Hartz IV gekürzt und Minjob beendet, aber keinen Arbeitsvertrag. Lohnabrechnung?

3 Antworten

Was spricht dagegen mit deinem Fallmanager beim Jobcenter das Thema durchzusprechen?

Der kann übrigens recht schnell überprüfen ob eine Anmeldung seitens des Ex-Arbeitgebers stattgefunden hat oder nicht. Da wäre auch die Krankenkasse ein möglicher Informationsgeber.

"Kündigung" weil du mit der Chefin nicht klargekommen bist? Hoffe das hast du zumindest nachvollziehbar schriftlich erledigt. An die große Glocke im Gespräch mit dem Fallmanager würde ich das aber nicht hängen. Sanktionen könnten die Folge sein.

Lieber das Thema "kein Arbeitsvertrag" in den Vordergrund stellen.

Grundsätzlich kann und wird das Jobcenter deine Ansprüche neu berechnen und etwaige Differenzen nachzahlen.

Solltest du kein Gehalt für deine Arbeit erhalten, bleibt dir nur vor´s Arbeitsgeicht zu ziehen.

Sollte der Ex-Arbeitgeber behaupten, er hätte dir Barlohn bereits gegeben, ist er dafür in der Beweispflicht. Wäre halt blöd, wenn Du den Lohn erhalten hast und eine entsprechende Quittung unterschrieben hättest, die dann vom Arbeitgeber vorgelegt würde.



Hi Juergen010. Vielen Dank zunächst einmal für Deine Antwort!- Ich habe in der Mail an das Jobcenter geschrieben, dass ich auch auf wiederholte Nachfrage nach einem Arbeitsvertrag und einer Bestätigung für eine Anmeldung den Job aufgeben musste, weil ich dadurch mit (finanziellen) Nachteilen und Problemen mit dem Jobcenter gerechnet habe. Nein, ich habe keinen Lohn bekommen und es gibt auch keine Quittungen. Kein AV. Eventuell kein Stundenzettel mehr. Ich will nur einfach zumindest die 284 Euro Abzug wieder, dann scheiße ich auf den Lohn, war mir eine Lehre.

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Hat sich alles zum Guten gewendet innerhalb der paar Stunden :-) hab die Chefin im Restaurant noch mal angerufen (und das Gespräch aufgezeichnet) und nach der Lohnabrechnung gefragt. Da habe ich ja schon mal den Beweis, dass ich dort gearbeitet habe. Lohnabrechnung sowie An- und Abmeldung bekomme ich bis zum 10. Juli. Das Jobcenter überweist mir jetzt erst mal 100 Euro mehr, bis alles vollständig bzw. neu berechnet werden kann. Freue mich :-) und wenn die Chefin vom Restaurant weniger überweist als gearbeitet, ist mir das jetzt auch schnuppe. Hauptsache raus dort und Ruhe. Adios

....sorry, muss mich verbessern. Dass ich am Ende der Dumme bin und beweisen muss, dass ich den Lohn nicht schon in bar erhalten habe. Aber hat ja kein AV existiert geschweige denn wußte ich nie, ob ich angemeldet wurde.

Darlehen (Mietvorschuß) meiner Mutter wird mir vom Hartz 4 abgezogen

Ich war einige Monate im Ausland (ohne dort zu arbeiten) und bin Ende Oktober nach Deutschland zurückgekommen und habe am 29.10. einen Antrag auf Hartz 4 gestellt. Dieser wurde auch bewilligt jedoch hat mir das Jobcenter für den Monat Oktober 600€ als Unterhalt bzw. zu berücksichtigendes Einkommen angerechnet.

Ich habe gegen den Bescheid Widerspruch eingelegt und hatte noch andere kleine Dinge im Bescheid bemängelt, die im darauffolgenden 2. Bescheid akzeptiert wurden. Zu dem von mir bemängelten Unterhalt wurde jedoch keine Stellung genommen und es wurden mir weiterhin die 600€ abgezogen. Im Bescheid wird in keinem Satz erwähnt woher diese 600€ stammen. Ich habe in dem Monat jedoch nicht gearbeitet.

Ich kann nur vermuten das es sich bei diesen 600€ "Unterhalt" um die 600€ handelt die mir meine Mutter auf mein Konto überwiesen hat um meine Miete inkl. Nebenkosten zu bezahlen. Meine Mutter hat mir diesen Betrag von 600€ auch während meines Auslandsaufenthaltes monatlich bezahlt, mir jedoch gesagt ich müsse Ihr das Geld für den Monat Oktober auf jeden Fall zurückzahlen sollte ich Hartz4 für Oktober erhalten. Die 600€ sind also eher ein Darlehen als ein Unterhalt oder zu berücksichtigendes Einkommen. So habe ich auch meinen Widerspruch begründet aber die Sachbarbeiterin hat auch im 2.Bescheid keinerlei Bemerkungen dazu gemacht und mir weiterhin die 600€ als Unterhalt angerechnet.

Ist das rechtens? Oder muß mir das Jobcenter die 600€ zahlen weil es ein Darlehen war? Ich kann das schriftlich nachweisen.

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Unbefristeter Arbeitsvertrag ohne Kündigung, Arbeitgeber spurlos verschwunden

Liebe Community, Ich bin im September 2010 ein unbefristeten Arbeitsvertrag bei einer Firma, die plötzlich im Ort war, unterschrieben. Als Pflasterhelfer mit 3 Wochen Probezeit und 10,86 Stundenlohn. Ich habe dort etwa 2 Monate gearbeitet und bis heute keinen Lohn erhalten. Ich habe pro Tag (Montag-Freitag) etwa 8 Stunden gearbeitet. Auf einmal, war der Arbeitgeber verschwunden. Am Telefon sagte er mir er sei im Krankenhaus. Nachdem er sich 2 Wochen nicht gemeldet hat, wollte ich wissen wo er ist, da er nicht mehr erreichbar war. Ich habe in der Klinik angerufen. Dort war niemals ein Mann mit dessen Namen. Der Arbeitsvertrag ist vom Arbeitsamt abgestempelt, also soweit ich weiß gültig. Da ich bis heute keine Kündigung erhalten habe, fiel es mir schwer ein neues Arbeitsverhältniss einzugehen. Das ganze roch mir stark nach Betrug, auf Nachforschungen habe ich herausgefunden, dass dieser Mann schon wegen Betrugs im Gefängnis saß und würde gerne wissen wie ich nun an meinen mir zustehenden Lohn gelange. Dies erschien mir aussichtslos, bis ich nun die Adresse seiner Lebesgefährtin rausbekommen habe, die den Vertrag aufgesetzt hat. Ich bin nun Arbeitslos und verfüge nicht über die nötigen finanziellen Mittel um vor Gericht zu gehen. Jetzt zu meiner Frage: Gibt es eine möglichkeit der Gerichtskosten/Anwaltskosten übernahme durch das Arbeitsamt? Und wie gehe ich nun am geschicktesten vor. Meine Überlegung war eine Kopie des Arbeitsvertrags zu der Lebensgefährtin zu schicken, anbei ein Brief, indem geschildert wird, dass noch der Lohn offen ist und dass ich weiß dass es sich um einen Betrugsfall handelt. Die Lebensgefährtin arbeitet als Arbeitsvermittlerin ganz in der nähe in der Regionalleitung. Schon einmal Vielen Dank im vorraus.

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