Du kannst eine Anzeige nicht zurückziehen, denn sie hält ja einen Sachverhalt zum Zeitpunkt der Aufnahme fest.

Wenn es sich um einen Straftatsbestand handelt, dann geht das Verfahren an die Staatsanwaltschaft und es wird entscheiden, ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird.

Du kannst natürlich im Rahmen des Ermittlungsverfahrens selbst jederzeit neue Erkenntnisse einbringen, z.B. wenn Dir die Identität eines Hackers bekannt wird, oder aber auch, wenn Dir klar wird, dass die ursprünglichen Angaben zwar korrekt waren, aber es dafür eine andere Erklärung gibt. Fällt damit nach Ermessen der Ermittlungsbehörde damit der Grund einer weiteren Ermittlung weg, werden diese das Verfahren einstellen.

Nachgelagert ergibt sich dann ggf. noch die Frage, ob Du die Anzeige zum Schaden eines Beschuldigten weitere strafrechtliche Schritte gegen Deine Person begründet. Abgesehen davon könnte ein zu Unrecht Beschuldigter ggf. auch gegen Dich ein zivilrechtliches Verfahren anstrengen.

Ganz so einfach ist das also nicht, denn die Ausspähung von Daten/der Einbruch in ein IT-System (gemeinhin: Hacking) ist ein Straftatsbestand.

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ING führt in Deutschland Überweisungen teils taggleich aus., z.B. habe ich dies zwischen ING, Commerzbank, meiner VR-Bank und N26 selbst beobachtet. Das ist jedoch keine Echtzeitüberweisung. Bisher hat die ING kein Datum für die Einführung von Instant Payment genannt.

Es kann jedoch sein, dass EU-weit im Verlauf von 2021/2022 Instant Payments als Standardverfahren eingeführt werden und damit auch die ING damit planen muss.

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Du besitzt die Domainnamen nicht, sondern es wurden Dir die Nutzungsrechte für i.d.R. ein Jahr überlassen und Du kannst diese jeweils vor Ablauf um ein weiteres Jahr verlängern.

Zu jedem Zeitpunkt kannst Du allerdings diese Rechte an den Domainnamen an eine andere Person gegen eine finanzielle Kompensation übertragen (= "verkaufen"). Zu beachten ist dabei nur, dass 1. Dir normalerweise keine anteiligen Restgebühren, die bereits dem Provider bezahlt wurden, zurückerstattet werden und 2. der Empfänger der Domainnamen dann einen neuen Vertrag für wieder ein Jahr beginnt. Das wäre bei der Bepreisung zu berücksichtigen.

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Normalerweise enthält die Steuerbescheinigung für Dein Depot am Ende der Aufstellung einen Vermerk, dass ausländische thesaurierende Fonds (bzw. Fonds mit ausschüttungsgleichen Erträgen, die ggf. noch nicht dem Steuerabzug unterlagen) vorliegen. Da sich die Besteuerung seit 2018 vereinfacht hat, ist dies momentan nur dann speziell zu berücksichtigen, wenn Veräußerungen von ausländischen thesaurierenden Fonds mit Kaufzeitpunkt vor 2018 vorliegen, für die Du bereits in den Jahren vor 2018 die jährliche Besteuerung durchgeführt hast. In diesem Fall bekommst Du nämlich die in den Vorjahren bereits gezahlten Steuerbeträge (die ja nun bei den Verkäufen nochmals abgezogen wurden) zurück.

Früher musste man zur Bestimmung der jährlich zu versteuernden Beträge auf die Erträgnisaufstellung bzw. die Publikation im Bundesanzeiger warten. Das ist heute nicht mehr so und die Daten von vor 2018 ändern sich ja nicht mehr. Mit den Daten aus der Steuerbescheinigung kannst Du daher jetzt vollwertig die Einkommensteuererklärung - auch mit den Fonds - abschließen. Es ist nicht mit Neuigkeiten aus der (ohnehin ja nur informationellen) Erträgnisaufstellung zu rechnen, die Deine Steuerlast verändern.

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Kaufvertrag bei Motorschaden?

Hallo zusammen,

ich werde bald mein Auto mit irreparablen Motoschaden verkaufen. Der Käufer hat mir im Telefonat versichert das er das Fahrzeug bewusst mit Motorschaden und allen eventuellen Folgeschäden + jeglichen weiteren Schäden kaufen wird. Zitat potenzieller Käufer: "Nach dem Kauf wirst du nie mehr von mir oder dem Auto etwas hören".

Meine Frage ist jetzt: Wie gebe ich seine mündliche Aussagen im Kaufvertrag wieder?

