Anlage V - ein paar Fragen dazu

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

zu a)1. € 240,--: Mein Taschenrechner sagt: Richtig

zua)2. Abziehen in 2012: Auch richtig, es gilt Zufluß-/Abflußgrundsatz

zub) Ich weiß ja nicht,was auf Deinem Formular der Anlage V Zeile 12 steht, bei mir jedenfalls steht "Umlagen,verrechnet mit Erstattungen" Was ist mißverständlich? Es geht um das, was Dein Mieter Dir gezahlt hat abzüglich dem, was Du Deinem Mieter gezahlt hast (= Einnahmeseite).

Die Nebenkosten selber sind auf der Rückseite einzutragen und dann in Zeile 21 zu übernehmen.

Zu Deinem Postskriptum muß ich erstmal grübeln, was damit gemeint ist.

Du hast ja schon eine exzellente Antwort von Privatier59 erhalten.

Zurück aber zu Frage b):

Es gibt eine mit der Anlage V festverbundene Anleitung, die zu Zeile 12 schreibt: "Hier sind die vereinnahmten Umlagen (einschließlich Nachzahlungen) stets in voller Höhe einzutragen. Dies gilt auch dann, wenn der Mieter die von Ihnen als Vermieter geschuldete Zahlung bestimmter Nebenkosten übernimmt. Soweit die Umlagen 2011 an die Mieter zurückgezahlt worden sind, ist der einzutragende Betrag zu vermindern.". Es geht also nicht um umlagefähige Umlagen, sondern um vereinnahmte Umlagen (ob zu recht oder nicht).

Ferner gilt zwar grundsätzlich das Zu-/Abflussprinzip, aber ich interpretiere die Formulierung - im Gegensatz zu Privatier59 - so, dass ich einer kalenderjahrmäßigen Abrechnungsperiode 2011 auch noch das in 2012 gezahlte Mehr-- oder Minder aus der Betriebskostenabrechnung verrechne, wenn dieser Differenzbetrag bis zur Abgabe der Steuererklärung geflossen ist. Was bei Abgabe der Erklärung 2011 bis dahin nicht geflossen ist, wird auch in Anlage V 2011 nicht eingesetzt. Bislang hat mein FA hier auch nicht korrigierend eingewendet.

Frage PS:

Die Technik dieses Forum unterscheidet sich von anderen Foren. Die als hilfreichste bewertete Antwort steht zuerst oben, dann in der Reihenfolge die am besten bewerteten Antworten. Dadurch besteht keine chronologische Reihenfolge. Wenn Du eine Antwort zu einer Frage (auch Deiner eigenen) kommentieren willst, dann mußt Du auf Antwort kommentieren klicken.

Du kannst keine oben gestellte Frage ergänzen, sondern nur Antworten (oder Kommentare) kommentieren, auch wenn darin eine Frage an Dich gestellt wurde.

Du mußt bei Antworten oder Kommentaren auf Mail-Nachricht bei Kommentar erhalten klicken, wenn Du per E-Mail über eine diesbezügliche Kommentierung informiert werden willst. Dies gilt auch bei Kommentaren auf Deine Antwort oder Deinen Kommentar. Sonst kommt nichts!

zu Frage b):

Da heißt es: Enno,übernehmen Sie... Der soll entscheiden, wem von uns er den Kopf abreißt!

0

"Bislang hat mein FA hier auch nicht korrigierend eingewendet" Eine etwas bissige Einwendung kann ich mir da aber nicht verkneifen: Hat das FA jemals davon Kenntnis bekommen? Ohne Betriebsprüfung -die der heilige St.Fiskus uns allen ersparen möge- dürfte das FA niemals erfahren haben, wie sich die in Anlage V eingetragenen Beträge wirklich zusammensetzen.

Aber das alles sind ja nur empirische Betrachtungen. Da muß ein ausgewiesener Steuerfuchs dran. Enno, wo bist Du denn ?

0
@Privatier59

was ist mit den belegen, warum muss man nicht alle belege beifügen ?

0
@Privatier59

was ist mit den belegen, warum muss man nicht alle belege beifügen ?

0
@Privatier59

Da kann man sich ja getrost auf die Anleitung berufen:* "Soweit die Umlagen 2011 an die Mieter zurückgezahlt worden sind, ist der einzutragende Betrag zu vermindern."*, denn vor "2011" fehlt das Wort "in", um es anders auslegen zu müssen.

Ich hätte fast gesagt, die Verrechnung des Saldos ist egal, aber das ist es deshalb nicht, weil genau dieser Saldo mit dem persönlichen Spitzensteuersatz ("Grenzsteuersatz") belastet würde.

0
@ufo11

Wenn Du alle Belege beifügen mußt, dann liegt bereits ein begründetes Vorabmisstrauen gegen Deine Steuererklärung vor.

