Spekulationssteuer und neuer Kauf

1 Antwort

Du kannst bei einem Kauf die üblichen 2% AfA, Zinsen und sonstige Kosten ansetzen, den Gewinn aus dem Verkauf musst Du aber sofort versteuern.

Was ich nicht verstehe: Was ist in den letzten 1,5 Jahren mit der Wohnung gewesen? War sie vermietet? Dann musst Du doch die Einnahmen und Kosten per Anlage V angegeben haben. Natürlich kann man schwarz geleistete Arbeiten nicht ansetzen, aber das hätte Dir bei Auftragserteilung doch klar sein müssen.

Natürlich habe ich sie vermietet und auch sofort in der Steuererklärung angegeben. Und ich hatte es auch nicht vor, sie je zu verkaufen, aber es kommt oft anders im Leben als man denkt... Und fehler macht man beim Erstkauf oder Bau sowieso, davor ist man nicht gefeit. Hätte ich vor 1,5 Jahren gewusst, was ich jetzt weiss, hätte ich sie sofort verkauft.

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@amiica

Und Du hast Dich dabei ( sofort in der Steuererklärung angegeben) nicht gefragt, ob die Badezimmer- und Elektrik-Arbeiten nicht auch sinnvoll untergebracht werden können?

Trotz finanzieller Notlage solltest Du zumindest jetzt einen Steuerberater aufsuchen, damit dieser evtl. noch etwas retten kann. Vielleicht wären die 5 Jahret auch per Kredit überbrückbar - die Mieteinnahmen werden ja relativ ordentlich sein.

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Habe 04/2012 mehrere Immobilien geschenkt bekommen, möchte eine davon verkaufen - Schenkungssteuer?

Durch die Schenkung 04/2012 fallen bestimmt schon Steuern an von denen wir keine Ahnung habe. Nun hätten wir einen Käufer für eine Wohnung, die wir auch gerne verkaufen wollen um damit den Kauf einer anderen Wohnung zu finanzieren. Die Wohnung war seit 1965 in Familienbesitz und seit Oktober steht die Wohnung nun leer. Was kommt da auf uns zu, wenn wir die Wohnung kaufen.

Wir wären für eine schnelle Antwort sehr dankbar. Fühlen uns leider zur Zeit von unserem Notar nicht richtig beraten und unser Steuerberater hat auch seit Juni nichts unternommen, so dass wir auch noch eine Mahnung vom Finanzamt auf dem Tisch haben.

Waren bisher immer der Meinung, dass wir uns auf Notar und Steuerberater verlassen können, aber dies scheint nicht immer zuzutreffen.

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Spekulationssteuer mit tlw. Untervermietung?

Moin moin aus Berlin,

ich bin in Not geraten und muß mich von meiner ETW trennen. So wie ich die Fakten derzeit sehe, fällt bei mir die 25% Steuer aus Spekulationsgeschäften an.

Chronologie:

2000 ETW gekauft (marktüblich)

2005 verkauf an leibl. Mutter, um einer Verwertung vorzubeugen (deutl. unter Wert/Restschuld)

2015 Rückkauf (ohne Gewinn/Verlust)

Ende 2018 geplanter Verkauf an leibl. Sohn (mit ca. 37.000€ Gewinn, aber unter derzeitigen Wert)(falls die Finanzierung scheitert, Verkauf Anfang 2019 maktüblich mit ca. 65.000€ Gewinn ggü. letzten Kauf)

Seit 2000 bin ich Nutzer der ETW (tlw. als Mieter, bzw. als Selbstnutzer)

Problem: Als es mir gesundh. schlechter ging, habe ich 60% meiner Wohnung seit 09.2017 vermietet um die ausbleibenden Lohn zu kompensieren

Frage1: 10-Jahresfrist entfällt, da letzter Kauf jünger. Oder?

Frage2: 3-Jahresfrist entfällt auf die 60%, da im Jahr des Verkaufs keine Eigennutzung. Oder?

Frage 3: auf die 40% fällt keine Sp-Steuer an, da im Jahr des Verkaufs und den beiden Jahren davor eigengenutzt. Richtig? Oder hab ich da was durcheinander gebracht?

Frage 4: Wenn ich im Dez. 2018 die ETW wieder 100% selber nutze, zählt das dann für "im Jahr des Verkaufs eigengenutzt"? In den Jahren zuvor war ja Eigennutzung vorhanden.

Bemerkung: Eine verbale Beratung bei Finazamt oder Steuerberater ist derzeit nicht möglich, da inzwischen nahezu gehörlos.

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Knifflige Konstellation: Spekulationssteuer für Neubau auf bestehendem Grund mit selbstgenutztem Alt

Hallo zusammen!

Folgende Situation:

Im März 2009 wurde ein Reiheneckhaus erworben. Eine dazugehörige private Grünfläche (direkt angrenzend, separate Flurnummer) wurde 2010 als Bauland ausgewiesen. Im Juni 2011 wurde mit dem Bau eines Zweifamilienhauses begonnen. Der Altbestand wurde bis April 2012 selbstbewohnt und wird momentan renoviert. Seitdem wohnen wir in einer Wohnung des Neubaus, die zweite steht aktuell leer.

Bei einem Verkauf dürfte für den Altbestand keine Spekulationssteuer anfallen, doch wie verhält es sich mit dem Neubau?

Durch die hiesige Situation auf dem Immobilienmarkt und der Umwandlung vom Garten zu Bauland wäre die eventuell zu versteuernde Summe nicht unerheblich.

Vorab schon vielen Dank für Eure Anregungen und Kommentare.

Beste Grüße aus München

Monika F.

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