Aktuell habe ich in der Vorlage von mobile.de folgenden Text:

2. Gewährleistung
Das Fahrzeug wird wie besichtigt verkauft. Bestimmte Zusicherungen sind unter Ziffer 3 zusammengefasst. Eine Sachmängelhaftung ist dabei ausgeschlossen. Dieser Ausschluss gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus Sachmängelhaftung, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Verletzung von Pflichten des Verkäufers beruhen, sowie bei der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Soweit Ansprüche aus Sachmängelhaftung gegen Dritte bestehen, werden sie an den Käufer abgetreten.

3. Der Verkäufer sichert Folgendes zu:
irreparabler Motorschaden, mögliche Folgeschäden durch Motoschaden, Delle Kotflügel hinten links, Rostansätze an Karosserie

Zusätzliche Frage: In der Vorlage hat man die Möglichkeit Originalmotor oder Austauschmotor anzugeben. Was ist bei einem Auto mit Motorschaden anzugeben? oder lieber einfach frei lassen?

7. Sondervereinbarungen
Das Fahrzeug wird als Bastlerfahrzeug verkauft. Eine sichere und reibungslose Teilnahme am Straßenverkehr ist zum Zeitpunkt des Verkaufs nicht möglich. Das Fahrzeug weist erhebliche Schäden und Mängel auf.
Rechtliche Hinweise zur Definition "Bastlerfahrzeug": https://kanzlei-franz.com/ratgeber-kaufrecht/begriff-bastlerfahrzeug/#:~:text=In%20vielen%20Kaufvertr%C3%A4gen%20wird%20das,mit%20einem%20vergleichsweise%20geringen%20Verkehrswert.&text=%C2%BB%20Wenn%20das%20verkaufte%20Auto%20zul%C3%A4ssig,liegt%20eine%20rechtm%C3%A4%C3%9Fige%20Beschaffenheitsvereinbarung%20vor.

Stelle ich mit diesen Zusätzen die mündliche Vereinbarung schriftlich wieder dar? Ich möchte wirklich vermeiden das er sich wieder wegen Mängeln oder sonstigem bei mir meldet.

Vielen Dank und Gute Nacht

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Aus meiner Sicht sind zu viele Details hier Unsinn. Wenn Du einen irreparablen Motorschaden zusicherst, dieser aber repariert werden kann, dann hast Du eine vertragliche Zusicherung nicht erfüllt. Was nun? Warum willst Du das als Bastlerfahrzeug verkaufen? Führe keinen Terminus ein, der ausgelegt werden kann.

Also:

  1. Das Fahrzeug wird als nicht betriebsbereit und mit wesentlichen Schäden und Mängeln verkauft. Du sicherst keine Eigenschaften des Fahrzeugs zu.
  2. Das Fahrzeug kann besichtigt und auf Kosten des Käufers auch begutachtet werden. Es wird letztendlich gekauft wie gesehen.
  3. Eine Sachmängelhaftung jeglicher Art wird von Dir nicht übernommen.

Die Art des Fahrzeugs und seine Ausstattung sind dem Vertrag zu entnehmen bzw. können über die VIN beim Hersteller normalerweise abgefragt werden.

Mache diesen Vertrag sehr einfach und überschaubar.

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In den LKA der Bundesländer sitzen typischerweise die Spezialabteilungen für die Forensik von Copmuter- und Internetkriminalität. Sofern es eine Ermittlung gibt, die Fake Accounts betrifft, so fällt dies durchaus in den Bereich der LKA. Ebenso wären Auswertungen von Handydaten, beschlagnahmten Festplatten, Recherchen in Social Media, etc. Fragen, für die in den LKA spezielle Abteilungen sitzen. Die Ermittlungsbehörden vor Ort wären mit diesen Aufgaben personell wie von der Qualifikation her überfordert.

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Das hat zwar gewisse Herausforderungen bezüglich des Zeitraums, ist in der Tat jedoch sehr einfach.

Die Depotbank muss einfach nur für den Fonds die Summe der gezahlten Steuern per Vorabpauschalen aufsummieren und diesen (ggf. über Jahre akkumulierten Wert) später beim Verkauf zum Abzug bringen. Das machen Depotbanken automatisch.

Depotbanken müssen für jede Position im Depot ja ohnehin Einstandswerte und Positionsumfänge langfristig vorhalten, damit Veräußerungen nach dem FIFO-Prinzip korrekt behandelt werden. Dies kann durchaus länger als 10 Jahre laufen und Banken müssen diese Daten vorhalten.

Die Vorabpauschale begünstigt thesaurierende Fonds, vereinfacht jedoch das Leben. Jeder der früher die Zahlen zu ausländischen, thesaurierenden Fonds heraussuchen und für das Finanzamt aufbereiten musste, kann davon ein Liedchen singen.

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Hier gilt das Prinzip mitzunehmen, was geht. Freue Dich über die 180 EUR. Es war jedoch absehbar, dass das irgendwann ausläuft.

Banken haben immer irgendwelche Gimmicks für Kunden, wenn ihnen das nutzt.

