Lebensversicherung Auszahlung + Insolvenz

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Hier die Antwort eines Rechtsanwaltes zu einer sehr ähnlichen Frage:

Wenn das Insolvenzverfahren noch andauert, die Wohlverhaltensperiode also noch nicht begonnen hat, dann gehört das gesamte Vermögen, dass während des Insolvenzverfahrens vom Schuldner erworben wird, in die Insolvenzmasse, § 35 InsO. Davon ausgenommen sind im Grundsatz Gegenstände ausgenommen, die nicht der Zwangsvollstreckung unterliegen.

Der Ausschüttungsbetrag aus der Lebensversicherung ist ohne weiteres pfändbar, wenn der Schuldner selbst Bezugsberechtigter ist. Eine Pfändungsgrenze, wie etwa beim Arbeitseinkommen, gibt es nicht. Demnach wäre der volle Betrag an den Insolvenzverwalter weiterzuleiten.

Weiterzulesen hier: http://www.frag-einen-anwalt.de/Auszahlung-einer-nicht-abgetretenen-Lebensversicherung---f125639.html

Hallo,

die Lebensversicherung wird an den Bezugsberechtigten (Dich ?) ausgezahlt, wenn eine Sterbeurkunde vorgelegt wird.

War die LV denn schon beitragsfrei ? Oder wurde weiter abgebucht ? Oder wegen Nichtzahlung gekündigt ?

Viel Glück

Barmer

.Ich nehme an Du hast einen Schuldentilgungsplan. Da stehen Zahlungsbeträge pro Monat und die Gesamtsumme pro Schuldner drin. Von dem LV Beitrag kannst Du ja tilgen. Sollte jedoch die LV vor dem Schuldentilgungsplan fällig gewesen sein, so fällt es voll in die Insolvenzmasse ggfs mit dem Risiko dass Du seinerzeit falsche Angaben gemacht hast. Befrag bitte einen Fachanwalt.

Wie bekomme ich das Geld aus meiner Lebensversicherung?

Hallo bin Geschieden und habe Anspruch auf Geld von einer Lebensversicherung. Ich wollte das Geld ausbezahlt bekommen, doch die Versicherung weigert sich mit der Begründung, dass das Amtsgericht eine Interne Teilung also nach Maßgaben der Teilungsordnung über den Versorgungsausgleich übertragen wird?

Diese Versicherung möchte mir eine neue Versicherung andrehen wo ich unterschreiben müßte.

Meine Frage : ich möchte das Geld ausbezahlt bekommen und keine neue Versicherung abschließen. geht das und wie müßte ich das machen?

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Der Vater verstorben. Die Mutter in der Privatinsolvenz. Kann der Sohn einen Erbschein beantragen?

Der Vater starb vor einem Jahr und hinterließ keine Besitztümer bis auf ein altes Auto (kein Oldtimer) und Schulden. Alle Verbindlichkeiten die er und seine Frau gemeinsam über die Jahre angesammelt hatten wurden gemeinsam in die Insolvenzmasse der Ehefrau geschlossen, die nun in der Privatinsolvenz ist.

Nun bleibt da der alte Mercedes (Bj 95) übrig, der von dem Insolvenzverwalter nicht verwertet wurde. Die Witwe besitzt jedoch keine Zulassungsbescheinigung II (ehemals "Fahrzeugbrief") - diese ist unwiderbringlich verloren gegangen. Und einziger Halter des Fahrzeuges ist der Verstorbene.

Um den Wagen zu halten und umzumelden möchte nun der Sohn einen neuen Erbschein (notwendig für die Kfz-Zulassungstelle) beantragen. Die Mutter darf einen solchen Erbschein NICHT während der Wohlverhaltensphase ihrer Insolvenz einfordern.

FRAGE:

Erbt der Sohn des Vaters Schulden wenn er nur zum Zwecke der Ummeldung des alten Fahrzeuges einen Erbschein beantragt ? Wird er dann interessant für den Insolvenzverwalter der Mutter, den Ausgleich der Insolvenzmasse mitzutragen ???

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Verfallen die Beiträge, die in die Pensionskasse eingezahlt wurden, obwohl die Rente nie bezogen wurde?

Mein Großvater (gestorben in Polen 1966) hat jahrelang Beiträge in die Österreichische Pensionskasse (existiert bis heute) einbezahlt und die Rente von dort nie bezogen. Nach 1945 war er in Polen, dort gearbeitet und dann die polnische Rente gehabt!

