Werden Eigenleistungen beim Hauskauf wie Eigenkapital angesetzt?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Da Banken bei der Vergabe von Krediten naturgemäß sehr vorsichtig sind ist die sog. Muskelhypothek eine Form der Finanzierung die nur auf wenig Wertschätzung trifft -damit ist klar, dass es nicht als Eigenkapital gewertet wird. Je nach persönlichen Voraussetzungen, wenn der Darlehensnehmer beispielsweise einen handwerklichen Beruf hat, ist ein geringe Anerkennung möglich.

Man sollte nie vergessen, jemand der eine Eigenleistung erbringen will muss die dazu notwendigen Voraussetzungen haben, er könnte ggf. auch erkranken usw. Das sind alles weiche Kriterien für eine Kreditvergabe - sie zählen für die Bank eigentlich nicht.

die Frage ist mehr welchen Wert das Eigenheim in den Augen der Bank hat. Dies ist dann die Referenz für die Grenzen der Kreditvergabe.

Wer ein Eigenheim für 300.000 haben will, darin 100.000 in Eigenleistung investiert, die Bank aber in Summe nur einen Gegenwert von 250.000, der hat ein Problem.

Das kann man so nicht sagen, aber wenn du mit der Eigenleistung den Wert der Immobilie erhöhst, dann wird das honoriert bei der Kreditvergabe.

Ja , wobei du nicht erwarten kannst dafür Geld aufzunehmen was dir pauschal ausgezahlt wird. In der Regel sind 10-20k als Darlehen möglich. Ansonsten wird deine Eigenleistung zur Beleihungswertermittlung und Konditionsfindung herangezogen.

Kann man die Makler-, Notarkosten etc. finanzieren?

Guten Tag,

folgender Fall liegt vor:

Eine 3-köpfige Familie hat ein Haus zum Kauf angeboten bekommen. Der Marktwert ist deutlich höher als der eigentliche Kaufpreis (von einem gerichtlich beauftragten Gutachter bestätigt). Die genauen Gründe dafür zu erläutern würden hier den Rahmen sprengen. Die Familie erkundigt sich bei der Bank über Finanzierungsmöglichkeiten, die Bank würde den Kaufpreis problemlos finanzieren. Als jedoch die Sprache auf die Kosten kommt, die ein Hauskauf mit sich bringt (Makler-, Notarkosten, etc.) wird vom Bankberater offengelegt, dass diese Summe als Eigenkapital vorliegen müsste. Da die Familie nie einen Hauskauf geplant hatte, jetzt sich die Umstände jedoch kurzfristig geändert haben sind natürlich nicht all zu große Summen gespart worden und diese sind auch noch so verzwickt angelegt, das man nicht rankommt. Hat jemand eine Idee wie man die Summe, die zwischen 8.000 € und 10.000 € rangiert finanzieren kann ohne dass der Hauskredit in Gefahr gerät?

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Hallo, erst im letzten Jahr hat meine Lebensgefährtin sich ein Haus gekauft in dem wir zusammen + Kind wohnen. Der Kredit läuft auf sie allein. Das Kredit beträgt ca. 60.000 Euro, der Rest wurde durch Eigenkapital aufgebracht und der Kredit läuft 10 Jahre.

Es handelt sich um ein Reihenhaus. Nun wird das Nachbarhaus (Reiheneckhaus) frei welches wir gerne dazu kaufen würden.

Nun ist die Frage wie man das am schlausten macht. Eigenkapital ist keines mehr vorhanden allerdings würden wir mit Sicherheit 15-20.000 Euro an Eigenleistung erbringen, dennoch müsste man nochmal ca. 80.000 Euro an Kreditsumme aufnehmen.

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