Anderes Beispiel: die Landesbank Berlin bot für die Amazon VISA Card für Dezember 2020 bis Februar 2021 die initiale Auszahlung von 2000 EUR und dann eine Teilzahlung von mind. 5% ohne Zinsen bis Ende Februar diesen Jahres an. Warum? Nun, mit den Negativzinsen, die derzeit für die Lagerung von Guthaben in Zentralbanken anfallen, ist es günstiger, Zahlungen der Kunden etwas zu verschieben... außerdem vergessen viele Kunden, dass sie irgendwann wieder auf Vollzahlung umstellen müssen - oder denn dann angesammelten Saldo nicht auf einen Schlag über Liquidität begleichen können. Dann läuft die teure Teilzahlung mit Zinsen weiter. Die Bank kann also nur gewinnen.

Wenn solche Angebote für Dich passen und insgesamt attraktiv sind, nimm sie mit. Achte jedoch auf den Zeitpunkt, wann sie auslaufen. Ggf. sind hier Aktionen erforderlich, um Zusatzkosten zu vermeiden.

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Wenn diese gelb/orange und nicht blau ist, kannst Du dies tun.

Die Rundumleuchte in Gelb impliziert keine Sonderrechte, sondern weist auf einen Sachverhalt hin, der erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit erfordert.

§38 Abs. 3 StVO: "Gelbes Blinklicht warnt vor Gefahren. Es kann ortsfest oder von Fahrzeugen aus verwendet werden. Die Verwendung von Fahrzeugen aus ist nur zulässig, um vor Arbeits- oder Unfallstellen, vor ungewöhnlich langsam fahrenden Fahrzeugen oder vor Fahrzeugen mit ungewöhnlicher Breite oder Länge oder mit ungewöhnlich breiter oder langer Ladung zu warnen."

Ein Schneeräumfahrzeug gilt als Arbeitsstelle und ich nehme an, dass dieses Gerät auch ziemlich langsam fährt. Machst Du das mit dem Handschieber, so stellst Du ein gelbes Blinklicht/eine gelbe Rundumleuchte auf (ortsfest). Beides wäre ok.

Die Rundumleuchte muss den relevanten Normen entsprechen.

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Du kannst als Freiberufler (effektiv damit als Einzelpersonenunternehmen und nicht als Privatperson) auch andere Selbständige (als Freiberufler oder Gewerbetreibende) mit Leistungen oder Lieferungen beauftragen bzw. Angestellte in Deinem Unternehmen anstellen. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten ist, dass im ersten Fall eine leistungs- oder warenbezogene Geschäftsbeziehung zwischen zwei Unternehmern besteht, während im zweiten Fall ein Angestelltenverhältnis besteht. Die Rechte von Angestellten sind weitergehend als in der ersten Variante.

Wesentlich ist bei Angestelltenverhältnissen, dass nicht die Mitarbeiter die wesentliche Arbeit erbringen und Du nur noch z.B. die Akquisition von Projektaufträgen vornimmst. Damit wäre Dein Status als Freiberufler gefährdet.

Viel einfacher ist die fallweise Zusammenarbeit mit anderen Freiberuflern oder Unternehmen, die Einzelleistungen für Deine eigene, freiberufliche Tätigkeit erbringen. Diese müssen nicht selbst Freiberufler sein.

Um welchen Freiberuf geht es denn? Und welche Funktion sollen die "Mitarbeiter" übernehmen?

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Ich würde da drei Gründe sehen:

  1. Die Kapitalmärkte weltweit haben Einbrüche von 20-40% hinnehmen müssen. Also ist es logisch, dass irgendwann eine Erholung kommt, wenn die langfristige Perspektive weiter besteht. Die Korrektur nach unten bedingt nicht automatisch für alle Sektoren auch eine folgende Korrektur nach oben, aber tendenziell erholen sich Märkte von Crashes. In manchen Risikomärkten, die dem "Home Bias" der finanzgewaltigen westlichen Anleger nicht entsprechen, sind allerdings immer noch günstige Einstiegsmöglichkeiten zu finden (z.B. Afrika).
  2. An Börsen wird die Zukunft gehandelt. Auch wenn kurzfristig Kurseinbrüche festzustellen sind, da die Anleger auf andere Lieblingspferdchen umsatteln, ist die Zukunft angesichts der Entwicklung von Impfstoffen weiterhin positiv. Die wesentlichen Trends der Digitalisierung (durch Covid19 intensivst bestärkt), Begegnung des Klimawandels (Covid19 hat gezeigt, dass die Lage sich bereits durch ein paar Lockdowns drastisch verbessert) und die Behandlung des demographischen Wandels (mit sicher einem Schwerpunkt auf Biopharma/Life Sciences) sind weiterhin intakt. Für Privatanleger sind Trends eher zum Mitschwimmen geeignet.
  3. Da weiterhin Rentenpapiere relativ unattraktiv sind, gibt es für Aktieninvestments langfristig keine Alternative, um sinnvolle Renditen jenseits der 3% zu erwirtschaften. Die Immobilienbranche hat auch so ihre Probleme und Rohstoffe waren in der Pandemie nicht sehr gefragt. Also sind pandemiebedingt günstige Kurse klare Kaufkurse in einer Reihe von Branchen (immer noch günstig: der Sektor "Travel & Leisure" dürfte sich ab 2022 wieder erholen).

