Wann verfällt der Anspruch auf eine Witwenpension?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Vorrausetzung für einen Anspruch auf eine Witwenpension ist eine gewisse Mindestzeit an Versicherungsmonaten, die der verstorbene Ehepartner erworben hat.

Die Witwenpension verfällt, wenn Hinterbliebene in Ehen waren, die kürzer als 1 Jahr dauerten und nicht beweisen können, dass die Ehe nicht zum Versorgungszweck geschlossen wurde.

Ebenso ist es, wenn die Witwenpension eines geschiedenen Ehegatten nicht höher als die der tatsächlich geleisteten Unterhaltszahlungen des verstorbenen Ehegatten ist, wobei es da Ausnahmen gibt (z.B. nimmt der Ehepartner eine begünstigte Stellung ein, dessen Ehe wegen „tiefgreifender unheilbarer Zerrüttung“ nach mehrjähriger Trennung geschieden wurde).

Darüber hinaus gibt es keine Witwenpension, wenn das Einkommen des überlebenden Ehepartners um mehr als 2/3 höher als das des verstorbenen Ehepartners ist, deren Erwerbseinkommen mehr als das Doppelte der jeweiligen Höchstbetragsgrundlage beträgt.

Also kann es durchaus stimmen was du gehört hast, wenn die Frau meinetwegen ihr ganzes Leben lang Hausfrau war und der Mann viel viel mehr verdient hat. Das kommt auf die Bemessungsgrundlage an.

Demnach würde sie die pension nur verlieren wenn sie mehr verdient als der verstorbene ehepartner ?

Also : z.B: Mann verdient 3000€ und die frau abreitet dann später und verdient 1300€ => demnach gekommt die frau dann vllt. nur eine abfindung aber keine pension?

Aber was ist wenn die frau wenieger verdient?

z.B : Mann : 3000€ aber die frau nur 600€
demnach würde die frau die 600 + 2500€ bekommen oder?

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@xXFrozenRainXx

Ja im Prinzip richtig, das kann man aber pauschal nicht so unterschreiben. Schau mal auf http://witwenrentenberechnung.com/ - da sind noch Beispiele mit Einkommen.

Ich bin auf diesem Gebiet nicht DER Experte aber zumeist wird auch unterteilt in kleine und große Witwenrente.

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Durch eine erneute Heirat entfällt der Anspruch auf Witwenrente. Der Rentenanspruch nach Eheschließung bleibt also nicht bestehen – allerdings kann bei der Deutschen Rentenversicherung eine Abfindungszahlung beantragt werden. Verstirbt der neue Ehepartner oder wird die Ehe geschieden, kann die ursprüngliche Witwenrente wieder beantragt werden. Versorgungsansprüche aus der neuen Ehe, etwa eine Witwenrente oder Versorgungsausgleich, werden in diesem Fall allerdings angerechnet.Auf den Versorgungsausgleich hat eine erneute Eheschließung dagegen keine Auswirkungen. Auch, wenn einer oder beide Ex-Partner wieder heiraten, erhält der Partner mit dem geringeren Verdienst den anteiligen Rentenanspruch des besser verdienenden Partners.  

http://www.altersvorsorge-mit-navigation.de/rentenanspruch-nach-eheschliessung/    

Kleinunternehmerregelung Definition "wenn VORRAUSSICHTLICH der Umsatz 50.000 Euro nicht übersteigen wird"?

Hallo,

ich bin in diesem Jahr Kleinunternehmer und habe mit nun 17000 Euro umsatz aufgehört Umstätze zu generieren, weil ich den Kleinunternehmerstatus im nächsten Jahr nicht verliren möchte.

Nun heißt es aber, dass darüber hinaus auch nicht ERWARTET werden darf, dass ich im nächsten Jahr mehr als 50.000 Euro Umsatz mache. Im Gesetz steht glaube ich, dass ich von der Regelung gebrauch machen darf, wenn mein Umsatz im nächsten Jahr vorraussichtlich nicht 50.000 Euro überschreiten wird.

Dass ich weiterhin für 2017 die KUR in Anspruch nehmen darf, wenn ich entgegen meinen Erwartungen 50.000 Euro übersteige, ist mir klar.

Aber das ist für mich sehr wage. Ich hätte nie gedacht, dass es in einem so überregulierten Land wie Deutschland ein so wichtiges Gesetz gibt, das über finanzielle Verbindlichkeiten im 5-stelligen Betrag entscheidet und auf dem aufbaut, was der Steuerpflichtige "glaubt" oder "vermutet".

1.) Zu welchem Zeitpunkt muss denn diese Prognose erstellt werden? 31.12. des Vorjahres? Und was wenn sie sich später ändert?

2.) Wenn man am 30.12. des nächsten Jahres zu der Erkenntnis kommt, dass man am 31.12. den entscheidenden Silvesterknaller verkaufen und auf 50.001 Euro Umsatz kommen wird, dann wird man mit Sicherheit sage ich jetzt mal davon ausgehen können, dass man für dieses Jahr nicht regelbesteuert werden muss. Aber was wäre, wenn sich diese Situation früher abspielt? Im November, Oktober, Juni? Wann ist die Grenze?

3.) Und was, wenn man im Januar schon 49,000 Euro Umsatz gemacht hat aber davon ausgeht, dass man nach weiteren 999 Euro Umsatz im Februar für den Rest des Jahres aufhört und keinen Umsatz mehr macht?

4.) Was, wenn man überhaupt keine Prognose aufstellen kann, wie bei mir?

Ich könnte, wenn ich das ganze Jahr selbständig arbeiten würde, locker 60.000Euro oder 80.000 Euro machen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Vielleicht sogar 100.000 Euro. Aber ich weiß noch nicht, wieviele Monate ich tatsächlich arbeiten werde. Das hängt von vielem ab. Z.B. würde ich vielleicht ab Sommer wieder studieren, wenn ich zugelassen werde. Auf jeden Fall möchte ich keine Ust bezahlen. Und wenn ich das müsste, dann würde ich lieber 0 Euro Umsatz machen und mich lieber irgendwo anstellen lassen, weil der Stundenlohn bei der Selbständigkeit dann leider überhaupt nicht mehr attraktiv wäre.

5.) Darf ich unter diesen Umständen die KUR in Anspruch nehmen und damit rechnen, dass die Regelbesteuerung für mich nicht zutreffen wird?

Vielen Dank

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ARGE rechnet trotz hoher Fahrtkosten gesamtes Ausbildungsgehalt an

Mein Mann und ich bilden mit unserem kleinen Sohn eine Bedarfsgemeinschaft. Ich bin im ersten Ausbildungsjahr, mein Mann derzeitig arbeitssuchend, deshalb erhalten wir bzw er und mein Sohn ALGII.

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