Scheidung: kann man eine getroffene Regelung zum Versorgungsausgleich rückgängig machen?

2 Antworten

Nur, wenn sie durch falsche Tatsachen, Prozessbetrug usw. zustande kam.

Wenn Rechtskraft eintritt, d. h. wenn die Anfechtungsfrist für die Berufung abgelaufen ist, kann nichts mehr geändert werden. Außer es liegt Prozessbetrug vor oder die Voraussetzungen eines Wiederaufnahmeverfahrens. Danach kann eigentlich nur noch der Versorgungsausgleich angepasst werden, wenn sich die Verhältnisse wesentlich verändert haben.

Eheplanung - können meine künftige Frau und ich Versorgungsausgleich bei Scheidung ausschliessen?

Servus, wir sind in der Eheplanung. Kann ich mit meiner künftigen Ehefrau vereinbaren, daß war beide den Versorgungsausgleich der bei Scheidung normal gemacht wird, einfach ausschließen? Wir sorgen beide selber für das Alter vor, sie arbeitet, ich arbeite, beide sind wir in der glücklichen Lage, daß der Arbeitgeber Betriebsrente zahlt. Ich verdiene einiges mehr wie sie, doch die Mietkosten und die Lebenshaltungskosten teilen wir uns, andere Einkäufe wie Kleidung, Kosmetik, Sportsachen bzw. Unternehmungen wie Fitness-Studio, Vereinstätigkeiten macht jeder nach seinem Geldbeutel. Beim Urlaub sponsere ich sie, da ich gerne Fernreisen mache und sie sich das nicht so gut leisten kann. Wir fänden es nicht ok (meine künftige Frau auch nicht), wenn ich ihr, da ich viel mehr Rentenbeiträge zahle, im Falle einer Scheidung Rentenansprüche abtreten müßte, da wir beide für uns selber sorgen. Falls ein Kind kommt, will meine Frau nun die einjährige Elternzeit nuten, wo sie Elterngeld bekommt und dann wieder voll arbeiten. Daher würden wir diesen Rentenausgleich gerne im Vornherein ausschließen oder sollten wir das anders lösen? Es liest sich vielleicht komisch, daß man daran schon bei der Hochzeitsplanung denkt, aber da fast jede 3. Ehe geschieden wird, sind wir uns im Klaren, daß man nie von einer lebenslangen Verbindung ausehen kann, das wäre zwar schön, wir streben das auch an, aber es wäre einfach nicht realistisch. Danke für Euren Rat und Eure Antworten.

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Private Krankenversicherung der Kinder nach einer Scheidung

Ein Ehepaar mit 2 Kindern trennt sich. Die Kinder (2 und 6)sind beim Vater in der privaten KV. Im TRennungsjahr sind die Kinder weiterhin beim Vater mit versichert, da dies Bestandteil der Unterhaltsberechungen war. Jetzt wird das Ehepaar in Kürze geschieden und hier differieren die Aussagen der PArtner, der Anwälte und sonstiger Instanzen.... Lt. Aussage des Rechtsbeistands des Mannes ist es "normal" dass die Kinder in die Familienversicherung der Mutter übergehen. Hier sollte das Gericht im Sinne des Unterhaltszahlers entscheiden. Laut Aussage der PKV : wie oben beschrieben. Lt. Aussage des Rechtsbeistandes der Frau besteht diese weiterhin auf die PKV für die Kinder.

Gibt es hier eine grundsätzliche REgelung?? ODer bereits getroffene Entscheidungen?Kann jemand berichten?

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