Daher gilt weiterhin der Grundsatz "Kaufen, wenn die Kanonen donnern.", aber man sollte nicht zu schnell zugreifen, denn "Greife nicht in ein fallendes Messer". Ungeduld und Gier sind daher auch nicht angebracht... eigentlich wie immer.

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Aus meiner Sicht sollte man sich nicht an Indexen festhalten. Unternehmen entwickeln sich sehr unterschiedlich und daher ist ein grober Rückschluß nur auf den abgebildeten Markt, nicht jedoch auf einzelne Werte möglich. Es ist sogar so, dass die Kursentwicklung dadurch negativ beeinflusst werden kann, da Indexfonds ja immer in alle 40 Werte direkt oder indirekt investieren, d.h. deren Korrelation sich deutlich durch die Aufnahme in einen populären Index erhöhen kann. Mehr Werte erhöhen die Diversifikation, aber wenn man die Verteilung der Gewichte anschaut, dann zeigen sich bereits Defizite - auch im DAX 40. Andererseits: für jede Indexkonstruktion (selbst mit Anteilsobergrenzen, Mindestanforderungen für die Aufnahme, etc.) gibt es Szenarien, die für einen Index tödlich sind, obwohl sich der Gesamtmarkt eigentlich wohl fühlt. Der Wirecard-Moment war ein nettes Beispiel.

Die Wirtschaft in Deutschland wird eher durch einen MDAX repräsentiert, den man vielleicht als MDAX 100 ausführen sollte, um marktbreiter die Unternehmenslandschaft abzubilden.

Indexe sind hübsch als Orientierung, aber man sollte ihnen nicht dogmatisch eine überhöhte Bedeutung zugestehen.

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Einen Verlustverrechnungstopf kannst Du nicht eigenständig übertragen, ohne das gesamte Depot zu übertragen (und damit bei Flatex aufzulösen). Bei der Depotübertragung hast Du die Option der Topfübertragung auf den neuen Anbieter oder der Bescheinigung (um dies dann im Zuge der Einkommensteuererklärung geltend zu machen). Dies erfordert jedoch, dass sich der neue Anbieter um das deutsche Steuerwesen kümmert.

Admiral Markets ist ein Anbieter, der sich um steuerliche Belange nicht kümmert. Die Generierung entsprechender Gewinn/Verlustrechnungen ist Aufgabe der Anleger selbst. Daher gibt es dort auch keine Freistellungsaufträge oder Verlusttöpfe. Um die Abgeltungssteuer kümmern sich die Kunden selbst.

Die Antwort ist daher: NEIN.

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  1. Reserveliquidität auf einem Giro- oder Tagesgeldkonto vorhalten (mind. für einen Monat bzw. größere, absehbare Ausgaben in der näheren Zukunft)
  2. Schulden tilgen, sofern dies möglich ist.
  3. Eine Position in moderaten Mischfonds als mittelfristig stabile, wenig volatile Rücklage, die kurzfristig liquidiert werden kann.
  4. Ein diversifiziertes Portfolio aus Aktien-, Renten- und Mischfonds, das nach Deinem Risikoempfinden und Anlagehorizont zusammengestellt und über Sparpläne schrittweise ausgebaut wird

Zu Punkt 1: früher hätte man zu einer Liquiditätsreserve von 2-4 Monaten auf Tagesgeld geraten - je nach Lebenslage. Tagesgeld und Girokonten liefern heute praktisch die gleichen Zinsen (nämlich Null), so dass ein liquides Girokonto für einen Monat ausreichen sollte, damit die laufenden Ausgaben dieses nicht ins Minus ziehen und damit Kosten verursachen.

Zu Punkt 2: Schulden tilgen habe ich tatsächlich an zweiter Stelle positioniert, da nämlich die Reserveliquidität aus meiner Erfahrung für das tägliche Auskommen wichtiger ist als komplett unverschuldet zu sein. Darlehenskosten sind planbar und Planbarkeit ist ein wichtiges Ziel einer persönlichen Finanzstrategie.

Zu Punkt 3: es gibt Mischfonds, die als Ziel den Kaufkrafterhalt und eine geringe Volatilität haben, sowie eine Rendite von 1-3% p.a. zusätzlich abwerfen. Das ist quasi das "Tagesgeldkonto" von früher, auf dem man noch Zinsen bekommt. Das kann erst mal Deine einzige Anlage sein... oder sie wird durch Punkt 4 ergänzt.