Es lebt noch seine Tochter (heute 85 Jahre alt)

Die alten Unterlagen sog. Police Nr. sind vorhanden!

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Lebensversicherung in Rentenversicherung umwandeln?

Zum 1.12.2012 hätte ich eine im Jahr 1977 abgeschlossene Lebensversicherung ausbezahlt bekommen mit einem Betrag i. H. v. 76.535 €. Auf Vorschlag der Versicherung habe ich mit diesem Betrag eine Rentenversicherung abgeschlossen mit 3 Jahren Laufzeit bis zum Auszahlungstermin 1.12.2015. Ich bekomme dann garantiert 77.460 € ausbezahlt, je nach Verzinsung evtl. mehr, zwischen 77.800 und 82.500 €. Beiträge zahle ich in diesem Zeitraum nicht und die Risikolebensversicherung läuft auch beitragsfrei weiter. Frage: War es klug, eine solche Versicherung abzuschließen oder nicht? Noch kann ich von meinem Widerrufsrecht Gebrauch machen.

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Geldeinzug nach Restschuldbefreiung

Hallo, vielleicht hat jemand rechtliche Ahnung oder kann mir einen Hinweis geben zu folgendem Problem: Ich hatte eine Insolvenzverfahren, welches am 01.05.2009 mit der Restschuldbefreiung endete.Während dieser Zeit bestand ein Bausparvertrag, der 2001 abgeschlossen wurde, aber , laut Auskunft der Bausparkasse vom Insolvenverwalter, obwohl bekannt,bis zur Erteilung der Restschuldbefreiung/InsoEnde und auch bis heute nicht verwertet wurde. Nun hat die Bausparkasse das angesparte Geld, nachdem ich um Auszahlung gebten hatte und alle Unterlagen über den Abschluss der INSO vorgelegt hatte, 10 Monate nach Abschluß des InsoVerf. auf das Konto des Insolvenzverwalters, auf welches ich damals meine monatlichen Einzahlungen machen musste , was ja seit 01.05.2009 nicht mehr bestehen dürfte, überwiesen und den Bausparvertrag zum 21.01.2010 gekündigt. Da das Insolvenzverfahren abgeschlossen ist, keine Gläubiger mehr bedient werden müssen und der Bausparer nicht verwertet wurde , weil vom Insoverwalter vergessen, stellt sich hier die Frage, daf das Geld noch eingezogen werden oder kann es an mich ausgezahlt werden. Wie kann ich mich verhalten um an die Bausparsumme zu kommen.Ich habe mich troz meines geringen Einkommens immer an alle Vorgaben gehalten, welche Rechte habe ich nun. Danke schon mal für die Antwort Canide

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Steuern auf deutsche Lebensversicherung im Ausland

Hallo alle zusammen, ich habe ein Frage, die mich zum verzweifeln bringen könnte.

Und zwar haben wir folgenden Sachverhalt: Eine Person A, Rentner, bezieht eine Lebensversicherung, die zwischen 1960 und 1970 abgeschlossen wurde. Person A zieht Ende 2006 nach Kanada und verlegt den kompletten Wohnsitz nach Kanada. (Der Wohnsitz wurde in Deutschland abgemeldet) Das deutsche Konto, auf das die Lebensversicherung kommt, bleibt weiter bestehen.

Mit dem Umzug beendet die Versicherung automatisch den Steuerabzug für die Lebensversicherung, d.h. die Lebensversicherung wird vollständig ausbezahlt.

Anfang 2008 meldet sich das Finanzamt, da keine Steuern mehr gezahlt wurden und veranlasst, dass die Steuern wieder abgezogen werden. Zudem werden die Nachforderungen für 2007 nun doppelt abgezogen. D.h. im Prinzip wird jetzt momentan jeden Monat nahezu 3 mal Steuer abgezogen. 1x normal und 2x die Nachzahlung, sodass man nach 6-7 Monaten fertig wär.

Auf Anfrage einer Rechtsgrundlage/Belehrung/Hinweis/Auflistung ect. bekam nun Person A Unterlagen aus denen hervorging, dass die Lebensversicherung "aus Versehen" die Abzüge nach Steuerklasse X nicht abgezogen hat.

Meine Frage lautet nun:

  • Muss Person A , die im Ausland wohnt, in Deutschland auf die deutsche Lebensversicherung Steuern zahlen?
  • Ist die Vorgehensweise des Finanzamtes rechtens?
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