Mein Banker rät, monatlich Goldmünzen zu kaufen, was haltet Ihr davon?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn es zum Crash kommt und die Geldmenge stark reduziert wird, verliert auch das Gold an Wert. Jetzt Gold kaufen wäre dann nur für den Händler bzw. die Bank gut, nicht für den Käufer. Erst wenn der Crash vorbei ist, sollte der Goldpreis wieder steigen...

Zudem beraten Banken i.d.R. zu eigenem Gunsten. ^^

PS: Aber solange mehr Kredite vergeben als zurückgezahlt werden, wird es keinen Crash geben, das kann auch ne weile noch dauern. :) Evtl. folgen noch Kriege, die aber Geld benötigen und dann noch Wiederaufbau... Das dauert alles noch...

0

Du, Dein Banker sollte sich vielleicht mal überlegen, wie er seinem Kundenein derart totes Investment anbieten kann. Ger Goldpreis fällt seint Jahren und es ist nicht annähernd ein Boden in Sicht. Die Überproduktion der Goldminen ist ungehalten und die Nachfrage geht stetig zurück. Dafür gibt es belastbare Statistiken:

https://www.quao.de/blog/gold-ausblick-2016

Wenn man das liest, ist schlichtweg alles klar und mal läßt erst mal die Finger von Gold!

Der Wertpapierberater hatte wohl gerade eine Goldschulung, bei der er gut gut aufgepasst hat.

Weniger gut aufgepasst hat er bei der Schulung in Sachen Geld, denn dann wüßte er, dass bei einer fast unveränderlichen Menge Gold, aber einer wachsenden Wirtschaft eine goldbasierte Währung in eine Deflation führen muss.

Aber egal, es geht um Deine Anlage.

Du kannst seinem Rat folgen, wenn Du so abgesichert bist, dass Du nie kurzfristig auf Deinen Goldvorrat zurück greifen musst. Denn in dem Fall könnte es sein, dass der Goldpreis gerade im Keller ist, wenn Du das Geld brauchst.

In Gold kann ohne Probleme nur der investieren, der ganz entspannt abwarten und frei entscheiden kann, wann er verkaufen kann.

Ausserdem, Banknoten sind nummeriert, Krügerrand nicht.

Ich habe bisher nicht an Wiedergeburt geglaubt. In diesem Sparkassenmenschen aber scheint mein alter Herr reinkarniert zu sein. Der fürchtete Zeit seines Lebens, dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt, dass der Russe rüber kommt und, dass die DM dasselbe Schicksal erleidet wie die Vorgängerwährung RM. Gut, dass er weder Wiedervereinigung noch Euro miterlebt hat. Er hätte Harakiri begangen-oder wäre in die Schweiz ausgewandert.


Zu dem bodenlosen Blödsinn zu dem ihm seine diffusen Ängste getrieben haben gehörte, Gold und Goldmünzen zu Höchstpreisen zu kaufen. Erst als der alte Herr bereits 20 Jahre im kühlen Grabe ruhte waren die güldenen Schätze wieder ihren Einstandspreis wert, den Zinsverlust nicht einberechnet.

Die Ratschläge des Sparkassenmenschen sind so unsinnig, dass man da eigentlich schon garnichts mehr zu sagen kann, außer demselben vielleicht den Rat zu geben, einen geeigneten Facharzt aufzusuchen.

Ein Visionär *ironieoff*

Hast du gute Erfahrungen mit Wertpapierberatern der Sparkasse gemacht?

Ich halte davon gar nichts. Aktien bringen Renditen. Gold kostet im Unterhalt. 

Dazu ist in den letzten Jahren so viel Schwarzgeld in Gold gegangen, dass es an Sicherheit grenzt, dass der Staat nur noch kurze Zeit zuschaut. Also Kaufbeleg aufheben. Bei allem anderen geht der Staat in absehbarer Zeit davon aus, dass es sich um Schwarzgold handelt und verlangt 50 % Steuer beim Verkauf. 

Es gibt kein registriertes Gold. Wenn du Schwarzgeld loswerden willst, kannst du Gold von Privat kaufen. PN kommt

Was möchtest Du wissen?