Coca Cola aktien! Ein Leben lang?

6 Antworten

DEine Rechnung ist, rein artihmetisch, richtig. Wenn man davon ausgeht, dass dies Unternehmen weiter erfolgreich ist, kann das auch klappen.

Natürlich müssen die Erträge noch versteuert werden, wie andere Einkünfte auch.

Aber wer 800.000,- Euro investieren kann, der hat auch noch andere Optionen im Bereich der SAchanlagen.

Ein Mietshaus gekauft für 12,5fache Jahresmiete, bringt monatlich eine Nettokaltmiete von 5.000,- Euro. selbst wenn man davon ausgeht, das man 1.000,- Euro für Kosten hat und ausserdem weitere ca. 1.000,- die durch die Abschreibungen steuerfrei bleiben, für zukünftige Investitionen zurück legt, bleiben 3.000,- Euro vor Steuern zum leben. Hier kann man ziemlich sicher davon ausgehen, das die Mieten mit den Inflationsraten steigen.

Diese strategie läge mir näher als US-Aktien, bei denen ich ja ein Währungsrisiko zu tragen habe.

Wer sagt mir denn, das ich für 1,60 Dollar Dividende immer 1,20-1,30 Euro bekomme.

Was hat das mit schnellem Geld zu tun?

Wenn du in eine Aktie investierst ist das Risiko immer enorm! Bei Coca Cola kann dir zum Beispiel passieren, dass ein amerikanischer Richter feststellt, dass zuckerhaltige Erfrischungsgetränke und die Werbung dafür entscheidender Auslöser für die Fettleibigkeit sind. Solche mit Zuckerersatzstoffen sind doppelt Problematisch. Coca-Cola darf dann jeden Dicken in den USA - oder weltweit - eine lebenslange Rente zahlen. Ich halte das nicht gerade für unwahrscheinlich aber jedenfalls für ein gutes Argument, nicht zu viel Geld auf diese (oder irgendeine) Aktie zu setzen. Ganz aktuell hat Coca-Cola logischerweise ein Dollarproblem. Ich weiß nicht, ob die weltweit die Preise erhöhen oder geringere Ergebnisbeiträge der Auslandstöchter hinnehmen. Jedenfalls werden die Zahlen angesichts der Dollarentwicklung kaum positiv überraschen. Dazu kommt das Risiko eines Linksrucks in der Welt, der das auf freie Märkte angewiesene Unternehmen hart treffen würde.

Wenn man sich dagegen mit einem guten Berater zusammensetzt, kommt man gut gestreut zum selben oder einem besseren Ergebnis, ohne Anfängerfehler oder Überraschungen zu riskieren. Wenn man das Risiko nicht scheut sind Dividendenwerte sicher die beste Wahl, nur würde ich nicht ohne Not alles auf Aktien setzen. Auch wenn die gerade großteils billig und die Perspektiven gut sind musst du darauf eingehen, wie du reagierst, wenn 50 % des Vermögens weg sind. Das Risiko ist gestreut natürlich kleiner als bei Coca Cola aber es ist vorhanden.

Erste Wahl ist es für mich speziell jetzt in der Krise, auf Vermögensverwalterfonds zu setzen, die selbst die Gewichtung von Aktien, Renten und anderen Anlageklassen variieren und so das Risiko von Verlusten deutlich mindern oder – nach Naturell und Zusammensetzung – ganz vermeiden. Wenn du glaubst was du schreibst, scheint mir ein Fonds mit Dividendenstrategie oder ein konservativer Aktienfonds wesentlich interessanter als jede Aktie.

Soweit so richtig. Allerdings darfst Du die Inflation nicht vergessen. Du brauchst ca. 3% mehr pro Jahr um die Preissteigerung auszugleichen. Also sollte CocaCola entsprechen mehr ausschütten.

Im übrigen ist Dein Ansatz die normale Altersvorsorge in den USA. Gesetzl. Rente gibts nicht also sparen die meisten Amerikaner in Fonds und Aktien für ihr Alter und leben dann von den Dividenden. Und das trotz Krisen meist besser als mit einer staaatlich verordneten Rente.

Die Idee ist an sich nicht schlecht, wenn man davon ausgeht, dass coca Cola nicht pleite geht. Aber auch Große Konzerne sind nicht vor ner Inso sicher. Wer hätte vor nem Jahr gedacht, dass BP schon bald kurz vor der Insolvenz steht? Schließlich war ja BP auch ne solide beamtenaktie mit 7% Dividende ( mehr als bei Coca Cola sogar). Auch Coca Cola kann nen Fehler machen oder die fett gewordenen zahnlockerten menschen ihr Recht durchsetzen, was Coca Cola Mrd. kosten kann oder gar den ruin bedeuten kann. Bestenfalls wird die Dividende gekürzt aber schlimmstenfalls dist dein eingesetztes Kapital weg und die Erträge daraus sinnvollerweise auch. Besser ist es in 20 solide Großkonzerne mit ner Dividedenrendite von mehr als 4% und unterschiedlicher Nationalität zu streuen. Dann gehen vielleicht in deinem Leben davon 5 Konzerne pleite, aber der rest entwickelt sich sehr gut mit stark steigender Dividende. Aber risikobehaftet bleibt es trotzdem. Du solltest also dennoch wieterhin einer deiner qualifizierung entsprechender Beschäftigung nacchgehen und die Dividenden als zusätzliche Anbsicherung für dich oder deiner Familie/ Nachkommen/ Lebenspartner/in im Falle deines Ablebens sehen. Aber nie alles auf ein pferd setzen!!!

Deine Überlegung ist richtig und viele Wohlhabende Menschen tun das auch so. Wichtig ist bloß, dass du eine Firma hast die langfristig das Ergebnis pro Aktie steigern kann.

Coca Cola ist wohl der Ideale Wert dafür, siehe auch hier http://www.valueblog.de/?p=238 .

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