großen Arztpraxis mit 8 Fachärzten als Telefonistin. Es herrscht dort ein rauer Ton und die Chefin ist schwer zu durchschauen und lässt keinen zu Wort kommen. Die meisten Angestellten dort haben innerlich längst gekündigt, aber sie sind auf ihren Verdienst angewiesen. Wir Telefonistinnen sitzen bis zu 6 Stunden ohne Unterbrechung am PC und beantworten Fragen der Patienten im 1-Minuten-Takt. Wir sind auch für die Terminvergaben zuständig. Wie überall ist nun in der Vorweihnachtszeit viel zu tun und jeder möchte noch einmal rein in die Praxis. Zusätzlich rührt die Chefin kräftig die Werbetrommel und nimmt immer mehr Patienten an. Der schlimmste Tag ist Donnerstag. Da ist die Praxis am längsten geöffnet und es gibt viele Termine. Die Chefin hatte angeordnet, dass Patienten, die ihren CT-Befund besprechen wollen, auch doppelt belegt werden dürfen. Selbstverständlich wollen die meisten sowieso zu ihr. Am Freitag hat sie nun alle Telefonistinnen zu sich beordert und sich beschwert, dass wir sie "zugedonnert " hätten. Außerdem habe sie in dem ganzen Trubel einer Krebspatientin in 10 Minuten erklären müssen, dass dies ihr letztes Weihnachten sei. Dafür gibt sie uns Telefonistinnen die Schuld, weil wir dies angeblich nicht gesehen, oder beachtet hätten. Dabei haben wir uns unser Hintergrundwissen alleine aneignen müssen. Außerdem müssen wir bei jedem Telefonat eine Notiz schreiben und diese an die Rezeption oder die Chefin weiterleiten. Das alles ist kaum zu bewältigen bei dem hohen Telefonaufkommen. Wir waren alle total konsterniert und sind nun noch mehr verunsichert. Trifft uns da wirklich eine Mitschuld? So macht uns das Arbeiten keinen Spaß.

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Praktikum kündigen, kein Vertrag?

Guten Morgen,

habe diese Woche ein Praktikum angefangen, um in den Betrieb rein zu schnuppern, leider gabs ein paar kleinere Faktoren die nicht zu mir passten und ich zur Entscheidung kam mein Abi noch nach zu holen, und das eine Jahr mit "jobben" zu überbrücken.

Nun gut, ich habe jetzt per E-Mail dem Betrieb das geschildert, mich bedankt, etc, da ich finde dass ich Bescheid geben muss.

Das Praktikum war garnicht geregelt, keine "Zeit" wie lange das Praktikum überhaupt andauert, geschweige denn ein Vertrag den ich unterzeichnet hatte. Also der Chef meinte einfach "Komm Montag um 8 Uhr vorbei", ich wusste selber nicht ob das jetzt eine Woche geht oder bist zum September (Ausbildungsbeginn), ich bin von einer Woche ausgengangen. Ist das nun Rechtskräftig so, dass ich einfach nur die E-Mail geschrieben hatte? Da man ja eigentlich ein "Arbeitsvertag" schriftlich kündigen sollte.

Wie gesagt, ich hab schon eine Festanstellung für ein Job, der geht bis nächstes Jahr und dann mach ich mein Abi, habe das auch so in der E-mail geschrieben.

Ein anderer Praktikant der da gearbeitet hatte, kam auch plötzlich auch nicht mehr, da gabs dann aber auch keine E-Mail oder sonstiges von Ihm. Das ich mich in dem Betrieb oder Tochterfirmen nicht mehr blicken lassen kann, ist mir klar, möchte ich aber auch nicht mehr um ehrlich zu sein.

Ist das jetzt von mir rechtlich in Ordnung? Sollte ich doch lieber noch schriftlich Kündigen? Kündigungsfristen, etc müsste ich ja theoretisch garnicht haben, da nichtmal klar war wie lange das Praktikum nun geht und ich nichtmal ein Vertrag hab.

Hoffe Ihr könnt mir helfen, danke.

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