Wie beweist man Finanzamt, daß man keine Unterhaltszahlungen vom Kindsvater kriegt?

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Falscher Ansatz. Es ist irrelevant, ob Du einen monatlichen Betrag auf Deinem Konto als Unterhalt verbuchst oder ob Du den in bar überreicht bekommst. Für das Finanzamt zählt die Frage, ob der Anspruch auf Unterhalt besteht und durchsetzbar ist.

Hast Du also einen Anspruch auf Kindesunterhalt, verzichtest jedoch kulanterweise auf die Zahlung, so wirst Du dennoch in bestimmten Situationen so behandelt, als ob der Unterhalt gezahlt würde, da ein Anspruch besteht, Du eigenständig glaubst darauf verzichten zu wollen. Den Anspruch hat jedoch das Kind, nicht Du. Und damit kannst Du nicht zu Ungunsten des Kindes auf den Anspruch einseitig verzichten.

Ist der Kindsvater in einer Mangelsituation, dann kann ein Unterhaltsanspruch nicht erfüllt werden. Daher hilft letztendlich nur eine Bescheinigung, die die Einkommenssituation des Kindesvaters offenlegt und beschreibt, daß Kindesunterhalt nicht gezahlt werden kann. Eine gute Grundlage dafür könnte die Steuererklärung des Kindsvaters sein, die dem Finanzamt (oder einem anderen Finanzamt) ja schon vorliegen sollte.

Frag den Sachbearbeiter, ob er eine Versicherung an Eides Statt ausreichen läßt. Das wäre der einfachste Weg des Nachweises. Das mit den Kontoauszügen hat ja den Haken, dass Du mehr als ein Konto haben könntest. Wenn der Kindsvater nichts zahlt, wird er das ungern auch noch bestätigen wollen und bis das Jugendamt etwas zu Papier bringt, ist der Sommer schon vorbei.

Leibrentenregelung?

Meine Mutter hat ihr Haus vor ca 16 Jahren meiner Schwester gegen Zahlung von einer kleinen Leibrente überschrieben. Sie wollte nicht alleine im Haus leben, da sie es alleine nicht mehr finanzieren konnte. Meine Schwester ist mit Mann und Kind in das Haus (unten) eingezogen, meine Mutter wohnt seitdem oben. Ca. vier Jahre später hat meine Schwester sich scheiden lassen, die gesamte untere Haushälfte samt Garten vermietet, ist in eine Wohnung gezogen und zahlt von diesen Mieteinnahmen, die ja nun an sie gehen, die kleine Leibrente an meine Mutter und die Miete, die für Ihre Wohnung anfällt. Meine Mutter wohnt weiter oben im Haus. Der Leibrentenvertrag liegt mir nicht vor. Nun wird meine Mutter langsam gebrechlicher und es stellt sich ja auch die Frage, wer für Kosten aufkommt, die anfallen, wenn meine Mutter Pflege benötigt oder schlimmer...eben alle weiteren Kosten, die für Kinder anfallen, wenn der Eltern alt werden. Ich habe leider kein Geld und mache mir nun doch etwas Sorgen, dass ich - obwohl praktisch ja enterbt, nun auch u.a. für diese Kosten aufkommen muss. Ich lebe allein- erziehend (ohne Unterhalt vom Kindsvater) mit meinem Sohn, der inzwischen eine Lehre angefangen hat in einer Mietwohnung und habe einen einigermaßen ordentlich bezahlten Job im Büro. Da meine Schwester vor kurzen, als meine Mutter krank war und es darum ging, wer sich um sie kümmert, sich dahingehend geäußert, dass es hierbei nicht um Erbschaftsangelegenheiten, sondern um die Pflege ihrer sowohl auch meiner Mutter ginge, scheint ihre Position klar. Auch wenn sie Nutznießerin des Hauses /Hauseigentümerin ist - ich also nichts von dem Haus bekommen werde, muss ich mich mit um die Pflege kümmern. Mir macht das alles Angst. Ich habe kaum Erspartes. Bin praktisch von meiner Mutter enterbt, werde aber, so wie es aussieht u.a. auch finanziell mit eintreten müssen, wenn es dazu kommt, obwohl meine Schwester nach dem Tod meiner Mutter das Haus verkaufen wird und im Gegensatz zu mir eine wohlhabende Frau ist? Wie gesagt, den Vertrag haben sie mir nie gezeigt.Was kann ich tun? (... außer mich erschießen....)

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Kosten Direktversicherung bav / Rürup /Riester bei Pausierung oder Beitragsfreistellung

Ich besitze private Rentenverträge und wie es so ist: man schliesst die Dinger aber ohne sich groß um die Kosten zu kümmern - dafür kommt danach - habe ich - ein großes Erwachen, hinterfragt man irgendwann die Kostenfaktoren.

Festgestellt habe ich, dass die bav der Friends Provident einen Kostensatz von nahezu 60% im Verlauf der ersten Jahre hat ... schockschwerenot

Die Kosten bei der Skandia Rürup belaufen sich auf ca 30% und nach Ablauf der Zillmerungsphase auf immer noch Sage und Schreibe 9%. Trotz einer Beitragspause fallen die Kosten in Höhe von 29% weiter an - und diese werden gerechnet auf den bei Abschluss vereinbarten Beitrag (recht hoch).

