Künstlersozialkasse, EU-Rente

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Soweit mir bekannt ist, liegt der Vorteil der Künstlersozialkasse grade darin, daß der versicherte Künstler nur die halben Beiträge (also fast wie ein Arbeitnehmer) zahlt. Der andere Teil kommt von den Institutionen, die Künstler beschäftigen (Opernhäuser, Rundfunk, Fernsehen usw). Ich meine, daß dies auch für die Erwerbsminderungsrente gilt. Nur wenn der Künstler früher - als Angestellter oder freiwillig Versicherter - in der RentenV andere Rentenbeiträge gezahlt hat, gilt dies für diese Zeiten nicht. Es dürfte auch nicht für die Beiträge in die österreichische RentenV gelten.

Die Frage verstehe ich nicht ganz. Vielleicht hilft dies weiter: Die Künstlersozialkasse ist eine deutsche Einrichtung, die für das von den Mitgliedern jährlich erwartete Einkommen den aktuell in Deutschland gültigen Satz in die Rentenversicherung zahlt (50 % davon vom Mitglied, und 50 % von der Künstlersozialkasse, wie bei Arbeitnehmern). Was sollte eine EU-Rente damit zu tun haben? Bei einem Angestellten in Deutschland zahlt der Arbeitgeber doch auch nicht in eine ausländische Kasse ein. Erwerbsminderungs-Rente gibt es von der Rentenversicherung direkt. Die Künstlersozialkasse hat damit nichts zu tun.

Hi, ich habe auch einmal tiefer ins KSVG geschaut. Eine solche Regelung gibt es dort nicht, im SGB ebenfalls nicht. Es ist, wie Rentenfrau sagt. Der Künstler zahlt die eine Hälfte, die andere Hälfte setzt sich aus der Künstlersozialabgabe zusammen. Steht im Rentenbescheid expliziet drin, dass eine "Verdopplung verweigert" wird? Ich könnte mir vorstellen, dass im Versicherungsverlauf als Beispiel steht "Bemessungsgrundlage 5.000 EUR". Kann es sein, dass Dein Freund sich Folgendes fragt: ja, von den 5000 € habe ich meine Beiträge gezahlt - ca. 50 € im Monat zur RV. Also muss das ganze verdoppelt, also auf Bemessungsgrundlage 10.000 €, werden. Wenn es so ist, würde ich sagen, nee muss nicht, der Beitragssatz ist ja nicht 9,95 %, sondern 19,9%. Die KSK hat ja mit ihrer Künstlersozialabgabe die Hälfte dazu gegeben. Macht Summasummarum, ein Beitrag in Höhe von 19,9%, also monatlich knapp 100€, von der Bemessungsgrundlage in Höhe von 5000 € (und zack, ist die angebliche Verdopplung nur eine Auffüllung auf den Gesamtbeitrag, da wir es ja vorher nur mit einem hälftigen Beitrag zu tun hatten).

Ist es so? Wenn nicht, kannst Du mir gerne mal die dubiose Seite der Rentenberechnung und des Versicherungsverlaufes schicken. Viele Grüße Sara

Rentner und noch selbständig tätig / Krankenkassenbeitrag gesetzliche Kasse

Ich war die letzten Jahre freiwillig und mit dem Mindestbeitrag für Selbständige in der GKV versichert. Seit 9 Monaten bin ich Rentner mit einer sehr niedrigen Rente. Aufgrund der vorangegangenen selbständigen Tätigkeit verbraucht mein KK-Beitrag in etwa die halbe Rente, da ich nicht wie andere Rentner eingestuft werde. Das ist eine schwere Belastung für mich. Meine Partnerin (wir sind nicht verheiratet) zahlt einen Großteil meiner Beiträge. Frage: Gibt es für mich noch eine Möglichkeit, zu niedrigeren Beiträgen zu kommen, wie eben andere Rentner auch? Bitte, nur professionelle, umsetzbare Ratschläge geben. Danke.

