Muss Apotheke anderes Medikament aushändigen als auf dem Rezept weil Krankenkasse es so fordert?

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5 Antworten

Doch das ist so. Man nutzt da die Möglichkeit Generika zu verwenden.

Wenn der Wirkstoff der gleiche ist, dann wird das so gemacht.

Es kann in Einzelfällen jedoch schwierig sein, denn manchmal haben Kranken zu anderen Inhaltsstoffen Wechselreaktionen udn so kann die gewünschte Wirkung ausbleiben, oder Nachteile eintreten.

Dein Vater liegt da richtig. Es ist egal welcher Name auf dem Rezept steht, der Apotheker muss zusehen, dass er das günstigere Medikament herausgibt wenn es mehrere gibt, die den gleichen Wirkstoff enthalten. Es kann auch sein, dass die Versicherung von deinem Vater mit dem Medikamentenhersteller einen Rabattvertrag ausgehandelt hat. Dann muss der Apotheker das Medikament von dem "Partnerhersteller" verkaufen. So ist es nunmal.

Das ist gesetzlich geregelt. Die Krankenkassen haben mit Herstellern sogenannte Rabattverträge abgeschlossen. Der Apotheker ist verpflichtet, den Rabattvertrag zu beachten - ansonsten wird ihm von der Kasse das medikament nicht bezahlt.

Wie hier schon geschrieben wurde, ist das korrekt abgelaufen.

Falls Dein Vater "unbedingt" das verordnete Medikament haben wollte, dann müsste der Arzt dafür zusätzlich eine aus medizinischer Sicht stichhaltige Begründung liefern oder Dein Vater müsste eine höhere Zuzahlung leisten.

Die Frage ist wohl eher was für Gesundheitsfrage.de.

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