Die Riester Rente scheint mit Kosten um die 5.5% noch zu den günstigsten Policen zu gehören ... (ist eine DWS Riester Rente Premium - freue mich, wenn ihr hier entgegen den Auskünften der Versicherung in Bezug auf die Kosten anders lautende Infos haben solltet)

Bedenkt man dann, dass in der Auszahlungsphase Sozialversicherung und Steuern auf die ausgezahlten Beträge entfallen - macht man Riesenverluste - denn die Kosten kann keine Versicherung der Welt wieder einholen. (Falle es eine geben sollte: bitte unbedingt nennen :-))

Nun habe ich folgende Fragen zu den Policen: 1) Kann man die Kosten umgehen oder zumindest verringern, in dem man die Policen beitragsfrei stellt? Worauf ist zu achten? 2) Lassen sich die Kosten reduzieren, wenn man die Beiträge zur Police - trotz Pausierung zB in der Basisrente - reduziert (so dass nach der Pausierung die reduzierten Beiträge gelten und während der Pausierung die Kosten auf die reduzierten Beiträge gerechnet werden) 3) Welche anderen Möglichkeiten der effektiven Kostenreduzierung gibt es? 4) Wie sieht es bei Wechsel des Versicherers aus - lohnt sich dies oder fallen dann erneut die Kosten für Abschluss/Provision an und erhält der ursprüngliche Makler (den man umgehen möchte) die Provision auch der neuen Versicherungen?

Alle Policen befinden sich im zweiten/dritten Abschlussjahr - und unterliegen damit noch der Zillmerung.

Ich bin sehr froh über jeden fundierten Tipp oder Information, worauf zu achten ist. Welche Empfehlungen in Bezug auf die Weiterführung von Policen in der privaten Vorsorge könnt ihr geben?

Dankeschön und Grüße

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Problem bei Telefonanbieterwechsel. Kündigung unwirksam durch Prortierungsproblem?

Leider habe ich ein Problem beim Providerwechsel Telefon/Internet von Alice zu Telecolumbus(Kabel).

Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt?!

Folgendes also:

  • Alice Vertrag 24 Monate hatte Kündigungsfrist bis 19.6.2012
  • Ich habe bei Telecolumbus Anschluss beantragt inkl. Rufnummernportierung vor dem 14.6.; Portierungsauftrag auch an Telecolumbus gefaxt am 14.6.
  • Habe Bestätigung der rechtzeitigen Kündigung von Alice erhalten mit Datum 15.6. (Bis hierhin wäre wohl alles gut gelaufen.)

  • Alice-Betreuer ruft mich an und macht mir Bedenken wegen schlechter Sprachqualität von Telefonaten über Kabel bei Telecolumbus. Bietet mir telefonisch an, meinen Vertrag doch weiterlaufen zu lassen mit Kündigungsfrist 1 Monat. Ich sage ihm, ich überlege es mir - nichts weiter.

  • Ich denke mir, dass ich sicherheitshalber Kabel und Alice noch 1 Monat parallel laufen lasse. Daher widerrufe ich telefonisch bei Telecolumbus die Portierung der Rufnummer (natürlich nicht die Kündigung!) und sage ihnen, dass ich diese erst später portieren will. 16.5.
  • Bei Nachfrage an Alice stellt sich heraus, dass sie mir die Vertragsverlängerung nicht mit Vertragslaufzeit 1 Monat geben wollen. Also sage ich ihnen, dass es dann natürlich bei meiner Kündigung bleibt. Diese hatte ich ja auch nie irgendwie widerrufen.
  • Gleichzeitig faxe ich am 19.6. nochmal an Telecolumbus, dass sie meine Rufnummer doch portieren sollen, also diese Portierungsformular.
  • Am 27.6. rufe ich bei Telecolumbus an, da ich immer noch nur den neuen Vertrag, aber keinen Portierungstermin habe. Die geben vor, dass sie kein Fax von mir vom 19.6. haben (Ich habe dafür Übermittlungsquittung aus meinem Faxgerät). Also faxe ich das gleiche Portierungsformular noch einmal.

  • Nun dachte ich, dass alles seinen Gang ginge, dass jedenfalls die Kündigung wirksam sei!

  • Da ich gestern immer noch keinen Portierungstermin hatte, rufe ich bei Alice an und erfahre: Mein Vertrag wurde um 1 Jahr bis 2013 verlängert, da mit dem Rückruf der Portierung AUTOMATISCH auch die Kündigung unwirksam geworden wäre!!! - Wenn das wirklich so sein sollte, konnte ich das natürlich nicht wissen. Das sagte mir niemand, stand auch nirgendwo geschrieben und ist auch unlogisch. Ich ging davon aus, dass Kündigung und Rufnummernportierung zwei getrennte Dinge wären - die Kündigung habe ich nie widerrufen.

Kann ich bei Alice auf der Wirksamkeit der Kündigung bestehen? (Sonst habe ich jetzt 2 Verträge parallel fürs nächste Jahr...)

Außerdem: Kann ich bei Alice auf Freigabe meiner Rufnummer für die Portierung zum neuen Anbieter bestehen? Wenn ja, wie?

Ich hoffe, dass mir Jemand helfen kann?!

Vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße

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