Grunderwerbsteuer auf welche Leistungen?

3 Antworten

Im Grunderwerbsteuergesetz finde ich nichts über die Kennziffern KG 100 bis KG 700 als Berechnungsgrundlage von Grunderwerbsteuer, sondern nur, dass der Vertrag über Grundstück und Errichtung eines Gebäudes als Einheit zu betrachten sind und die Entgelte die Basis für die Steuerberechnung sind.

Das bedeutet, wenn die Lieferung eines EFH vereinabart ist, dann ist das komplett die Berechnungsgrundlage.

Sind dabei Leistungen ausgenommen, weil die Erwerber die Malerarbeiten, oder auch den Einbau der Heizung selbst machen, dann wäre auch nur auf den verminderten Betrag die Steuer fällig.

Man braucht dann die gekauften Tapeten, die Farbe usw. nicht nachzuversteuern.

http://www.dr-recker.com/2013/01/doppelte-belastung-mit-grunderwerbsteuer-und-umsatzsteuer-im-bautragervertrag/

Naja, eigentlich wollte ich nur wissen, welche Kosten des Baus grunderwerbssteuerpflichtig sind... Also ob es auch Außenanlagen und Honorare betrifft, oder nur die reinen Baukonstruktionskosten. Bin aus den antworten jetzt nicht so schlau geworden.

Ich glaube nicht, dass wir an einen Halsabschneider geraten sind, weil der Planer dieses Projektes die Stadt ist. Und wir müssen halt ne Baugenhemigung haben, um bauen zu können.... Finde das nicht so ungewöhnlich?!

Danke für die bisherigen Antworten

Ach so, und Grundstück und Haus sind nicht von einem Anbieter. Das Grundstück ist von der Stadt und wir müssen ein Haus daraufbauen, was von einem der ausgewählten Architekten geplant wurde. Wer dieses Haus baut ist uns überlassen.

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Von solch einer Sache kann man grundsätzlich nur abraten. Da bist Du offensichtlich an jemanden geraten der aus Dir viel Geld raus leiern will! Wenn ich schon lese - Baugenehmigung - Sowas braucht man heute nicht mehr wenn ein rechtskräftiger B-Plan vorhanden ist. Dann baut man mit Bauanzeige für 35DM. Statiker genau das selbe, wenn der Planer Bauingeneur ist, dann ist die Statik PRÜFUNGSFREI eine Kopie des Ingeneursausweises bei der Bauanzeige reicht und es fallen keine Kosten an. Suche Dir einen seriösen Planer. Das wird Dir sicherlich einen 5-stelligen Betrag sparen.

Bauträgeraufschlag - auch steuerlich begründet?

Hallo,

als Bauherr versuche ich gerade folgenden Fall zu verstehen.

Hintergrund: ich habe von der Firma I eine schlüsselfertige DHH gekauft (Koppelgeschäft Grundstück und Haus, dh eigentlich umsatzsteuerfrei). Dem Kaufvertrag liegt eine detaillierte Bauleistungsbeschreibung bei und wie es vermutlich oft der Fall ist, stelle ich nun fest, dass ich zusätzliche Ausstattung wünsche.

Streitpunkt hierbei ist nun, dass der Bauträger Zusatzleistungen, die ich mit dem Elektriker vorbesprochen habe, mir mit einem Aufschlag von ca. 40% anbietet (gegenüber Brutto Handwerker-Preis!). Begründet wird dieser Aufschlag damit, dass der Bauträger ja zunächst die Mwst. gemäß §13b UStG zahlen muss und zudem Umsatzsteuer auf den Weiterverkauf der Leistung des Elektrikers anfallen.

Nun hätte ich gerne folgende Fragen geklärt:

·        Gibt es klare Regelungen, wie ein Bauträger Zusatzextras, die im Zuge der Hauserstellung von vornherein vor Übergabe eingebaut werden, nicht aber Bestandteil der vertraglichen Grundausstattung sind, zu verrechnen hat?

·        Handelt es sich hierbei um einen Zusatzposten, der gleichfalls umsatzsteuerfrei ist (wie der Verkauf des Koppelgeschäfts aus Grundstück und Haus) und bei der späteren Nachkalkulation des Hauskaufs dann allenfalls noch der Grunderwerbssteuer (durch mich!) unterliegt?

