Grunderwerbssteuer fällig bei Sohn eines Mitglieds der Erbengemeinschaft

1 Antwort

Ich bin etwas verwirrt.

Was will Deine Tochter übernehmen? Ein Grundstück aus Eurer Erbengemeinschaft?

Oder ein Grundstück von eurem verstorbenen Vater, was Du allein bekommen hast?

Oder soll die Erbengemeinschaft aufgelöst werden?

Wenn Deine Tochter von den übrigen Beteiligten an der Ebengemeinschaft etwas kaufen soll, wäre das schlecht, das würde Steuer kosten.

Vorschlag, Du übernimmst von den Miterben (Erwerb zur Auseinandersetzung unter Miterben ist befreit.

Dann überträgst Du auf Deine Tochter.

Vorschlag, Du übernimmst von den Miterben (Erwerb zur Auseinandersetzung unter Miterben ist befreit.

Eine Schenkung der fünf anderen an den Fragesteller?

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@EnnoBecker

Über die Art der Übertragung wäre zu reden, wenn alle Fakten auf dm Tisch liegen.

Wir haben ausser dem genannten Haus keine Angaben, das reizt mich zur Vorsicht.

Ich denke an § 3 Nr. 3 Von der Besteuerung sind ausgenommen:

der Erwerb eines zum Nachlaß gehörigen Grundstücks durch Miterben zur Teilung des Nachlasses. Den Miterben steht der überlebende Ehegatte oder Lebenspartner gleich, wenn er mit den Erben des verstorbenen Ehegatten oder Lebenspartners gütergemeinschaftliches Vermögen zu teilen hat oder wenn ihm in Anrechnung auf eine Ausgleichsforderung am Zugewinn des verstorbenen Ehegatten oder Lebenspartners ein zum Nachlass gehöriges Grundstück übertragen wird. Den Miterben stehen außerdem ihre Ehegatten oder ihre Lebenspartner gleich;

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@wfwbinder
Wir haben ausser dem genannten Haus keine Angaben, das reizt mich zur Vorsicht.

Richtig, es könne ja auch noch anderweitiges Vermögen in fünffacher Höhe vorhanden gewesen sein, so dass jeder quasi den (Gegen-)Wert des ganzen Hauses geerbt hat. Da könnte man locker tauschen und der Vater könnte dann das Haus an die Tocher veräußern oder verschenken oder etwas dazwischen.

Das Zitat des § 3 Nr. 3 war jetzt nicht nötig.

Problematisch wird es nur, wenn NUR das Haus vorhanden ist - die Brüder und Schwestern werden ja nicht auf ihren Anteil verzichten wollen.

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Also, sorry, das Haus steht natürlich auf einem Grundstück, was praktisch dann sowie so mit dem Haus vererbt wird. Die Erbengemeinschaft erhält dies komplett als Nachlass. Meine Tochter möchte das Haus/Grundstück "erwerben".

Dies nur zur Vereinfachung meiner Frage.

Gruß

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@wuschelkopf

Es ist auch noch etwas an Barvermögen da, im unteren 5-stelligen Bereich, das habe ich nicht bedacht ... aber meine Tochter will nur das Haus, somit bleibt es auch in der Familie. Wenn ich das richtig verstanden habe, bleibt eigentlich nur die Schenkung von den anderen Geschwistern.

Oder aber meine Geschwister "verzichten" (das müsste ich dann intern regeln und jedem einen Anteil zahlen), was wohl aber nur wieder über eine Erbenauseinandersetzung ginge??? Das Haus hat einen ca. Wert von 180.000 €. Und dann muss ja noch ca. 70.000 € zur Sanierung "hinein gesteckt werden".

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@wuschelkopf

Mach es doch ganz einfach, Du kaufst von DEinen Geschwistern die 5/6 für 150.000,-.

Das ist völlig steuerfrei.

Dann könnt ihr Euch (Du und Deine Tochter) Euch entscheiden wie ihr weiter macht, abenfalls völlig steuerfrei.

Das einzige ist eben, dass ihr einmal mehr Notarkosten habt, aber die Grunderwerbsteuer (5* 30.000 = 150.000,- * 6 % GrdESt = 9.000,-) ist garantiert teurer.

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Vorfälligkeitszins bei Umschuldung nach Auflösung Erbengemeinschaft??

Guten Tag,

meine (mittlerweile) Frau, hat in Erbengemeinschaft (mit ihren 2 Geschwistern) ein Haus geerbt. Meine Frau und ich haben dann das Haus aus der Erbengemeinschaft übernommen und notariell alles gekauft (übernommen Übernahmevertrag aus Erbe) und die Geschwister ausbezahlt.