Zu Punkt 4: Rohstoffe, Cryptowährungen und andere Fremdwährungen werfen keine Rendite ab. Diese sind entweder Spekulationen auf Preisentwicklungen oder dienen als träge Masse zur optischen Pufferung von Volatilitäten. Daher ignoriere ich diese. Immobilien kann man über Immobilienaktien in das Portfolio bringen. Klassische Immobilienfonds halte ich persönlich für einen langfristig orientierten Einsteiger für nicht angebracht. Einzelne Aktien und Renten wären aufgrund mangelnder Erfahrung ebenso nicht zu empfehlen.

Verfalle nicht dem Geizwahn und enge nicht Dein Blickfeld auf ETFs ein, da diese optisch günstig erscheinen. Der Pfad der Tugend ist eine solide Planung auf Basis Deiner Risikotoleranz, Deiner Anlageziele womit Du Dich wohlfühlst. Das erfordert Beratung - aber Berater haben ggf. auch eigene Interessen. Daher ist es nicht falsch, mehrere Alternativen zu explorieren und schließlich zu nehmen, was Dir plausibel und verträglich erscheint.

Es gibt heute Depots ohne Depotführungsgebühr, mit Erlass von Ausgabeaufschlägen und ohne Transaktionskosten für Fonds. Es gibt für viele Fonds sog. Clean-Share-Anteilsklassen, die geringere laufende Managementkosten verlangen als die üblichen Anteilsklassen, und dann sind da noch ETFs, die einfach Indexen folgen und dadurch geringe Managementgebühren aufweisen. All das ist jedoch der letzte Schritt in der Kostenoptimierung. Zunächst mal musst Du mit jemandem eine Allokation ausarbeiten, die verschiedene Anlagesegmente bewertet und gewichtet. Dann werden passende Anlageinstrumente (z.B. Fonds oder ETFs) für diese Anlagebereiche herausgesucht. Grundsätzlich:

  • Diversifizieren, jedoch nicht verzetteln
  • Du lebst im EUR-Wirtschaftsraum, also sollten die Fondswährungen primär auf EUR lauten. Für Fremdwährungen gibt es für die Konversion weitere Gebühren, die sich vermeiden lassen.
  • Wähle nicht exotische Wirtschaftssegmente (z.B. Fonds zu Robotik und künstlicher Intelligenz), sondern erst mal marktbreite Anlagen (z.B. Deutschland, Europa, Nordamerika, Emerging Markets, China, gemischte Rentenfonds).
  • Von Inhaberschuldverschreibungen und anderen Zertifikaten würde ich für den Anfang generell abraten, da diese Produkte für harmlose Privatanleger entweder wenig rentabel oder mit deutlichen Risiken behaftet sind. Banken verdienen damit gutes Geld.

Lies Dich in die Materie etwas ein, um ein gewisses Hintergrundwissen (sofern nicht von Schule oder Ausbildung vorhanden) zu bekommen, das Dir plausibilisiert, warum Anlagen in Aktien und Renten sinnvoll sind und wie das funktioniert.

Und schließlich ist es kein Fehler, unverbindlich (!) Berater zu konsultieren. Das kann der Berater Deiner Lieblingsbank sein, ein Berater bei einer ganz anderen Bank oder aber ein unabhängiger Honorarberater. Es ist interessant, auch mal automatisierte Roboinvestor-Vorschläge ausrechnen zu lassen und zu prüfen. Hinterfrage alle Vorschläge und Empfehlungen und lasse Dir die Gründe für Auswahlen von Fonds etc. darlegen. Kläre Risiken ab und prüfe, ob das für Dich auch am nächsten Tag noch Sinn macht. Wenn Dir irgendwelche Vorschläge gemacht werden, die noch nicht so ganz klar sind, kannst Du diese durchaus auch in einem Forum wie hier zur Diskussion stellen, um einen weiteren Input zu haben.

Keine Panik, wenn die Märkte mal abtauchen - das sind für marktbreite Anlagen wieder günstige Einstiegschancen. Markttiming für harmlose Privatanleger funktioniert nicht (also z.B. jetzt noch schnell in Aktien von Unternehmen investieren, die von Joe Biden profitieren werden - das haben andere vor langer Zeit schon getan und die Aktien sind jetzt nicht mehr Schnäppchen). Du wirst immer weniger wissen als professionelle Investoren.

Das quartalsweise oder jährliche Rebalancing, d.h. die Rückkehr zu den ursprünglich geplanten Anteilen der Anlagesegmente in Deinem Portfolio, hilft langfristig durch Aufstocken schlecht gelaufener Segmente oder Reduktion sehr gut gelaufener Bereiche die Strategie durchzuhalten.

