Wie berechnet sich der Kurs einer Anleihe?

2 Antworten

Geld- und Briefkurse sind nur relevant, wenn man über eine Börse handelt, wo nämlich diese Kurse gestellt werden. Kaufst Du eine Anleihe zum Nominalwert ohne Agio bei Emission und wartest bis zur Fälligkeit, so zahlst Du 100% und bekommst 100%.

Kaufst Du eine Anleihe nach Emission über den Sekundärmarkt (Börse), dann werden dort nicht nur Börsentransaktionskosten und Spreads fällig, sondern der Kurs der Anleihe kann sich auch von 100% unterscheiden - je nach Marktbewertung. Kaufst Du zu 102% (jemand hat dann beispielsweise zu 101% verkauft), dann gehen die 2% an den Vorbesitzer (abzüglich Spread für den Händler) und Du bezahlst Transaktionskosten für die Börse und Brokergebühren für Deinen Broker.

Verkaufst Du eine Anleihe vor Fälligkeit über den Sekundärmarkt (Börse), dann werden nicht nur Börsentransaktionskosten und Spreads fällig, sondern der Kurs der Anleihe kann sich auch von 100% unterscheiden - je nach Marktbewertung. Verkaufst Du zu 102%, dann gehen die 2% an Dich (jemand hat dann beispielsweise Deine Anleihen für 103% gekauft) und Du bezahlst Transaktionskosten für die Börse und Brokergebühren für Deinen Broker.

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In der Regel, da man ein runden Kupon will, aber eine krumme Rendite vom Markt vorgegeben wird, haben viele Anleihen auch bei Emission leicht von 100 abweichende Kurse.

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Nein, die 26 gehen natürlich nicht an den Broker.

Der Verkäufer erhält den ganz normalen Verkaufpreis von 10.026 zzgl. Stückzinsen abzgl. seiner Spesen.

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Aufgefallen ist mir in den letzten Tagen z.B. der Fonds M&G Global Dividend (WKN A0Q349). Hier beträgt der Spread fast 2%. Gestern: 15,14G zu 15,43B (Börsen Frankfurt und Berlin praktisch identisch). Ist der Makler/Skontroführer oder die KAG für diesen hohen Spread verantwortlich? Und wer legt den (überhöhten) Briefkurs fest? Dieser wurde in den letzten Tagen zwischen 3 und 6% über dem Kurs der KAG vom Vortag notiert. Und dies, obwohl der KAG-Kurs sich in den letzten Wochen im Regelfall kaum um wesentlich mehr als 1% pro Tag geändert hat. Als Konsequenz daraus hätte selbst ein schlecht informierter Anleger diesen Fonds über seine Hausbank (mit 5% Ausgabeaufschlag) noch günstiger kaufen können als an der Börse Berlin. Ein gut informierter Anleger kann diesern Fonds auch über eine Plattform wie z.B. Ebase ohne jeden Aufschlag und Gebühren kaufen. Für sinnvolle Antworten: danke im Voraus!

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Wie kann man den Abschlag berechnen, wenn man mit 63 Jahren in Rente gehen will? Trifft sie der Abschlag überhaupt, wenn sie 45 Jhre in die RV eingezahlt hat?

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Säumniszuschläge / Krankenkasse / Berechnung?

Guten Morgen,

ich habe eine Frage zur Berechnung bzw. Dauer der Gültigkeit von Säumniszuschlägen der Krankenkasse. Mein Fall ist leider etwas Länger und eventuell auch verwirrend.

Bei meiner alten Krankenkasse war ich bis 12.2015 versichert. Für den Zeitraum von 04.2014-09.2014 wollte mich die Krankenkasse nicht als Student versichern. Die Krankenkasse hat in mehreren internen Sitzungen meine Forderung "als Student versichert zu werden" abgelehnt. Im September 2015 habe ich gegen den Beschluss der Krankenkasse Widerspruch eingelegt und im Februar 2016 vor dem Sozialgericht Klage eingereicht. In erster Instanz, vor dem Sozialgericht, hatte ich noch verloren. In zweiter Instanz, vor dem Landessozialgericht, aber Recht bekommen. Allerdings haben wir uns nur auf einen Vergleich geeinigt, die Krankenkasse wurde nicht "verurteilt" (oder was auch immer der richtige Terminus in diesem Fall wäre). Die Kasse akzeptiert nun (10.2017), dass ich im oben genannten Zeitraum Student war und berechnet die Beiträge dafür neu.

Leider wusste ich damals (2014) noch nicht, dass eine Zahlung unter Vorbehalt die bessere Lösung gewesen wäre. Ich hatte damals die Zahlungen erstmal komplett eingestellt und nun (10.2017) eine Rechnung über Säumniszuschläge erhalten. In der Zwischenzeit habe ich Ende 2015 und Ende 2016 jeweils ca. 1800€ an die Krankenkasse überwiesen, da mir die aufgelaufenen Forderungen zu hoch wurden. Die Beträge für den strittigen Zeitraum hatte ich aber einbehalten.

Jetzt meine Frage: für welchen Zeitraum darf die Krankenkasse die Säumniszuschläge berechnen und wie? Nochmals, ich war dort bis 12.2015 freiwillig versichert. Danach habe ich zu einer anderen Kasse gewechselt. Darf sie von 10.2014-10.2017 die Säumniszuschläge berechnen oder nur bis Ende 2015?

Im Bescheid der Krankenkasse laufen die ausgewiesenen Säumnis-Beträge von 10.2014-12.2015, von 47€ jeweils um 1,50€ jeden Monat reduziert nach unten bis zum Ende 2015. (also 10.2014: 47€, 11.2014: 45,50€, 12.2014: 44€ etc.)
Dazwischen gab es 2x Schwankungen. 2 Monate der gleiche Betrag, dann stieg du geforderte Summe wieder um 1,50€ an, um danach wieder wie gewohnt zu fallen. In diesem Zeitraum habe ich keine Zahlung an die Krankenkasse geleistet. In 12.2015 fällt der geforderte Säumnis-Betrag plötzlich auf 1,50€ für den fälligen Monat, dann endet die Rechnung und es werden ca. 500€ Säumniszuschläge ausgewiesen + Mahnkosten on top. Noch dazu hat sich die Höhe der Mahnkosten von 1,07€ auf 5€ erhöht. Ist dies zulässig bzw. rechtens?

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