Exmann verweigert Versorgungsausgleich, spricht von Härtefall und daß ich reichen 2. Ehemann hab?

2 Antworten

Der Versorgungsausgleich bezieht sich aus die ehezeitlichen Versorgungsansprüche. Ob es da noch einen weiteren Ehemann gibt, spielt zunächst mal keine Rolle.

Es gibt meines Wissens höchstens einen Fall, in dem der Versorgungsausgleich auch Härtefälle berücksichtigt, nämlich bei Zahlungen aus einem schuldrechtlichen Versorgungsausgleich.

Schreiben kann der Exmann an das Gericht sehr viel, aber letztendlich wird das Gericht beide Seiten anhören und erst dann eine Entscheidung treffen. Sicherheitshalber solltest Du einen Anwalt hinzuziehen, da es um viele Facetten des Einzelfalls geht.

Seit 01.09.2009 ist der Versorgungsausgleich im Versorgungsausgleichsgesetz (VersAusglG) geregelt.

Inwiefern hier eine Härtefallregelung greift, kann der Fallschilderung nach nicht belastbar beurteilt werden.

Aus deiner Sicht wäre aber grds. mal zu überlegen, ob man einen Anspruch teuer verfolgt, den man nicht braucht oder ob sich das lohnt, was man dafür bekommt :-)

Die Gebühren für das gerichtliche Verfahren richten sich in Familiensachen nach Teil 3, Abschnitt 1 und 2 RVG, i.e. Nr. 3100 ff. VV RVG. Es kann also von deinem Anwalt i. Allg. eine 1,3-Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 VV RVG als „Betriebsgebühr“ für den Prozess abgerechnet werden, und, wenn verhandelt wird, eine 1,2-Terminsgebühr nach Nr. 3104 VV RVG sowie die Auslagen(pauschale) und die Umsatzsteuer.

Kostet dich z. B. bei einem Verfahrenswert von 20.000 EUR schlanke 2.521,22 € allein an eigenen Anwaltskosten. Plus halbe Gerichtsgebühr. Wenn man dafür später monatlich 105,05 Rente mehr bekäme, macht das 2 Jahre lang keinen Unterschied, sich vor Gericht daüber zu streiten :-(.

Deinem Exmann fielen Kosten in gleicher Höhe zu.

Da macht es Sinn, außergerichtlich Alternativen wenigstens zu erwägen, die deine Erwartungen an einen angesicherten Lebensabend ebenso berücksichtigen wie seine.

Legt doch mal eure beiden Rentenauskünfte nebeneinander und ermittelt den hälftigen Ausgleichsanspruch der Differenz eurer beider Rentenansprüche. Über diese Summe wäre zu reden.

Eine notariell beglaubigte Vereinbarung über den Abschluss und Beitragsleistung einer Pflege- oder Zusatzrente für dich etwa, die aus laufenden Einnahmen bei vollem späteren Rentenspruch deines Mannes und ihm ebenso ersparten Prozesskosten finanzierbar wäre und deinen Lebensabend genausogut absichert wie ein Versorgungsausgleich, ohne ihm die Luft zu nehmen, wäre die nicht ebenso zielführend?

Zumal niemand weiss, wann und wie viel gesetzliche Altersrente einmal in Jahren tatsächlich ausbezahlt wird?

G imager761

Gibt es die Möglichkeit, den Rentenausgleich rückgängig zu machen?

Ich wurde von meinem zweiten Ehemann geschieden.

Ich war während der Ehe bei ihm angestellt. Er hat eine Gastronomie und war die ganze Ehe über selbstständig, hat demnach nicht in seine Rente einbezahlt. Ich war, wie oben bereits erwähnt, bei Ihm angestellt. Eigentlich nur aus dem Grund, weil ich ja sonst nicht krankenversichert gewesen wäre, war also nur auf 410,-€ angemeldet.

So, jetzt wurden wir geschieden und ich muss ihm einen Rentenausgleich von ca. 40€ monatlich zahlen. Sorry, aber 40 € haben oder nicht haben ist ein großer Unterschied...

