Kann mir ein Verwandter beispielsweise 40.000 Euro auf mein Konto überweisen und ich bezahle dann damit meine eigene Rechnung?

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6 Antworten

Natürlich kann er das, obwohl eine Überweisung an mich mir lieber wäre. ;-) :-))))))))))

Je nach dem wie es geplant ist, sollte aber der Überweisungstext klar sein. Entweder "Schenkung," oder "Darlehen."

Bei Schenkung ist nichts weiter zu veranlassen, ausser eine Schenkungssteuererklärung auszufüllen. Wenn die Überweisung, von Vater Mutter, Oma, Opa kommt, wird keine Steuer entstehen. bei anderen wird der Betrag von 20.000,- (40.000,- - 20.000,- Freibetrag) versteuert werden müssen.

Bei Darlehen auf jeden Fall einen Vertrag machen. Wann muss getilgt werden? in Raten, oder in einer Summe? Wieviel Zinsen?

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Klar kann er das. Ich würde es als Darlehen mit geringem Zinssatz machen, dann ist es keine Schenkung. Natürlich ist es in diesem Fall sinnvoll einen echten Darlehensvertrag zu machen und auch die Zinsen jährlich fließen zu lassen. Tilgung versteht sich natürlich auch. Den Zeitraum kann man ja ausdehnen.

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ok danke. Allerdings gibts da noch ein Problem mit der Rückzahlung.  Das Geld wird für eine Sanierung verwendet. Das Objekt soll erneuert werden und befindet sich noch im Besitz von besagten Verwandten, der das Geld hat und das natürlcih bezahlen will.          Zum Zeitpunkt der Sanierung gehört dann aber dieses Objekt mir und ich muss natürlich auch zahlen. Deshalb möchte er das Geld ja im Endeffekt nicht zurück haben. Also bleibt ja eig. nichts anderes als Schenkung übrig?

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Kommentar von wfwbinder
26.07.2015, 20:33

Entschuldige, aber das bekomme ich nicht so recht zusammen.

Wenn ich es richtig verstehe:

1. Du bekommst 40.000,- Euro.

2. Du verwendest es für die Sanierung eines Gebäudes.

3. Dieses Gebäude befindet sich im eigentum dessen, der Dir das Geld gibt.

4. Nach der Sanierung soll das Gebäude Dir gehören.

5. Du musst dann "zahlen." "Deshalb möchte er er das Geld nicht zurück." Verstehe ich nicht, zahlst Du für das Gebäude einen Kaufpreis? Ist da die Rückzahlung enthalten?

6. Was gibt es für einen Vertrag?

7. Sind von den 40.000,- auch Baumaterialien zu kaufen?

8. Was passiert, wenn Du am Schluss das Gebäude nicht übernehmen/kaufen kannst?

Es ist unklar, aber es scheint um mehr zu gehen (ggf. auch steuerlich) als nur 40.000,- euro zu transferieren, mit denen Du Schulden bezahlst.

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Also wenn er Dir 40.000 Euro überweist und Du das Geld für Deine Zwecke verwendest, wäre das eine Schenkung und darauf fällt Schenkungssteuer an. Die Freibeträge variieren sehr stark, bei Ehepartner, Kindern und Enkeln sind die Freibeträge höher als die 40.000 €. Bei Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten etc. liegt der Freibetrag bei nur 20.000 €. Daher solltest Du berücksichtigen, dass Du je nach Verwandschaftsgrad nicht die gesamten 40.000 Euro für die Zahlung Deiner Rechnung zur Verfügung hast.

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Klar kann er.

Wenn es ein Geschenk  an Dich ist, darfst Du nicht vergessen, Dich zu bedanken.

Gibt es das Geld als Darlehen, sollte ihr die Rückzahlung schriftlich vereinbaren.

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Kann er. Bei Schenkung wäre Schenkungssteuer fällig. D. h. Meldung an das Finanzamt.

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Kommentar von Primus
26.07.2015, 15:07

Wobei es bei der Schenkungssteuer auf den Verwandtschaftsgrad ankommt. 

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