Auf dem Haus war noch ein offener Kredit von 68.000€ dem ein Bausparvertrag mit bereits 31.000 Euro gegenübersteht. Der Kredit würde 2014 ablösbar werden und soll mit dem Bausparvertrag abgelöst werden dann.

Im Notarvertrag bei der Übernahme aus der Erbengemeinschaft wurde zusätzlich geregelt, dass in dem Kreditvertrag der da noch offen ist, die Erbengemeinschaft als Kreditnehmer raus muss und WIR auch als neue Hausbesitzer dann rein. der Kreditvertrag läuft namentlich auf der Schwester meiner Frau und die 2 Miterben (1 davon meine Frau) stehen als Bürgen mit dabei.

Also bin ich zur Bank habe mein Anliegen vorgetragen, dass das Haus jetzt aus der Erbengemeinschaft von uns übernommen wird und jetzt uns gehört. Mit der Bitte den Namen im Kreditvertrag dann auf mich zu schreiben, damit alles wieder stimmt und die Bank auch wieder das Haus als Sicherheit hat (da es der Erbengemeinschaft ja nicht mehr gehört). Nix da. Die Bank verlangt einen Vorfälligkeitszins von über 3000€ nur um den Namen zu ändern. Da mit ein gehen natürlich dann noch Eröffnung neuer Kreditvertrag + Provisionen usw. Er (der Banker) bezieht sich auf ein EU-Recht, welches er mir nicht nennen will.

Hat jemand ein Tip für mich? Gibt es das Gesetz? Brauche ich einen Anwalt?

Was würdet ihr tun? Wie stehe ich rechtlich?

Danke vorab.

Gruß

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Verkauf einer Immobilie aus einer Erbengemeinschaft

Hallo zusammen

vor 20 Jahren hat ein Großvater 2x Zwei-Familienhäuser (als Erbengemeinschaft) an seine Enkel vererbt - die Häuser waren damalig mit Hypotheken belastet. Diese Häuser wurden 1965, bzw. 1968 erbaut und sind seitdem ausschließlich im Familienbesitz. Beide Häuser wurden jeweils von einer Partei selbst genutzt und die andere Wohneinheit vermietet – die Einnahmen wurden ordnungsgemäß über die Einkommenssteuer versteuert. Heute sind die Häuser Schuldenfrei, so dass diese jetzt getrennt werden sollen. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie dies event. geschehen soll. 1.) Eine Möglichkeit wäre, dass einer eine Hälfte an den anderen Verkauft und das dieses Geld, wieder in das Haus investiert wird, welches dann noch beiden gehört. 2.) Eine weitere Möglichkeit wäre, dass einer eine Hälfte an den anderen Verkauft. Der Erlös aus dem Verkauf würde in eine neue, andere Immobilie investiert werden. 3.) Die Häuser werden so aufgeteilt, so dass jedem ein Haus alleine gehört, d.h. jeder die Hälfte des anderen übernimmt.

In allen Fällen wäre jetzt zu klären, inwieweit Steuern anfallen. Nach der Recherche im Internet, gab es verschiedene Aussagen, welche ich wie folgt zusammenfassen. • Die Häuser befinden sich im Privatbesitz und sind nicht Bestandteil eines Betriebsvermögens. • Der Besitz wurde unentgeltlich durch Erben erworben, womit auch die Fristen des Besitzes mit vererbt wurden. • Das Erbe unterlag der Erbschaftssteuer und wurde bezahlt. • Nach §23EStg muss der Gewinn ( wie würde der Gewinn bei einer Besitzübernahme durch Erben ermittelt??? ) nur der Einkommenssteuer unterworfen werden, wenn zwischen Erwerb ( in diesem Fall der Bau ca. 1965 ) und dem Verkauf weniger als 10 Jahre liegen. • Grunderwerbssteuer 5% des Kaufpreises Fazit: Es fallen außer der Grunderwerbssteuer keine weiteren Steuer an, da es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft handelt, welches außerhalb der 10 Jahre liegt. Zusätzlich fallen noch Notar / Amtsgerichtskosten für die Umschreibung an. Zukünftig würde nur für die neu erworbene Hälfte eine Einkommenssteuer anfallen, wenn das Haus innerhalb von 10 Jahren nach Erwerb der Hälfte wiederverkauft werden.

Welcher Betrag wäre überhaupt steuerpflichtig? Der Erlös? Der Gewinn?

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