In der Ruhe liegt die Kraft, aber spätestens jährlich solltest Du auch Positionen und Allokationen auf den Prüfstand stellen. Manche Fonds erfüllen die Erwartungen nicht. Auch hier kann ein Berater helfen.

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In 2020 gilt eine Teilfreistellung für Wertpapiergeschäfte.

Wenn Du also für 1.000 EUR einen ETF, der als Aktienfonds gemäß § 2 Abs. 6 InvStG klassifiziert ist, dann wird bei einem Verkauf nicht der Differenzbetrag steuerlich angesetzt, sondern es kommen nur 70% zur Verrechnung (85% bei Mischfonds, 40% bei Immobilienfonds und 20% bei primär ausländischen Immobilienfonds, der volle Betrag für Rentenfonds etc.).

Die Teilfreistellung greift bei Käufen und Verkäufen vor Verrechnung mit Verlusttöpfen und Sparerpauschbeträgen.

Verkaufst Du also einen Aktien-ETF für 800 EUR, so gehen in Deinen Verlusttopf nur -200 EUR * 70% = -140 EUR ein.

In deinem Beispiel sind EUR 2.011,10 gerade mal 85% von EUR 2.366, d.h. der ETF wurde wohl als Mischfonds klassifiziert.

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Mit der Investmentsteuerreform werden ein paar Dinge vereinfacht. Besteuerungen benötigen ab 2018 nicht mehr die zahlreichen komplexen Daten aus dem Bundesanzeiger (bzw. WMDATEN, da nicht alle Kenngrößen im Bundesanzeiger berichtet werden), sondern können einfach anhand von Kursen berechnet werden. Dafür fallen Zwischengewinne und die Anrechenbarkeit gezahlter/fiktiver ausländischer Quellensteuer weg. Im Gegenzug erhält man jedoch auch Teilfreistellungen auf bestimmte Fondstypen.

Das Problem der fehlenden Berichtsdaten und den Weg über Schätzwerte bzw. Pauschalbesteuerungen für steuerintransparente Fonds gibt es damit nicht mehr. Man kann daher kaufen und verkaufen, wie die Marktlage dies erlaubt.

Auch das bisher bestehende Problem einer Doppelbesteuerung (ausschüttungsgleiche Erträge jedes Jahr, dann nochmals die akkumulierten ausschüttungsgleichen Erträge beim Verkauf, Zurückholen der doppelten Steuer per Einkommensteuererklärung im Folgejahr) fällt damit weg, denn die Depotbank übernimmt die Anrechnung der ggf. gezahlten Vorabpauschale.

Anleger sollten sich höchstens jetzt nochmals genauer überlegen, ob sie ausschüttende oder thesaurierende Anteilsklassen verwenden wollen. Unter dem Strich ist zwar der zu versteuernde Betrag gleich, aber thesaurierende Anteilsklassen werden tendenziell bei Kursgewinnen mit der über den Basiszins berechneten Vorabpauschale besteuert und dann komplett beim Verkauf, während ausschüttende Fonds bereits laufend mit den Ausschüttungen (und ggf. einer Vorabpauschale) und zum Verkaufszeitpunkt nur noch mit den Kursgewinnen versteuert werden.

Hat man im Freistellungsauftrag noch Luft, ist die jährliche (meist höher als die Vorabpauschale ausfallende) Ausschüttung zu besteuern besser, da dies steuerfrei passiert. Nur der abschließende Kursgewinn wäre beim Verkauf zu versteuern (und wird ggf. durch den Freistellungsauftrag im Verkaufsjahr noch abgedeckt).

Würde man stattdessen die thesaurierende Tranche nehmen, so wäre der jährliche Steuerbetrag geringer, jedoch die Steuerlast beim Verkauf höher und passt dann mit geringerer Wahrscheinlichkeit in den Freistellungsauftrag, um steuerfrei auszugehen.

Spekuliert man damit, zum Verkaufszeitpunkt per Günstigerprüfung oder mit einer dann vorhandenen NV-Bescheinigung weniger Steuern zahlen zu müssen, empfiehlt sich weiterhin eine thesaurierende Anteilsklasse von Fonds.

Ebenso empfiehlt sich für Kinderdepots die Verwendung ausschüttender Tranchen, da dann die Besteuerung in den jährlichen Freistellungsauftrag passt und die Ausschüttungen jeweils steuerfrei sind. Nach einer Phase mit Gewinnen kann man Fonds auch (bei Fondsbanken ohne Ausgabeaufschlag und Transaktionskosten kostenfrei) gezielt verkaufen und tagesgleich wieder kaufen, um Gewinne innerhalb des Freistellungsauftrags eines Jahres vorwegzunehmen. Damit ist die Steuerlast später geringer.

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Mal abgesehen davon, daß wir derzeit sicher keine Deflation haben, sondern eine wieder leicht anziehende Inflation, wäre die Frage relativ einfach zu beantworten. In einer Deflation fallen Preise, d.h. die Kaufkraft von Geldwerten nimmt zu.

