Wann bzw. ab welcher Schadensumme aktivieren Versicherungen Versicherungsdetektive?

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4 Antworten

Es braucht keine Versicherungsdetektive. Jede Versicherung hat ihre eigenen Spezialisten, die sich um potenzielle Versicherungsbetrügereien kümmern. Geschätzter Schaden durch Versicherungsbetrug pro in Deutschland ca acht bis zwölf Milliarden Euro im Jahr.

Dabei vergessen die Betrüger, dass die Versichertengemeinde also alle Versicherungsnehmer diese Schäden mit bezahlen durch höhere Beiträge.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirtschaft/d/3025036/versicherungsbetrug-nimmt-zu.html

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Da gibt es verschiedene Aspekte:

da ist einmal der schon genannte Betrugsverdacht, der sich aus dem ***Schadenverlauf *** ergibt, d.h. wenn immer eine ähnliche Schadenmeldung in kurzen (jährlichen) Abständen eingereicht wird. dann ist es der Betrugsverdacht, wenn die Schadensmeldung skurrile Züge annimmt ("beim Nasebohren den Finger gebrochen") Und natürlich die Bagatellgrenze, d.h. lohnt sich für das Versicherungsunternehmen der Einsatz eines Ermittlers. Oft wird vorab der den Vertrag betreuende Vertreter/Makler zuerst auf den Weg gebracht. Und die Statistik: Vieviel Prämie wurde insgesamt eingenommen, gegenübergestellt mit der Summe der bereits geleisteten Schadenszahlungen.

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Ein Versicherer wird einen Versicherungsdetektiv erst bei größeren Schadenfällen einschalten. Wegen des Verdachts eines Betruges bei einem Haftpflichtschaden, z. B. auf Brille des Nachbarn getreten, sicherlich nicht. Außerdem gibt es "Versicherungsdetektive" in dem Sinne nicht. Es sind eben "Detektive", oder besser "Ermittler".

Allerdings habe die meisten Versicherungen innerhalb des Schadenbereiches Sachbearbeiter, die sich speziell mit Schadenfällen beschäftigen, bei denen ein Betrugsverdacht besteht.

Die Abgabe an ein Detektivbüro ist eher die Ausnahme, schon allein aufgrund der Kosten-/Nutzenrechnung.

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Es gibt keine Versicherungsdetektiv und schon gar keine die so unwirtschaftlich arbeiten wie die im Fernsehen. Ein defektes Eierphone stellt einen Schaden von 500-700 Euro dar. Dann zwei iPhones zu kaufen und die zu zerstören ist von vorne weg ein Aufwand von über 1.500 Euro. Das hält doch kein Richter.

Versicherungen haben Sachverständige die bei einer unglaubhaften Schilderung des Schadensfall die Sache prüfen und das war es dann.

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