Kann man mit der Unfallversicherung auch bei Krebserkrankung rechnen?

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5 Antworten

Bei Krebs zahlt keine Unfallversicherung. Der Grund liegt darin, dass es nach Definition kein Unfa

Laut §1 der Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen (AUB) ist der Begriff „Unfall“ wie folgt definiert: „Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Als Unfall gilt auch, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.“

Bei der Unfallversicherung, der Versicherungen liebstem Kind, gibt es ziemlich unterschiedliche Meinungen. Eine UV soll eine massive plötzlich auftretende Veränderung im Leben eines Menschen abdecken. Einen schweren Unfall. Man benötigt einen Rollstuhl, einen Umbau am KFZ für den Rollstuhl, eine barrierefreie Wohnung, eine Einstiegshilfe in die Badewanne etc. Diese Dinge können nur mit einer Menge Geld angeschafft werden. Ergo die Versicherung muss eine hohe Invaliditätssumme haben und auszahlen. Wichtig zu wissen ist die Tatsache, dass Teilinvaliditäten nur von der Grundinvaliditätssumme an gerechnet werden. Die Progression gilt nur für Vollinvalidität. Eine Unfallrente ist nur erforderlich, wenn kein anderer Schutz besteht. Der kann seine private Berufsunfähigkeitsrente, private oder gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Alle anderen Komponenten in einer UV wie Übergangsgeld Krankenhaustagegeld, Kurkostenbeihilfe etc. sind nicht erforderlich und verteuern bloß die Versicherung.

Besser wäre allerdings du nimmst dir fachliche Hilfe für eine Unfallversicherung. Die Versicherung ist dadurch höchstwahrscheinlich besser für dich und obendrein noch kostengünstiger.

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Kommentar von Niklaus
16.05.2013, 21:49

Obiger Satz zu Ende geschrieben.

Der Grund liegt darin, dass es nach Definition kein Unfa

Der Grund liegt darin, dass es nach Definition kein Unfall ist.

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Eine Krankheit ist kein Unfall.

Meine Unfallversicherung bietet (als Ergänzung) eine "Schwere-Krankheiten-Versicherung" an, über die wohl eine Leistung bei Krebserkrankung gezahlt werden würde. Die muss natürlich extra bezahlt werden.

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Kommentar von alfalfa
18.05.2013, 12:34

Sehe ich genauso. DH.

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Krebs zu bekommen ist ein schlimmes Schicksal, aber es hat nichts mit einem Unfall zu tun. Aus diesem Grund wird keine Unfallversicherung irgend eine Leistung erbringen.

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Kommentar von Helge001
17.05.2013, 00:11

HKD Vollschutz bitte anschauen.

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Nein. Denn die Legsldefinition einer Unfallversicherung ist, dass ein Ereignis von aussen auf den Körper einwirken muss. Krebs wirkt von innen auf den Körper. Deshalb zahlt die Unfall Versucherung in dem Fall nicht. Um das Risiko Krebs abzusichern benötigt man eine Dread Desease oder eine Versicherung gegen Ausfall von Erwerbsfunktionalitäten

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Kommentar von Helge001
17.05.2013, 00:08

Dann schau dir mal die HKD Vollschutz an. So kann ich deine Aussage nicht stehen lassen. Da sind auch Unfälle durch Krebserkrankungen mitversichert. Zwar begrenzt aber immerhin bis 20.000 EUR, z.b. Knochenkrebs.

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Nein, aber es gibt eine sogenannte Dread Disease Versicherung. Die zahlt bei Krankenheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall usw.

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Kommentar von Helge001
18.05.2013, 01:33

Gute Unfallversicherungen zahlen auch bei Schlaganfall oder Herzinfarkt, sofern daraus ein Unfall erfolgte. Bei den Dread Disease Policen geht es nicht um Schlaganfall oder Herzinfarkt. Da geht es um andere Krankheiten, wie von dir richtig genannt Krebs etc.. Leider ist es oft so, dass du zwei verschiedene Policen brauchst, um mehr Krankheiten abzudecken.

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