Ablehnung der Schadensregulierung ohne Rechtsbehelfsbelehrung?

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3 Antworten

Wenn ich es richtig verstehe, hat ein VU die Schadensregulierung abgelehnt. Was bitte willst Du da widersprechen? Du kannst nach den Gründen nebst Rechtsbegründung fragen. Oder über einen Anwalt oder Versicherungsberater danach fragen lassen. Widerspruch wäre ggfs bei Beitragserhöhungen im Sach Bereich denkbar, aber nicht bei der Schadensregulierung.

froscheee 11.09.2013, 13:25

Hm - klingt logisch. Ich weiß auch nicht so recht was ich da schreiben könnte. Zunächst mal will ich auch "nur" erreichen, das der Vorgang nicht als erledigt betrachtet wird. Der VV hat nämlich Urlaub...

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alfalfa 11.09.2013, 17:58
@froscheee

Ganz simpel. VU anschreiben und darum bitten auf welcher Rechtsgrundlage abgelehnt wurde. Neue Fakten liefern. Und dann ggfs Versicherungsberater engagieren.

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Verwaltungsakte bedürfen der Rechtsbehilfsbelehrung, im zivilrechtlichen Bereich gilt das nur in Ausnahmefällen und das hier ist keiner bei dem gesetzlich so etwas angeordnet ist und es besteht ja auch kein Anlaß dazu. Es gibt nämlich keine Bestandskraft der Ablehnung. Solange die Forderung nicht verjährt ist kann msan vor Gericht klagen.

Zur eigentlichen Frage kann ich nicht beitragen. Aber die Annahme

Ich dachte bisher immer, wenn so etwas fehlt ist das Schriftstück rechtlich ungültig.

stimmt nicht mal bei behördlichen Verwaltungsakten. Da gilt dann statt der Monatsfrist eine Frist von einem Jahr (so jedenfalls die VwGO, das SGG, die FGO).

Meandor 11.09.2013, 05:53

AO nicht vergessen, die kommt vor der FGO.

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Steeler 11.09.2013, 08:32
@Meandor

Stimmt. Danke!

Für die Finanzämter ist das Vorverfahren offenbar nicht im Gerichtsgesetz geregelt.

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