Miterbe schließt Versicherungsvertrag im Namen der Erbengemeinschaft

2 Antworten

Das Gebäude ist ausreichend hoch versichert. Bei der Frau, die diese Versicherung abgeschlossen hat, handelt es sich offenbar um Gefallsucht und um sich beim Versicherungsmakler beliebt zu machen. Es ist unverständlich, warum so etwas an den Miterben vorbei geschieht.

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An Gefallsucht glaube ich weniger (aber wer weiß, wer weiß), vielmehr daran, dass die Dame an der Provision, die der Versicherungsmakler verdient, partizipiert.

Aber offenbar hat die Kontrolle des einen Miterben durch die anderen Miterben nicht richtig funktioniert. Insofern müssen Sie sich fragen lassen, was auch Sie und die weiteren Miterben falsch gemacht bzw. unterlassen haben.

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Die Antwort von Amicus ist grundsätzlich richtig. DH dafür.

Trotzdem kann es vielschichtiger sein.

Warum hat er das gemacht?

Es gab keine Versicherung und die Erben konnten sich nicht einigen? dann war es zum Teil Selbsthilfe, nämlich aus Angst das (Teil-)Vermögen zu verlieren udn gegenüber den Anderen Geschäftsführung ohne Auftrag.

Wenn er es gemacht hätte, um eine Provision vom Versicherungsvertreter zu kassieren, könnte es wiederum strafbar sein.

Hat er, wider besseren Wissens, eine zu teure Versicherung abgeschlossen, könnte er Schadenersatzpflichtig sein.

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Guck mal die Antwort von Miles.

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Mietkaution - Exvermieter reagiert nicht

Ich habe von August 2000 bis Januar 2006 zur Miete gewohnt. Die Vermieterin war zunächst eine ältere Dame, die die Wohnungen für eine Erbengemeinschaft verwaltet hat. Im Laufe der nächsten Jahre wurde das Haus an einen Immobilienmakler verkauft, der stadtbekannt für "krumme Dinger" ist, man findet seinen Namen des öfteren in diversen Tageszeitungen weil er mit sagen wir mal unorthodoxen Methoden vorgeht und seinen Verpflichtungen als Vermieter selten nachkommt.

So kann es vorkommen, dass im Winter wochenlang die Heizung ausfällt und er nix macht, er Mietnomaden einziehen lässt und deren Vermüllung nicht beseitigt, so dass der ganze Keller voller Ratten ist etc pp.. Mietkürzungen interessierten ihn herzlich wenig und so zogen wir dann auch aus.

Die Kaution war damals in Form eines verpfändeten Sparbuchs hinterlegt worden, auf meinen Namen angelegt bei meiner Bank.

Nach dem Auszug wollte er die Kaution nicht rausrücken weil er meinte wir seien zu grossartigen Renovierungsarbeiten verpflichtet. Wir hatten da gerade erst 1 Jahr zuvor alles renoviert und Bad und Küche nochmals vorm Auszug gestrichen, obwohl wir das nicht gemusst hätten. Dann kam er mit angeblichen Forderungen irgendwelcher Nebenkosten. es hatte einen Wasserschaden im Keller gegeben und den wollte er auf alle Mieter umlegen. Haben wir natürlich nicht gezahlt.

Mein damaliger Mann hatte dann einen Anwalt beauftragt der Verwaltung zu schreiben und danach kam auch nichts mehr, keinerlei Forderung etc.

Letztlich wollte ich das Sparkonto auflösen, weil ich davon ausging, dass durch die Verjährung der Ansprüche des Vermieters das kein Problem darstellt. tuts aber doch. Sie brauchen eine Rücknahme der Verpfändung und das Buch.

Das Problem ist, dass der Ex-Vermieter nicht zu erreichen ist. Keine Mailadresse, Briefkastenfirma in der Innenstadt, nie jemand telefonisch zu erreichen, keine Reaktion auf Briefe etc..

Die Bank meinte ich müsse nun einen Rechtsanwalt einschalten. Das würde ich aus Kostengründen natürlich ganz gerne vermeiden. Ich frage mich ob sich die Bank da wirklich so quer stellen kann, wenn die rechtlichen Ansprüche des Vermieters eh verjährt sind. Oder liege ich falsch und das sind sie gar nicht?

Würde es nicht mehr Sinn machen Druck auf die Bank auszuüben? Oder kann ich das gleich vergessen?

Hinzu kommt, dass ich eh keinerlei Unterlagen mehr besitze weil mein Exmann alles mögliche einfach mitgenommen hat und wir gar keinen Kontakt mehr seit der Scheidung 2011 haben.

Alles doof. Aber ich will die 1400 Euro auch nicht so einfach in den Wind schiessen.

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Jetzt über 4 Wochen später hat meine Mutter eine Rechnung vom Finanzamt bekommen, dass sie Grunderwerbssteuer zahlen soll. Dies ist doch nicht korrekt oder?

Meiner Meinung nach sollte meine Mutter und ich auf jeden Fall aus der GrEStG sein, wenn die ErbG zunächst derart auseinandergesetzt wird, dass das Elternteil des erwerbenden Kindes das Alleineigentum erhält und anschließend der Kauf Eltern-Kind beurkundet wird? Oder habe hier einen Denkfehler? Die vorherige Übertragung an meine Mutter sollte doch auch Grunderwerbsteuerfrei sein.

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zu Anlage FB,

Zeile 14:

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b) Falls ja, welches FA ist dann zuständig? Einleuchtend wäre zumindest jenes FA, bei dem auch die FE abgegeben wird. Oder?

Zeile 31:

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Vielen Dank.

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