Darf mein Stromanbieter auf eine Rückzahlung ( mein Guthaben ) eine Umsatzsteuer erheben ?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ich vermute mal, Du hast die Stromrechnung falsch gelesen.

Wenn Du 12 mal 60,- Euro Abschlag gezahlt hast, also 720,- Euro, dann ist dass eben die Vorauszahlung.

Wenn Dein Stromverbraucht 500,- Euro ergibt, dann werden dort 19 % aufgeschlagen, ergibt 595,- Bruttobetrag für den Strom. 720,- Abschläge dagegen sind eben Erstattung 125,- Euro udn nicht die erhofften 220,- (500,- Strom, 720 Abschläge).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Rechnung ist recht einfach:

  • Dein Stromverbrauch im Abrechnungszeitraum wird mit dem Netto-Preis multipliziert und es wird ggf. ein Sockelbetrag hinzugerechnet. Auf diesen Wert rechnet man die anwendbare Umsatzsteuer hinzu und bekommt den Brutto-Rechnungsbetrag.

  • Deine Abschlagszahlungen werden im Abrechnungszeitraum aufaddiert und vom Brutto-Rechnungsbetrag abgezogen.

  • Ergibt sich dabei ein negativer Wert, bekommst Du diesen Wert genau so ausbezahlt. Ergibt sich ein positiver Wert, mußt Du genau diesen Betrag nachzahlen. Umsatzsteuer ist schon berücksichtigt (siehe erster Schritt).

Bei dem Differenzbetrag zwischen Abschlagszahlungen und Rechnungsbetrag handelt es sich nicht um eine Leistung, sondern um eine Verrechnung von Teilzahlungen. Damit ist natürlich auf diesen Betrag keine Umsatzsteuer zu erheben und Du bekommst diesen Betrag auch so erstattet, nicht ex Umsatzsteuer, die hier überhaupt nicht anwendbar ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

nein natürlich nicht. Reiche die Frage mal an das zuständige Finanzamt und nenne die Umsatzsteuer ID des Stromanbieters. PS oder geht es um Teldafax oder Flextrom? Beide Insolvent. Da zahlt der Insolvenzverwalter....

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
vulkanismus 04.09.2014, 14:01

Du kannst die Frage aber auch an jedes andere Finanzamt richten.

Schließlich braucht man überall Klopapier.

1
wfwbinder 04.09.2014, 16:30
@vulkanismus

Grundsätzlich natürlich richtig, aber Druckerpapier ist nicht gut geeignet und geeignetes Papier ist im Drucker nicht zu verwenden.

Also lieber erst gar nicht schreiben.

2
hildefeuer 05.09.2014, 13:47
@vulkanismus

Hier schreibt wieder mal ein Finanzbeamter (vulkanismus). Durch solche Kommentare erkennt man mit welcher Klientel man es dort zu tun bekommt.

0
gammoncrack 03.12.2014, 17:25
@hildefeuer

Manchmal erkennt man aber an einem solchen Kommentar auch, mit welcher Art von Kommentatorin man es zu tun hat!

3

Natürlich darf er eine Umsatzsteuer erheben, bzw. muss das sogar. Aber sicherlich nicht so, dass Dir von der Rückerstattung die Umsatzsteuer abgezogen wird, die Du ja wohl auch vorher gezahlt hast. Eigentlich kann ich das nicht glauben.

Vielleicht kannst Du einmal ein Bild von dem entsprechenden Abschnitt, natürlich anonymisiert) hier einstellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?