0
@Privatier59

Enno, wo bist Du denn ?

Nicht hier. Der aufmerksame Leser kennt den Grund.

0
@EnnoBecker

Der preußische Assessor hat alles zu können. Daher habe ich diese Frage persönlich in gewohnter Perfektion beantwortet. Jetzt werde ich mich gleich dem Ausfüllen meines Lottoscheins widmen. Ich sehe die Gewinnzahlen schon deutlich vor mir. Damit die geschätzte Leserschaft davon ebenfalls profitieren kann: Es sind 6 Zahlen zwischen 1 und 49.

0

Beschwingt durch den Sieg der deutschen Mannschaft habe ich mich höchstselbst auf die Suche gemacht und die Antwort in § 11 EKStG gefunden. Es ist im Ergebnis so wie von mir dargestellt: Einnahmen und Ausgaben sind in dem Jahr einkommensteuerrechtlich zu berücksichtigen, in dem sie ein- bzw.ausgegangen sind. Sonderregelungen gibt es u.a. für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen oder Ausgaben, die dann in dem Kalenderjahr berücksichtigt werden können, zu dem sie wirtschaftlich gehören, wenn sie kurz vor oder nach dem Jahreswechsel ein- oder ausgehen. Die Rechtsprechung setzt da für "kurz" die Grenze von 10 Tagen. Selbst wenn man Forderungen aus Betriebskostenabrechnungen als ständig wiederkehrend ansehen sollte, dann müßte man ich aber schon sehr beeilen.

Und wo ich so im Schwung bin, dann greife ich gerne auch noch die von Ufo 11 gestellte Frage nach den Belegen auf: Wie man der zu Anlage V beigefügten Anleitung entnehmen kann, muß eine Aufstellung der Reparaturkosten beigefügt werden. Anderes aber nicht.

0

Allgemeine Fragen zur ersten Steuererklärung?

Guten Abend,

wie eingehend erwähnt, habe ich einige Fragen zum erstellen/abgeben meiner ersten Steuerklärungen für die Jahre 2016/2017.

In beiden Jahren in einem normalen Angestelltenverhältnis, keine sonstigen Einnahmen, Immobillien, oder Zinserträge.

  • 2016

Beschäftigungszeitraum: 01/07 - 31.12
Ca. 12.000€ Lohn 1.150 Lohnsteuer, 1.100 RV, 1.000KV

  • 2017

Beschäftigungszeitraum: 01/01 - 28.02 , Anzahl "U": 1
2.700€ Lohn, 230 Lohnsteuer, 250 RV , 240 KV

Beschäftigungszeitraum: 26.06 - 31.12, Großbuchstabe "S"
Ca. 13.200 Bruttolohn. 1.300 Lohnsteuer, 1.200 RV, 1.100KV
Diese Steuererklärung hat sowohl meine Steueridentifkationsnummer sowie eine etin. Hat das eine Relevanz oder kann ich einfach meine Nummer angeben ?

In den anderen Monaten war ich arbeitssuchend und habe ALG II bezogen.

Nachfolgend meine Fragen:

Nach meinem Kenntnisstand benötige ich den Hauptvordruck, Anlage N und die Anlage Versorgeaufwand und übertrage einfach nur die Werte aus meinen Lohnsteuerbescheinigungen oder ?

Reicht es im Jahr 2017 die Summen der Lohnsteuerkarten zu addieren oder benötigt jede ihre eigene Anlage N ?

Da ich in beiden Jahren nicht über Werbungskosten > 1000€ komme , kann ich diese Felder unausgefüllt lassen, da automatisch der Pauschbetrag von 1000€ greift, richtig ?
Für das Jahr 2018 komme ich allerdings sowohl mit dem "Kilometergeld" sowie mit den tatsächlichen Kosten für mein Ticket über die 1000 Euro, da sollte dann der höhere Betrag ausgetragen werden ?

Bezug von ALG II ist nicht relevant bzw spielt nicht in die Berechnung mit ein oder ?
Könnten evtl. Steuerückzahlungen dazu führen, dass von mir Rückzahlung von ALG II gefordert wird ?

Bei Angabe meiner Daten in ein Steuerprogramm kann ich pro Erklärung eine Rückzahlung von 1,300€ erwarten, da ich mich bisher damit noch nicht auseinander gesetzt habe, wie ist dieser "hohe" Betrag zu erklären bzw. ist er plausibel ? Ich dachte evtl. Zurückzahlungen kommen vorallem durch hohe Werbungskosten oder ähnliche Umstände (großes Arbeitszimmer etc) zustande.

Falls sich wer bisher hier hin durchgekämpft hat und evtl sogar weiterhelfen konnte, danke und noch einen schönen Abend.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?