Wie hoch ist die Provision für einen Versicherungsmakler bei einer Lebensversicherung?

6 Antworten

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Pauschal kann man das so nicht sagen da kaum eine Versicherung den gleichen Provisionsatz ausschüttet. Deshalb sind in Deutschlad auch z.B. Englische Versicherer so gerne gesehn... Die schütten meist die Höchsten Provs aus.

Allerdings ist mittlerweile Gesetztlich verankert das bei jedem Antrag ein so genanntes Produkt Informationsblatt dabei sein muss. Dort wird genau Aufgeschlüsselt wie hoch die Provisionen und die sonstigen Abschluss Kosten und auch die "Laufenden Kosten" sind.

Viele Grüße

Provisionen sind nur ein Teil der Gesamtkosten. Gegen deren Offenlegung wehren sich die Versicherer mit folgendem Argument: Es bestehe die Gefahr, dass dies zu dem Schluss verleite: „weniger Provision = weniger Kosten = besseres Produkt“. Dieser Rückschluss greife jedoch zu kurz, weil je nach Vertriebsweg für das gleiche Produkt eines Anbieters unterschiedlich hohe Provisionen gezahlt werden könnten. Für den Kunden wirke sich das aber nicht aus. Für ihn sind die einkalkulierten Kosten gleich – unabhängig davon, ob er die Versicherung bei einem Makler oder einem angestellten Vermittler abschließt. (An alle die gern mal gegen Makler hetzen ;))

Hallo zusammen,

zuerst einmal ist es ganz sicher gerechtfertigt, dass ein Makler seine Provision erhält.Wie schon gelesen, hat er auch in den nächsten Jahren alles erdenkliche für den Kunden zu erledigen.Oder wie würdest Du als Kunde reagieren, wenn er dies in Rechnung stellen würde.Allerdings habe ich eine andere Frage. Wie sieht es im Maklerbereich aus, was die Sachversicherungen angeht. Man sagte mir, es sei üblich, dass es hierfür keinerlei Abschlussprovisionen gäbe, sondern nur 15 % von der Beitragssumme, stimmt das oder gibt es da auch noch andere Varianten der Abrechnung.Grund dafür ist, mein Kollege hat sich einem Maklerbüro angeschlossen und hatte diese Aussage in seinem Vertrag erhalten ? Wär schön wenn jemand kompetentes schreiben würde.Danke.

Die 15% der Beitragssumme sind in diesem Fall die Provision. Du kannst dir bloß halt schlecht bei einer voraussichtlichen Vertragslaufzeit von 1 Jahr eine Abschlussprovision auszahlen lassen. Zumindest würde das keine Gesellschaft anbieten, da sonst (wie bei LV, BU, whatever) bei Kündigung des Vertrages vor Ablauf, die Hälfte zurückgefordert werden müsste. Und das lohnt sich bei diesen kleinen Summen ja auch nicht wirklich. Hoffe das war in irgendeiner Weise hilfreich für dich. Bin noch in der Ausbildung & deswegen garantiere ich für nichts 😉

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Zu den ganzen Kosten, wie z.B. Abschlusskosten etc. kommen am Ende auch noch die Fondskosten. Diese sind die größte Kostensumme. In der Regel liegen diese bei ca. 2% (TER) plus ca. 1% (Transaktionskosten). Die bedeutet, wenn der Fonds ca. 6% Rendite macht, kann man grad mal schön 3% abziehen. In der Regel werden von 100 € Beitrag 75 € gespart. Und darauf gibts nur die "angeblichen" 6 % Ich empfehle Honorarberatung mit Nettotarifen. Dort werden die Kosten genau aufgezeigt und sind erheblich geringer. Denn im Einkauf liegt der Gewinn. Wer fragen hat ruft einfach laut :)

Du solltest Dir darüber im Klaren sein, dass jede Dienstleistung bezahlt werden muß (Banker, Versicherungsvertreter und Makler sind Finanzdienstleister). Wenn Du Dein Geld provisionsfrei anlegen willst, eröffne ein kostenloses Sparkonto mit Verzinsung des Guthabens (z.Zt. ca. 2,5% am Markt erhältlich). Aber wenn Du es für die Rente willst, darfst Du da nicht rangehen. Und Du mußt wirklich monatlich dort sparen. Eine Risikovorsorge für die Familie ist da dann aber nicht enthalten. Zum Thema Lebensversicherungen: es gibt verschiedene geförderte und ungeförderte LV's, mit und ohne Risikoabsicherung. Es gibt Keine, die pauschal die Beste für Jeden ist. Such Dir einen Berater, dem Du wirklich vertraust, weil er Dir das Gefühl gibt, dass er weiß, wovon er spricht. Sag ihm, welchen Zweck die LV erfüllen soll und laß Dir VOR Vertragsabschluß Angebote machen. Schau da auch rein und stell alle Fragen, die Du hast! Die Kosten im Vertrag müssen im Produktinformationsblatt ausgewiesen werden. Ich habe u.a. eine Rentenversicherung, in die ich 200 EUR mtl. einzahle. Davon werden monatlich ca.21 EUR Bearbeitungsgebühren einbehalten zzgl. 25 EUR Provision, die ratierlich in den ersten 60 Monaten bezahlt wird. Ich zahle sie trotzdem, weil ich im Alter nicht "beim Amt" landen will. Ich weiß übrigens wovon ich spreche, bin selbst seit fast 10 Jahren in der Branche tätig und ärgere mich auch über die schwarzen Schafe (oder Abzocker). Kurze Anmerkung zu dem Gast, der angeblich Investmentmakler ist: hoffentlich sind Deine Rechenkünste besser als Deine Rechtschreibung.

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