wie Fahrtkosten in Kostenkalkulation aufnehmen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn es um Deinen Busnissplan geht, mußt Du alle Kosten in Deine Preise einrechnen, ausser es wird mit den Kunden ausdrücklich einzelabrechnung vereinbart.

Also, wenn Du mein "Personal Trainer" wärst, könnten doch z. B. 30 euro pro Stunden + X Ct. pro Anfahrtskilometer, oder 35,- Euro pro Stunde Pauschal, oder eine dritte Lösung richtig sein.

Sachen Wie versicherungen kann man nciht "umlegen" (also in der Rechnung: 200,- Euro + 2 % Zuschlag für Versicherung), sondern es muss schon ales im Preis drin sein.

Also, wenn Du Deine Stundensätze berechnen wilst, mußt Du zuerst mal alle Kosten erfassen. Dann eine vermutlich durchschnittliche Stunden zahle pro Monat annehmen und dann weißt Du, in welcher Höhe jede Arbeitsstunde von Dir mit Kosten belastet ist.

Danach die Aufschläge für Deinen vermutlichen Gewinn, denn Du brauchst ja eine Grundlage, auch dafür, welche Steuern anfallen könnten.

Das ist Kalkulationsrechnen. Du musst eine Gesamtaufstellung deiner zu erwartenden Kosten machen, deinen Unternehmerlohn dazu zählen und einen zusätzlichen Gewinn. Diesen Betrag teilst du durch deine gesamte Arbeitszeit inklusive Fahrt. Dann hast du deinen Stundensatz. Der Kunde muss dann deinen Arbeitsleistung zzgl. Fahrtzeit mal deinem Stundensatz bezahlen.

Da gibt es eine sogenannte Stundensatzrechnung. In die fließen alle Kosten ein und werden dann auf Stundenbasis berechnet.

Fahrtkosten als Freiberufler: Absetzen von mit PKW gefahrenen KM

ich bin Freiberufler und fahre ab und an zu meinen Kunden mit dem PKW (im Privatvermögen). Ich muss jedoch gestehen, dass ich ein Muffel bin, wenn es um die Notierung der km geht.

Gibt es einen Pauschalansatz, den das Finanzamt auf jeden Fall akzeptiert für Fälle wie mich? Eine konstante %-zahl? Oder gehe ich leer aus, weil es nur mit einem Fahrtenbuch oder mit dem Belegen der km geht?

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privater PKW im Außendienst, was absetzbar

Ich bin Angestellte im Außendienst. Ich muss öfters mit meinem eigenen PKW zu Kunden fahren. Mein Arbeitgeber erstattet keine Fahrtkosten. Für die Steuererklärung bekommen wir auch immer ein Schreiben vom AG, dass nichts erstattet wird. Bisher habe ich immer ein Fahrtenbuch geführt und darin die KOsten Wohnung-Arbeitstelle und dienstliche Fahrten angegeben. Mich interessiert jetzt kann ich meine KfZ-Versicherung und evtl.Werkstattkosten steuerlich absetze?

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Nutzung Privat-KFZ für Fahrten zum Kunden + Mobilitätspauschale des Arbeitgebers - Versteuerung?

Folgender Sachverhalt:

Ich arbeite im Außendienst und fahre jährlich ca. 30tkm. Davon sind 18tkm privat und 12tkm geschäftlich -> Fahrten zum Kunden.

Zusätzlich zu meinem Bruttogehalt erhalte ich eine "Mobilitätspauschale" in Höhe von 900 Euro pro Monat von meinem Arbeitgeber. Diese Mobilitätspauschale wird automatisch jeden Monat komplett versteuert.

Ich habe vor kurzem meine Steuererklärung für 2017 abgegeben und erhielt die Nachricht vom Finanzamt, dass die Fahrtkosten/Dienstreisen in Höhe von 30cent/km (12tkm0,3cent = 3600 Euro) nicht anerkannt werden, da die Leistungen des Arbeitgebers (meine Mobilitätspauschale in Höhe von 900 Euro) gegen gerechnet werden.

Sprich (Beispielrechnung):

  • Bruttogehalt: 5100 Euro
  • Mobilitätspauschale: 900 Euro
  • Gesamt Brutto: 6000 Euro

Meine Frage:

Ist die Aussage des FA korrekt oder ist es nicht so, dass ich ein Anrecht auf die Werbungskosten habe, da ich die Mobilitätspauschale des Arbeitgebers bereits versteuere? Es heißt doch "Leistet der Arbeitgeber an den Arbeitnehmer für die Benutzung seines Privatfahrzeugs für betriebliche Fahrten eine pauschale Vergütung für einen bestimmten Zeitraum, so handelt es sich hierbei stets um steuer- und sozialversicherungspflichtigen Arbeitslohn. Dies gilt insbesondere, wenn bei der Erstattung weder die Anzahl noch die Fahrstrecken der tatsächlich ausgeführten Fahrten berücksichtigt werden."

Besten Dank & VG,

Johannes

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Frage zum Fahrtenbauch....

Es wird ja immer wieder angeraten als Selbstständiger, der seinen Dienstwagen auch privat nutzt auf jeden Fall ein Fahrtenbuch zu führen, da es in fast allen Fällen steuerlich besser steht als die 1%-Regel.

Ich persönlich finde es allerdings als sehr unangenehm, bei jedem Fahrtantritt und Fahrtende erst einmal das Fahrtenbuch aus dem Handschuhfach zu holen und entsprechendes einzutragen. Vor allem im Winter, wenn man spät abends nach hause kommt. Es ist kalt und dunkel, man hat hunger und ist müde - dann ist es echt eine Last, die ganzen Namen und Adressen, km-Stand, Zeit usw. einzutragen.

Deshalb meine Fragen:

1.) welche sinnvolle Möglichkeiten gibt es zum Fahrtenbuch? (und wenn ich mit viel weniger Aufwand nur 2/3 meiner Fahrtkosten absetzen könnte würde ich das als sinnvoll bezeichenen)

2.) Angenommen ich würde kein Fahrtenbuch führen und am Jahresende meine gesch. gefahrenen km nachvollziebar (also genau dokumentiert) selbst schätzen und die Kosten in der Steuererklärung angeben. Würde ich dann bei Nachfrage nach dem Fahrtenbuch (das ich ja nicht geführt habe) seitens des FA ärger bekommen (also ordnungswiedrig oder gar strafrechlich) oder würden mir die Fartkosten einfach nur nicht angerechnet werden?

Anmerkung: ich fahre oft mehrere Monate (beinahe) die selbe Route, die jeweils gröstenteils die selben Kunden beeinalten.

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