Nach dem Tod des Erblassers entstandene Forderungen

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Die Tochter ist für die Beerdigung zuständig, die Bestattungskosten sind vorrangig dem Erbe zu entnehmen und nur dann, wenn dieses nicht ausreicht vom zuletzt Unterhaltspflichtigen zu zahlen. Das hier erzielte wirtschaftliche Ergebnis entspricht genau dieser Regelung und ich vermag wirklich nicht zu erkennen, wo hier das Problem ist. Rechnungen werden im übrigen immer auf den Namen dessen ausgestellt, der den Auftrag vergibt und das dürfte hier unzweifelhaft die Tochter sein, welche wiederum die Kosten nur anteilig ihrem Erbanteil zu zahlen hatte.

Ist die Tochter berechtigt, Rechnungen, die nach dem Tod des Erblassers in Bezug auf Todesanzeigen, Blumenschmuck, Grabstein usw. entstanden und auf den Namen der Tochter und nicht auf die Erbengemeinschaft ausgestellt sind, vom Konto der Erbengemeinschaft zu bezahlen, für das sie Kontovollmacht hatte?

Ja, das ist sie und zwar auch wenn das Erbe dadurch geschmälert wird.

Die Erbengemeinschaft erbt, was übrigbleibt, nachdem der Verstorbene würdig bestattet wurde und zwar nur dass, was nach Begleichung der Rechnungen übrigbleibt.

Die Erbauseinandersetzung wird noch viel Zündstoff in sich bergen, wenn jetzt schon Rechnungen infrage gestellt werden, die nicht auf den Verstorbenen ausgestellt wurden. Sachlich sind diese Ausgaben in jedem Fall aus der Erbmasse vor der Erbauseinandersetzung zu begleichen.

Kann ich einen Schufa Eintrag für das Konto meines verstorbenen Ehemannes erhalten?

Hallo,

vielleicht hat jemand Erfahrung damit oder kann mir Infos geben. Folgender Sachverhalt:

Mein Ehemann ist im Jan 2015 verstorben. Ich hatte seit 1984 für sein Konto eine Kontovollmacht. Nach dem ich die Bank am nächsten Tag über den Tod meines Ehemannes informiert habe, wurde mir mitgeteilt, dass ich ab sofort keinen Zugriff mehr auf das Konto hätte. War für mich auch kein Problem. Das Konto war nicht im Minus und es befand sich noch ein kleines Guthaben i.H. von 50€ drauf.

Das Erbe habe ich ausgeschlagen, da ich die Hauskredite (Eigentum) von meinem Geld nicht begleichen konnte. Dem Nachlassverwalter habe ich alles ausgehändigt. (Kontokarte/Kreditkarten/Kontoauszüge usw.)

Da ich die Kredite zum Teil mit unterschrieben hatte, bin ich Ende 2015 in die Insolvenz gegangen. Zur Zeit befinde ich mich in der Wohlverhaltesphase.

Nun habe ich festgestellt, dass ich für das Konto meines verstorbenen Ehemannes einen Schufa-Eintrag erhalten habe. Der Eintrag wurde im November 2016 gemeldet mit einem Soll von 1.930€.

Ist es richtig, dass ich für die Schulden (die nach Erbausschlagung und Weitergabe sämtlicher Unterlagen an den Nachlassverwalter) haftbar gemacht werden kann?

Vielleicht kann mir jemand dazu eine Info geben, damit ich die Dinge für mich klären kann. Vielen Dank

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Das Konto meines Vaters wurde von angehörigen vor dem Einzug ins Pflegeheim geplündert

Mein Vater (85 Jahre, Pflegestufe 1, in letzter Zeit leichte Demenz) lag kurze Zeit im Krankenhaus und ist jetzt plötzlich ins Pflegeheim. Er wurde bisher von der Frau meines Stiefbruders betreut. (Sie ist arbeitslos und hat dafür auch Geld bekommen) Jetzt habe ich von Ihr zu hören bekommen das sie das nicht mehr macht und er im Pflegeheim ist, und er kein Geld mehr auf dem Konto hat. Sie war Kontobevollmächtigte. Ich soll mich jetzt mit dem Heim in Verbindung setzen, wegen der Kosten. Das Geld meines Vaters ( ich schätze mal vorsichtig ca. 50 000 € ) hatte er für eine evtl. würdige Pflege im Pflegeheim oder als Erbe gedacht. Was soll ich jetzt machen??? Kann ich jetzt Kontoeinsicht verlangen über eins zwei Jahre? Oder habe ich eine andere Möglichkeit ihr Betrug nachzuweisen? so dass mein Vater würdevoll von seinem erspartem gepflegt werden kann, wie er es wollte. Ich hab niemals gedacht das es so schlechte Menschen auf der Welt geben kann. (und jetzt habe ich sie in meiner Verwandtschaft)

Mit freundlichen Grüßen

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Bankvollmacht gemeinsam ausüben - gibt es diese Möglichkeit?

Gibt es die Möglichkeit, dass man zwei Personen gemeinsam eine Vollmacht über sein Konto gewährt? Dass soll heissen, dass nur bei Vorlage beider Unterschriften die Verfügung möglich sein soll.

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Was passiert nach Todesfall des Ehemannes mit dem vermeintlich gemeinsamen Konto, für das die Witwe in Wahrheit jedoch nur eine Vollmacht hatte?

Hallo! Leider ist mein Vater kürzlich verstorben und ich brauche dringend Rat für meine Mutter. Mein Vater war Bankkaufmann und alle Geldgeschäfte meiner Eltern (inkl. der Gehaltszahlung meiner Mutter) liefen über sein Girokonto. Wir dachten es würde sich um ein gemeinsames Konto handeln, haben nun aber leider erfahren, dass meine Mutter lediglich eine Vollmacht hatte. Einen Termin bei ihrem Bankberater hat sie leider erst in zwei Wochen bekommen. Sie macht sich jetzt Sorgen, welche Probleme auf sie zukommen könnten, weil das vermeintlich gemeinsame Konto nur auf meinen Vater lief. Muss Sie gar Erbschaftssteuer für das gemeinsame Guthaben zahlen? Sie selbst hat bis auf ein Sparbuch kein Bankkonto. Es steht nun die Zahlung zweier Lebensversicherungen an, auf die sie wegen der Hypothekentilgung für das gemeinsame Haus auch dringend angewiesen ist. Sie hat nun Sorge, dass sich Nachteile ergeben, wenn die Zahlungen auf das Girokonto meines Vaters gehen. Wie sind die Regelungen in solch einem Fall? Auf was ist zu achten? Ich hoffe jemand kann mir hier weiterhelfen und bedanke mich schon im Voraus ganz herzlich!

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Kann einer der Kontoinhaber eines Gemeinschaftskonto einem Dritten eine Vollmacht erteilen? Oder müssen beide Kontoinhaber unterschreiben?

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