Jetzt wollt ich gerne wissen, ob ich gegen diesen Beschluss der Rentenkasse Einspruch erheben kann und wenn ja wie lang?

Danke schon mal für Eure Antworten...

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Unterhalt an den Ehemann / Grundsicherung / und Bafög an Tochter

Es geht um folgenden Sachverhalt:

Eine Frau ist mit einem Mann verheiratet, aber seit über 10 Jahren getrennt lebend. Scheidung gibt es nicht. Die Tochter studiert und bekommt Bafög. Der Ehemann und Vater der Tochter ist 66 und bekommt eine Rente i.H.von 95 Euro. ( hat also kaum bis nie gearbeitet. )

Ich bin der Lebensgefährte dieser Frau und bekomme eine Rente i.H.von 694,43 bin 55 und habe aber mal gearbeitet. Es ist eine Erwerbs- Unfähigkeitsrente. Die Frau verdient 1810 Euro als Mitarbeiterin der ARGE./ Seit 5 Jahren )

Die Frau und Ich sind eine eheähnliche Gemienschaft.Wir haben die Tochter gemeinsam groß gezogen und zu dem gemacht, was sie jetzt ist, eine Studentin, während der Ehemann keinen Kindesunterhalt zahlen konnte wegen dauernder Arbeitslosigkeit ( Lebenslänglich )

Der Ehemann ( nicht ich ) reicht jetzt einen Antrahg auf Grundsicherung ein, wonach die Ehefrau ihm Unterhalt zu zahlen hat. Seine 95 EUR Rente reichen ihm verständlicher Weise nicht. ( Warum er überhaupt rente bekommt ist und bleibt ein Rätsel )

Die Tochter begeht jetzt das dritte Semester, und reicht einen Bafög Antrag ein. Die Mutter überweist der Tochter jeden Monat neben dem Kindergeld von 184 Euro noch jeweils 90 Euro bis zu .200 Euro. Miete im Studentenheim und ähnliches wird von dem konto, also von der Bafög abgezogen.

Frage 1 Soll Sie sich die Mutter scheiden lasen, und ergibt dies einen Sinn, um dem Ehemann gegenüber den Unterhalt ( gem.Antrag auf Grundversorgung ) einzusparen, wenn:-- Frage 2 ein Versorgungsausgleich in so einer Scheidung die Ehefrau generell besser stellt ?oder:-- Frage 3 muss ich mein Einkommen auch anrechnen lassen, wenn er einen Grundversorgungsantrag stellt ? ( Eheähnliche Gemeinschaft mit der Ehefrau des Grundversorgungs-Antragstellers.) Frage 4 Zahlt das BAFÖG noch die Leistung an die Tochter der beiden, wenn die Grundversorgung noch in Arbeit ist, ( Antragstellung seit März ) und muss die Mutter die Kosten der studierenden Tochter übernehmen, falls Sie dem Noch-Ehemann Unterhalt zur Grundsicherung hinzuzahlen muss ? ? ( wegen Einkommen ) Frage 5Die Tochter wohnt nicht bei der Mutter und nicht bei dem Vater und ist Volljährig, wie lange besteht der Unterhaltsanspruch ?

Es gibt keinen Ehevertrag Wenn der Vesorgungsausgleich gestellt wird, bei einer eventualen Scheidung der beiden, ändert dies die Verpflichtung zur Unterhaltszahlung an den Noch-Ehemann ? Oder kann dies durch Rentenanwartschaften abgewendet werden ?

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Wichtig: Die Ehefrau zahlt "Schulden" an die Bank ab, also ca 6 Jahre noch in höhe von 620 Euro, monatlich und hat einen völlig ausgeschöpften Dispo in höhe von 5.800 Euro Zusammengefasst: 620 Euro Schulden 544 Euro Miete 127 Strom 93 Gas 28 Wasser 34 Internet / telef.

Der Rest ist für Lebensmittel/ also auch nicht so viel meine Rente dazu

Privatinsolvenz beantragen ? Ja oder Nein ?

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