Trotz Überweisung Inkassokosten?

2 Antworten

Entscheidend ist der Geldeingang auf dem Konto des Gläubigers, nicht der Tag an dem du die Buchung einpflegst.

Nach § 675s BGB müssen Überweisungen innerhalb eines Banktages auf dem Konto des Empfängers sein. Leider steht im besagten § die schöne Wischi-Waschi-Formulierung Im allgemeinen.

Über das Inkassobüro würde ich mir so viele Sorgen nicht machen. Inkassogebühren werden von der Mehrzahl der Gerichte nicht als zu ersetzender Verzugsschaden angesehen, mit der Begründung, dass sie gegen die Schadensminderungspflicht des Gläubigers verstoßen (§ 254 BGB).

Kommt auf die Modalitäten des Auftraggebers an

Selbst wenn - Da die Hauptforderung vom Tisch ist bist Du aus dem Schneider Eine Klage expl wg vorgerichtlicher Inkassogebühren ist aufgrund der inkassounfreundlichen rechtsprechung absurd selbst dann wenn Du im Verzug gewesen sein solltest

http://www.elo-forum.org/schulden/114457-vorgerichtliche-inkassogebuehren-umgehen.html

Also ich habe mir den Thread und deine Antwort angeguckt, heißt es dann, dass ich aus dem Schneider bin, wenn das Geld vorher auf dem konto des Gläubigers ist, bevor ich den Brief vom Inkassounternhemen bekommen habe?

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Inkassounternehmen: vollkommen überhöhte Kosten und falsche Vorgehensweise. Was tun?

Anfang November hatte ich mein Semesterticket für den Zug vergessen und wurde kontrolliert. Nach Nachreichen meiner Unterlagen, fragte ich in der Email nach der Bearbeitunggebühr da die sich je nach Unternehmen um einige Euronen unterscheiden kann. In den folgenden Monaten wartete ich und keine Mahnung, kein Brief oder ähnliches kam an. Als im Februar noch kein Brief da war, bin ich davon ausgegangen das mein Kram in der Bürokratie unter gegangen ist. In der Zwichenzeit bin ich aus meinem Elternhaus ausgezogen und nach Hannover gezogen, allerdings wurden mir die Briefe von meinem Eltern immer weitergerreicht. In dem Zeitraum um das Ende der Osterferien in denen meine Eltern 1 Monat im Urlaub in Kanada waren, kam der Brief mit einer Entschuldigung und einer Aufforderung 7€ zu überweisen. Ich bekam es allerdings erst Mitte April mit, da ich mit der Uni ziemlich viel Stress hab ich es nicht auf die Reihe bekommen mich sofort drum zu kümmern und bekam wenige Tage später einen Brief vom Inkassounternehmen mit der Aufforderung 41,10€ zu überweisen. Mit eienr tabelle der folgenden Kosten 8.11 Forderung aus Beförderungsvertrag/Erhöhtes Beförderunggeld 7.00€ 30.3 Mahnauslage 7.00€ 24.4 Zinsen (9.1 - 24.04.2016) 0.09€ 26.04 Inkassokosten 27.00€

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Hallo zusammen! Ich habe folgendes Problem. Ich mache für meine Einzelunternehmung im Nebenerwerb eine mtl. Ust.-VA. Dies habe ich auch ein Jahr lang immer pünktlich erledigt. Jetzt musste ich im letzten halben Jahr aus beruflichen und privaten Gründen 3x umziehen. Dadurch kam auch mein Nebengewerbe total zum Erliegen. Wie dem so ist, habe ich in dem ganzen Trubel um die Umzüge und den neuen Job die letzten 3 Monat vergessen die VAs zu machen, hatte aber ja auch keine Umsätze und nicht permanent Internet zur Verfügung. Jetzt sehe ich auf einmal auf meinem Kontoauszug, dass mir das FA einfach einen illusorisch hohen Betrag als mtl. Vorauszahlung abgebucht hat.

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Aber darf das FA sich dann einfach ohne Mahnung, Rückfrage oder Ankündigung, mit einer beliebigen Summe X an meinem Konto bedienen?

Da die Summe für mich nicht einfach zu verkraften ist, würde ich diese Abbuchung gerne rückgängig machen.

Wie soll ich mich verhalten? 

Einfach die Lastschrift zurück gehen lassen und das SEPA-Mandat entziehen?

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Vielen Dank vorab für Eure Einschätzung!

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