Geldmarktfonds erzielen ihre Rendite durch kurz- bis max. mittelfristige Geldmarktanlagen. Deren Rendite orientiert sich an den risikofreien Zinsen und ggf. Aufschlägen darauf. Es gab jedoch auch schon negative Geldmarktzinsen... Damit wird angesichts der recht geringen Zinsen aktuell (und der Abzüge durch Management-Fees und Steuern bei Fondserträgen) klar, daß EUR-Geldmarktfonds nicht sehr sinnhaft sind. Auch die Anlage in Tagesgeld oder Festgeld auf nicht allzu lange Zeiträume wird vergleichbare Renditen ergeben und mit der Deflation mitschwimmen. Das sind ja effektiv auch Geldmarktanlagen.

Anders sieht es aus, wenn Du in einer Fremdwährung anlegst und dort auf hohe Zinsen (Türkei war mal populär) oder eine Aufwertung der Fremdwährung (z.B. USD) spekulierst. Das hat dann aber nichts mit Deflation zu tun, sondern mit dem Gefüge der Währungen und Zinsen in den beteiligten Währungsräumen.

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Die Besteuerung erfolgt für die Erträge/Gewinne, die Jahr der Vertragsauflösung entstehen. Erträge/Gewinne aus Jahren zuvor wurden dort versteuert. Insbesondere werden Zinserträge zu den jeweiligen Jahren, auf die sie sich beziehen, gerechnet.

Bleibt also ein Betrag übrig, so kann dieser nur auf eine von vier Arten gemindert werden:

- Freistelllungsauftrag bzw. NV-Bescheinigung, soweit anwendbar

- Reduktion des Steuersatzes

- Verrechnung der Gewinne mit anrechenbarer Quelllensteuer.

- Verrechnung der Gewinne mit Verlusten

Für den ersten Punkt wären Minderjährige gut, die keine Einkünfte haben. Da sind dann 8.354 EUR plus 801 EUR plus noch etwas mehr steuerfrei unterzubringen. Der Übertrag auf Kinder, Geschwister, Eltern etc. ist möglich.

Der zweite Punkt greift nur, wenn Dein persönlicher Grenzsteuersatz unter 25% liegt.

Für den dritten Punkt reichen die ausgewiesenen Quellensteuern meist nicht wirklich aus, so daß diese Option keine wirkliche ist.

Der vierte Punkt bietet jedoch eine Möglichkeit, gezielt Steuern zu verlagern. Dafür gibt es zwei Wege:

- Verkauf und gleichzeitiger Wiederkauf einer Position, die sich im Minus befindet. Dadurch werden Verluste realisiert und die Gewinne auf einen späteren Zeitpunkt verlagert (wo man vielleicht wieder ein Stück Freistellungsauftrag zur Verfügung hat). Ist man bei einer Fondsbank ohne Ausgabeaufschläge, läßt sich das sogar ohne Mehrkosten und sonstige Risiken machen.

- Kauf eines Rentenfonds mit einem hohen ausgewiesenen Zwischengewinn. Der gezahlte Zwischengewinn wird beim Erwerb als Verlust verbucht, d.h. kann dann gegen Gewinne gegengerechnet werden. Beim Verkauf des Fonds werden die Zwischengewinne allerdings wieder als erhaltene Beträge berücksichtigt. Auch dies verlagert also den Gewinn nur auf einen späteren Zeitpunkt.

Prüfe einfach was möglich ist.

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Bis 31.12.2013 gab es den Begriff der regelmäßig Arbeitsstätte, die als "ortsgebundener Mittelpunkt der dauerhaft angelegten beruflichen Tätigkeit des Arbeitnehmers" definiert war. Jemand, der also primär im Home Office arbeitete, hatte somit nur Dienstreisen, die mit den gefahrenen Kilometern zu vergüten waren.

Seit 01.01.2014 gilt die Definition der ersten Tätigkeitsstätte, die einige Unklarheiten und Grauzonen der alten Formulierung beseitigte. Ein Home Office ist nie erste Tätigkeitsstätte, da es die Kriterien an eine solche nicht erfüllt. Daher bist Du wohl entweder als Arbeitnehmer ohne erste Tätigkeitsstätte (dann sind alles Dienstfahrten, d.h. mit den gefahrenen km anzusetzen) oder mit einer solchen am Standort Deines Arbeitgebers anzusehen (dann gilt die Entfernungspauschale). Da in Deinem Arbeitsvertrag wahrscheinlich der Standort des "Büros" vereinbart wurde, ist die Fahrt dorthin nur mit der Entfernungspauschale zu berechnen.

Die von Dir beschriebene Vorgehensweise des FA ist also konsistent mit der Gesetzesänderung zum 01.01.2014.

