Scheck aus Amerika einlösen?

5 Antworten

Schwierig. Schecks spielen in Deutschland im Zahlungsverkehr schon lange keine große Rolle mehr, Auslandsschecks noch weniger.

Die Postbank bietet im Privatkundengeschäft schon seit 2017 keine Einlösung von Auslandsschecks mehr an. Vermutlich waren die Nachfrage zu gering und die Kosten zu hoch. Es gibt auch bereits Banken, die nicht einmal mehr inländische Schecks zur Einlösung annehmen.

Je nachdem, was die rechtliche oder vertragliche Grundlage für die Zahlung mit diesem Scheck ist, könnte man sich auf den Standpunkt stellen, dass die Zahlungspflicht mit der Übersendung eines Schecks nicht erfüllt ist, wenn es für den Zahlungsempfänger keine praktikable Möglichkeit gibt, diesen einzulösen. Stattdessen könnte man beispielsweise die Zahlung per Überweisung verlangen (aus den USA vielleicht schwierig, aber nicht unmöglich). Aber ohne die vertraglichen Rahmenbedingungen und das möglicherweise anzuwendende US-Recht zu kennen, sind das nur theoretische Überlegungen.

Du kannst ein online-Konto bei der DKB einrichten. Die lösen den Scheck ein. Allerdings musst du ein Guthaben auf deinem Konto haben, da für die Einlösung des Schecks Gebühren und Kursgebühren anfallen. Der Scheck darf nicht älter als 70 Tage sein, wenn er bei der DKB ankommt. Den musst du per Post dorthin schicken. Nicht vergessen, auf der Rückseite zu unterschreiben und natürlich im Begleitschreiben deine Kontonummer angeben. Die Gutschrift erfolgt dann unter Umständen erst nach 6 Wochen, wenn die Bank das Geld aus USA erhalten hat.

Danke. Muss es denn die DKB sein?

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@Daniela1968

Die machen es. Du kannst es auch gerne noch 5 Wochen lang bei anderen Banken probieren. Nur zu.

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Ich will nichts gegen die DKB-Bank sagen, habe selber dort ein Konto.

Allerdings ging die Kontoeröffnung alles andere als flott und da kann es mit der Vorlagefrist von 70 Tagen sehr eng werden.

Außerdem muss man bedenken, dass man mit jeder weiteren Kontoeröffnung eine leichte Verschlechterung der Bonität bei der Schufa bewirkt.

Nur für den Scheck einzulösen lohnt sich so etwas wohl kaum. Man sollte schon zu einer dauerhaften Bankverbindung bereit sein.

Man darf im übrigen keiner Bank auf die Nase binden, dass man ein Konto nur für diese eine Aktion eröffnen will. Da wird absolut jede Bank die Eröffnung eines Kontos ablehnen.

Also mein Vater wird auf seine alten Tage sicherlich nicht seine Bankgeschäfte umswitchen. Hm. Kann man nicht so einen Scheck auf meine Verfügung umschreiben? Überschreiben? Was, wenn mein Vater ein Konto online eröffnet und sich dann rausstellt, dass die das nicht machen? (wegen der Anmerkung"nicht auf die Nase binden"). Irgendjemand muss uns doch diesen Sch. Scheck einlösen? Kann doch wohl nicht wahr sein?!🤔

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@Daniela1968

Was für eine Art Scheck ist das denn?

Inhaberschecks kann jede andere Person einlösen.

Bei Orderschecks muss der Empfänger auf der Rückseite für die Übertragung unterschreiben.

Das Gesagte gilt für das deutsche Scheckrecht. Keine Ahnung, ob es da in den USA Besonderheiten gibt.

Google doch einfach nach US-Schecks die ähnlich aussehen wie das einzulösende Exemplar und versuch das zu klären.

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Ach schon wieder der Scheck aus USA. Das ist der Klassiker. Warum wohl will die Postbank den nicht einlösen und die Sparkasse lässt auch die Finger davon?

Weil er gefälscht sein kann und das hier vor Ort nicht geprüft werden kann. Bezw. weil die Bank in Vorleistung gehen muss und nicht weis ob Geld kommt. Das stellt sich erst Monate später heraus.

Google man den Namen der Bank und Check. Schau auch mal bei Googel Fotos nach.

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Wie ist denn der Name der amerikanischen Bank? Die müsste doch auf dem Scheck draufstehen.

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