Wie hoch ist die Provision für einen Versicherungsmakler bei einer Lebensversicherung?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Pauschal kann man das so nicht sagen da kaum eine Versicherung den gleichen Provisionsatz ausschüttet. Deshalb sind in Deutschlad auch z.B. Englische Versicherer so gerne gesehn... Die schütten meist die Höchsten Provs aus.

Allerdings ist mittlerweile Gesetztlich verankert das bei jedem Antrag ein so genanntes Produkt Informationsblatt dabei sein muss. Dort wird genau Aufgeschlüsselt wie hoch die Provisionen und die sonstigen Abschluss Kosten und auch die "Laufenden Kosten" sind.

Viele Grüße

Provisionen sind nur ein Teil der Gesamtkosten. Gegen deren Offenlegung wehren sich die Versicherer mit folgendem Argument: Es bestehe die Gefahr, dass dies zu dem Schluss verleite: „weniger Provision = weniger Kosten = besseres Produkt“. Dieser Rückschluss greife jedoch zu kurz, weil je nach Vertriebsweg für das gleiche Produkt eines Anbieters unterschiedlich hohe Provisionen gezahlt werden könnten. Für den Kunden wirke sich das aber nicht aus. Für ihn sind die einkalkulierten Kosten gleich – unabhängig davon, ob er die Versicherung bei einem Makler oder einem angestellten Vermittler abschließt. (An alle die gern mal gegen Makler hetzen ;))

Die Frage ist leicht zu beantworten, es steht in jedem Produktinfoblatt...die Gesellschaften rechnen alle 4 % der Bewertungssumme innerhalb der ersten 5 Jahren ratierlich ab(VVG). Bewertungssumme ist der Jahresbeitrag x Laufzeit. In dieser Provision werden Vermittler /Makler, Produktentwicklung, Konzerngewinne, Mitarbeiter etc. abgegolten. Im Gegensatz zu früher werden diese Verträge ratierlich mit diesen Gebühren belastet, so dass der Kunde von Anfang an einen Rückkaufswert hat. (Früher waren die Beiträge in den ersten Jahren futsch). Kurz zum Investberater...ist zwar etwas her, aber wieviele deiner Kunden haben seid 2009 noch ihr eingezahltes Kapital aus Ihren Immobilienfonds und Aktienfonds....lach Wer zahlt denn bitte 30 % Verwaltungsgebühren ? Lasst euch keine Märchen erzählen. Marktüblich sind 3-8 %... Daraus werden Verwaltungskosten des Vertrages abgerechnet/ jährliche Bescheinigungen, Mitarbeiter aber auch die Verwaltung während der Auszahlphase ( Renten bis zu 22 Jahren im Durchschnitt etc.und natürlich auch Gewinne. Kein Unternehmen ist aus wohltätigen Zwecken am Markt...nicht mal das Rote Kreuz... Der einfachste Weg ist sich hier auf die Garantierenten oder Garantiekapitalauszahlungen bei gleicher Laufzeit und Einzahlung zu beziehen. Hier kann keiner schummeln... Derzeit ist marktüblich eine Verzinsung mit Überschussbeteiligung bei 4 - 4,3 %...bei kurzfristigen LV/RV gegen Einmalbeitrag bis zu 3,20 % (Laufzeit 5 Jahre ). Garantiezahlungen und staatliche Förderung sind den meisten Anlegern heute wichtiger, als noch 2009...daher erlebt die LV/RV seit 2010 ein verdientes Come Back am Markt... Auch Bausparverträge sind interessant in den Garantien, allerdings unterliegen diese als Bankprodukt der Abgeltungsteuer, was sie wieder etwas uninteressanter macht, sofern man nicht damit finanzieren möchte.

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