Das alles ist hübsch beispielsweise hier zusammengestellt: http://www.haufe.de/finance/steuern-finanzen/reisekosten-ab-2014\_190\_194734.html

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Der positive Teil:

  • Ein frühzeitiger Vermögensaufbau ist sinnvoll und irgendwann sollte man auch damit klein beginnen. Ich mache das für meine Kinder seit Geburt.
  • Es ist auch sinnvoll, in Fonds zu investieren, da man dadurch über sehr viele Werte diversifiziert, d.h. die Risiken einzelner Aktien und Anlageklassen ausgleicht.
  • Der Weg über Sparpläne ist auch sinnhaft, da man so schrittweise das Vermögen aufbaut und die Wertschwankungen über die Zeit ausgleicht. Google erzählt Dir gerne etwas zum "Cost-Averaging Effect".
  • Die genannten Fonds sind für sich sicher gut, wenn man auch nicht unbedingt gleich so viele benötigt und es auch andere gute gibt. Da wird es eine sinnvolle Auslese geben müssen.

Der negative Aspekt:

Du sagst, das Einkommen reicht nicht, um Deinen Lebensunterhalt zu bestreiten, d.h. Du hast kein freies Einkommen im Monat. Im Gegenteil: Erspartes wird angegriffen. In dieser Situation ist ein so hoher Sparplan unsinnig, denn es handelt sich nicht um freie Überschüsse.

Da stellt sich für mich die erste Frage, wie viel von Deinen Ersparnissen Du im ungünstigen Fall benötigst, damit Du sicher Deinen laufenden Lebensunterhalt bis zum Berufseintritt (und ggf. noch etwas darüber hinaus) bestreiten kannst. Eine Rücklage von ca. drei Monatsausgaben (ggf. mehr, wenn noch ein Umzug oder andere größere Ausgaben anstehen) solltest Du immer auf einem Tagesgeldkonto halten, um für Risiken vorbereitet zu sein.

Warte also mal ab, bis Du eine Anstellung hast und Dein Leben planbarer wird, d.h. die laufenden Einnahmen tatsächlich für die Deckung der laufenden Ausgaben ausreichen. Wenn dann noch etwas übrig bleibt, kanst Du überlegen, wie das in Sparpläne investiert werden kann. Vielleicht ist jedoch auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Rentenversicherung oder eine betriebliche Altersvorsorge ein Baustein, den Du sinnvollerweise dann beginnst.

Wenn Dein Finanzleben dann mal stabil und abgesichert ist, kannst Du über eine kleine Auswahl von wenigen aktienlastigen Mischfonds (da reichen nämlich zwei oder drei für den Anfang) ab 25 EUR pro Monat das Sparplansparen beginnen. Das würde ich direkt bei einer Fondsbank tun. Fondsbanken bieten Fondskäufe mit deutlich reduzierten oder sogar ohne Ausgabeaufschläge an, d.h. Du gibst nicht von all Deinen zukünftigen Sparraten 2-6% an einen Vermittler ab, der nach der ersten Fondsauswahl sich nicht mehr blicken läßt. Das ist jedoch das letzte Stück Optimierung. Viel wichtiger ist die gute Fondsauswahl. Aus diesem Grund würde ich auch bei keiner Sparkasse Konsultation suchen, da dann nämlich die primär unterirdisch üblen Deka-Fonds angeboten werden - meist gepaart mit Inhaberschuldverschreibungen oder Banksparplänen.

Hilfe gibt es von unabhängigen Beratern. Tips findest Du auch hier. Investiere niemals in etwas, das Du selbst nicht verstehst und nachvollziehen kannst.

Und ja, die MLPs und anderen Vertriebe dieser Sorte belästigen mich seit Jahrzehnten und ich habe bei denen nie etwas abgeschlossen, da mich diese Art und Weise stört - und letztendlich solche Berater ihre Provision im Auge haben. Daher auch der hohe vorgeschlagene Sparbetrag für Dich. Lieber unabhängige Finanzberater (die es auch schon seit längerer Zeit gibt) konsultieren, die dann in Deinem Interesse eine langfristig kosteneffektive und solide Lösung zusammenstellen. Das bedeutet nämlich nicht nur, Fonds zu kaufen, sondern auch Versicherungen zu betrachten.

Letzter Punkt: mache Dich schlau. Befasse Dich mit Fonds und Geldanlagen selbst, damit Du selbst besser beurteilen kannst, was man Dir da verkaufen will. Letztendlich muß eine Geldanlage für Dich plausibel sein. Vertraue nicht nur auf Berater und sogenannte Experten - die kennen auch nicht zukünftige Entwicklungen, sondern können nur nach den Regeln der Kunst Portfolios zusammenstellen, die gewisse Diversifikationen und Robustheitsmerkmale haben. Alle kochen mit Wasser... manche haben mehr Erfahrung als andere.

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