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Urlaubslohnnachzahlung bei erwerbsminderung gehen da noch kranken- und rentenversicherungsbeiträge a

Hallo liebe Leser, bin rückwirkend auf Zeit voll erwerbsgemindert und bekomme demnächst eine Urlaubslohnnachzahlung für den nicht genommenen Urlaub (wegen langer Krankheit). 1. Hat dies Auswirkungen auf meine Eu-rente? 2. Müssen davon Beiträge an die Kranken-, Arbeitslosen- oder Rentenversicherung gezahlt werden? 3. Falls ja, wird dies gleich vom Lohn abgezogen? Wie sieht es aus mit den Vermögenswirksamen Leistungen, habe das Depot gekündigt u. auszahlen lassen. 4. Muss ich von dem erhaltenen Betrag soz.vers.Beiträge entrichten und hat dies evtl. Auswirkungen auf meine Eu-rente? Bedanke mich schon jetzt für eure Antworten.

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ich muß nachträglich wegen meiner direktversicherung krankenkassenbeiträge zahlen,wieso ?

hallo, ich bin seit letztes jahr oktober rentnerin.während meiner berufstätigkeit hatte ich zwei sogenannte direktversicherungen auch gehaltsumwandlungen genannt. letztes jahr im april wurde mir eine VS ausgezahlt und die zweite ende oktober.anfang november 2009 erhielt ich von meiner krankenkasse eine mahnung.auf meine nachfrage hin wurde mir erklärt dass ich für die versicherungssummen nun beitrge zahlen muß. dieses gesetz wurde in 2004 erfunden? zumindest ist es ab 2004 gesetz und ich muß jetzt 10 jahre lang krankenkassenbeitrag zusätzlich an die krankenkasse zahlen.und das neben meinen kk-beiträgen die ja von der rente bereits abgezogen werden. man hat die ausgezahlten versicherungssummen durch 120 monate geteilt und dan davon 14,9 % beitrag errechnet. das ist jede menge. die kk sagte mir es hätten schon viele dagegen geklagt aber zahlen müsse man trotzdem. gibt es hier betroffene ? hat jenabd von euch deswegen klage eingereicht ? was ist mit den leuten die ihre VS summe vor diesem neuen gesetz ausgeahlt bekamen.? sollte ich in den nächsten jahren sterben,müssen meine erben dann weiterzahlen ? die letzten 10 jahre war mein gehalt höher als die beitragsbemessungsgrenze, ich häte also da für die VS-beiträge auch keine KK beiträge zahlen müssen. und schon gar keine 14%, vor 10 jahren waren die kk beiträge bei 10-11 % je nach KK.wie seht ihr das ?

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Muss ich nachträglich Beiträge zur Rentenversicherung bei Bezug von Krankengeld bezahlen, wenn ich zuvor selbständig und in der Künstlersozialkasse war?

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Lohnt sich für mich noch die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse?

Hallo,

ich war 30 Jahre im öffentlichen Dienst (Angestellter) und werde in sechs Jahren eine gesetzliche Rente + Zusatzrente der VBL erhalten.

Ich bin seit 2004 selbstständig (Internetdienstleistungen) und möchte zukünftig nur noch Ebooks + Bücher schreiben. Jetzt stellt sich die Frage, ob ich in meinem Alter (bald 58 Jahre alt) noch Mitglied in der Künstlersozialkasse werden sollte.

Der Vorteil wäre, dass die Künstlersozialkasse Zuschüsse zu meiner privaten Krankenkasse zahlen würde.

Meine Fragen dazu:

  1. Wie hoch würde die Rente der Künstlersozialkasse nach sechs Jahren bei einem Einkommen von ca. 18.000 Euro pro Jahr ausfallen?

  2. Wird die Rente der Künstlersozialkasse mit meinen weiteren Renten (gesetzliche Rente + Zusatzrente der VBL) angerechnet?

  3. Zahlt die Künstlersozialkasse auch nach Rentenbeginn Zuschüsse an meine private Krankenversicherung (so wie die gesetzliche Rentenversicherung auch)?

Ich bedanke mich schon jetzt im Voraus!

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Bin noch Hobbymusiker, es wird mehr, wie sollte ich mich absichern in Rente, Krankenkasse als Profi?

Hallo Ihr, ich bin noch als Hobbymusiker, aber die Auftritte werden immer mehr, als reine Freitzeitbeschäftigung ist es fast nicht mehr zu schaffen, überlege mir, das Hobby zum Beruf zu machen und Profi zu werden. Doch wie würde dann die Absicherung in Sachen Rente und Krankenkasse laufen? Bis jetzt bin ich ganz normal angestellt, doch das fiele weg oder zumindest wäre ich am Anfang nur noch in Teilzeit in Arbeit, voll arbeiten und die Musikauftritte das schaff ich nicht mehr. Freue mich auf Eure Tipps.

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