Einkommen vom Finanzamt gepfändet

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, das Finanzamt darf alles pfänden. Du kannst aber schon noch etwas unternehmen. Und das geht sehr wohl auch o h n e Steuerberater. Du hast von einem Vorschlag an das Finanzamt gesprochen. Wann war das? War das schriftlich oder mündlich ?

Ich habe dem Finanzamt gegenüber meinen Wunsch auf Ratenzahlung schriftlich eingereicht. Der Drittschuldner hat auch schon, angeblich, mit dem Finanzamt gesprochen und auch eine schriftliche Eingabe an den zuständigen Finanzbeamten gemacht. Dieser hat ihm geantwortet, das das von höherer Stelle genehmigt werden muß.

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@Distel

Wer nicht hören will, muss fühlen. Ich sagte p e r s ö n l i c h !

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Die haben einen "Pfändungs- und Überweisungsbeschluss an den aauftrGgeber gesendet, weil du vermutlich seit Monaten nicht gezahlt hast und auch keinen Stundungsantrag gestellt hattest. Bewegt hast Du Dich erst nach der Pfändung.

Damit du Geld zum leben hast, gehe zum Jobcenter.

Wieviel sind denn die vorgeschlagen 100,- Euro im Vergleich zu den Schulden? Mehr als 12 Monate zum abzahlen wird years Finanzamt nicht akzeptieren.

Dann die nächste Frage, reichen die nettoeinnahmen ohne Umsatzsteuer eigentlich für die Kosten und zum Leben? Oder wie bist du in die Situation gekommen?

Wenn Du die Umsatzsteuer, die ein durchlaufender Posten ist, zum Leben verbrauchen mußtest, hat Deine Kalkulation eine Schwäche.

Dazu das Problem der Scheinselbständigkeit.

Vom Jobcenter bekommt man also Geld. Dies und auch Deine restliche Zusammenfassung ist sehr hilfreich.

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@vulkanismus

Das mit dem Jobcenter ist weder eine gute, noch eine dauerhafte Lösung, aber im Moment das Einzige was bleibt, um eventuell kurzfristig an Geld zu Leben zu kommen.

Das Problem ist, dass der FRager leider das Geld, was er ans FA durchzuleiten hatte (nach Abzug eventueller Vorsteuer), wie es aussieht für sein privates Leben unterschlagen hat.

Diees bringt nicht nur das Problem der Pfändung, sondern läßt eben annehmen, dass sein Unternehmen nicht genug zum Leben abwirft, denn sonst wäre am Ende des Geldes nicht noch soviel Monat übrig.

Nur wenn ich ihm sage er braucht eine ausführliche Beratung, dann wäre das zwar der richtige Rat, aber davon hat er morgen nichts zu beissen.

Ausserdem darf er nicht denken, dass er Steuerschulden in einem Zeitraum wie eine Hypothekenfinanzierung abzahlen kann.

Ausserdem, wenn er persönlich zum Finanzamt-Vollstreckungsstelle geht und seine Auszüge vorlegt um zu zeigen, dass mehr als 100,- im Monat nicht geht, dann kann der zuständige Mitarbeiter ihm dort eventuell beim heulen helfen, aber er muss die Kohle reinholen und kann nur vernünftigen Vorschlägen zustimmen.

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@wfwbinder

Man kann annehmen, dass Distel u.a. Umsatzsteuer schuldet. Man kann es aber auch bleiben lassen. Es tut ohnehin nichts zur Sache. Ich weiss zwar nicht, welche Auszuüge Du der Vollstreckungsstelle vorlegen würdest. Aber ich weiss, dass man dem Bearbeiter die Lage schildern muss. Dazu gehören die Gesamtumstände. Und wenn die erfolgte Schilderung schlüssig ist, wird der Beamte die Pfändung dahingehend einschränken, dass Geld zum Überleben sowohl des Schuldners als auch dessen Firma übrig bleibt. @Distel: Mach Dich sofort auf zum Finanzamt, nimm´ Unterlagen mit, die Dir wichtig erscheinen und rede mit Deinem Bearbeiter. Der wird Dir weiterhelfen.

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