·        Falls nicht umsatzsteuerfrei: was wäre im oben beschrieben Fall der sinnvollste Weg?

·        Nach welchen Regularien wird überhaupt entschieden, ob ein Umsatz des Bauträgers steuerpflichtig oder steuerfrei ist?

Danke und Grüße

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Was ist, wenn ich meinem Nachbarn einen Zaun erlaube für den er keine Baugenehmigung hat?

Wir sind eine Wohnungseigentümergemeinschaft (2 Parteien).Vor einem Jahr habe ich mit meinen Nachbarn einen Vergleich schließen müssen. Um wieder Ruhe und Frieden in unsere Situation zu bekommen und stark menschlich angeschlagen, bin ich auf alle Bedingungen eingegangen. Da man reichlich Druck auf mich ausübte, habe ich mich auf diesen Vergleich eingelassen, der u.v.a. Punkten auch die Übertragung eines mir allein gehörenden Grundstücks vor dem Haus an meine Nachbarn vorsah. Dieser Vergleich musste nun notariell beurkundet werden. Ich bekam einen Entwurf zugeschickt. Bevor es aber zu dieser Unterschrift beim Notar kam, hatte mein Nachbar ohne unser Wissen mein Grundstück gerodet und alles darauf entfernt und ganz schnell einen 1,90m hohen dichten Holzzaun darum gebaut, obwohl es ihm noch nicht gehörte. Sein Argument: "...ich darf das hat mein Anwalt gesagt... " Nach diesem Schock habe ich beim Bauamt angerufen, um erst einmal mal zu wissen, was und wie hoch an der Stelle überhaupt erlaubt ist. Das Bauamt sagte mir, das Grundstück befindet sich an eine Straße und im Bebauungsplan. Hier muss erst einmal ein Bauantrag gestellt werden, die Baugrenzen eingehalten werden und ein Zaun würde nur mit Sondergenehmigung max. 1m hoch genehmigt werden, wenn überhaupt. Da ich aber immer noch Ansprechpartner fürs Bauamt bin, da ja noch keine notarielle Übertragung erfolgt ist, würde man das wie eine Selbstanzeige von mir werten. Oder ich sollte warten, bis beim Amtsgericht die Übertragung erfolgt ist. Nun hatten wir vor ein paar Tagen den Notar Termin. Er hat uns den Entwurf vorgelesen und erwähnte kurzerhand, dass sich noch eine kleine Änderung lt. Anwalt der Nachbarn ergeben hat. Der mir vorher zugeschickte Entwurf wurde geändert mit dem Zusatz; bezüglich des errichteten zur Straße gelegenen Zauns darf ich weder aus wohnungseigentumsrechtlicher Sicht noch aus nachbarschaftsrechtlicher Sicht Rechte gegen meine Nachbarn geltend machen. Fakt ist, man hat sich vor Beurkundung, das Grundstück einfach schon mal unter den Nagel gerissen, einen Zaun drum herum gebaut und einfach einen Zusatz in den bereits geschlossenen Vergleich eingebaut. Und mich einfach am Tag der Unterzeichnung vor die vollendete Tatsache gestellt. Nur mit solchen Tricks haben meine Nachbarn die letzten 5 Jahre gearbeitet, und es hat den Anschein, die hören niemals auf. Hätte ich nicht unterschrieben, wäre der Kampf der letzten 5 Jahre, unsere Existenz zu erhalten, umsonst gewesen. Es ist eine sehr schmerzliche Erfahrung, die ich gemacht habe. Trotzdem möchte ich gerne wissen, ob ich eine Chance habe, gegen diesen Zaun vorzugehen evtl. Baurechtlich ?? Ich möchte diesen Vergleich nicht gefährden, da er mir zuviel Lebensenergie geraubt hat. Ich suche auch keine Rache, nur möchte ich, dass diese zwei Menschen sich ebenfalls an Gesetze halten und evtl. einmal anfangen nachzudenken. Wer kann mir helfen? Über einen erfolgreichen Tipp wäre ich sehr dankbar.

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