Wie tief kann eigentlich der DAX fallen?

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

auf 0, wenn alle DAX-Konzerne auf einmal pleite gehen würden 60%
auf jeden beliebigen Wert >0 40%
auf den Wert der bisher gezahlten Dividenden, weil Performance-Index 0%
unendlich tief 0%

2 Antworten

auf jeden beliebigen Wert >0

Bei Null ist Schluß. Wie tief er bis dahin auch fällt: Die Erfahrung der letzten 15 Jahre lehrt uns, dass diejenigen Anleger die nicht zu den Angsthasen gehören dann die Sieger sind.

auf 0, wenn alle DAX-Konzerne auf einmal pleite gehen würden

Der DAX könnte auf Null fallen. Warum?

Der DAX kann nicht negativ werden, da er eine Aggregation der Kurse der enthaltenen Aktien darstellt. Diese können nicht negativ sein, d.h. auch der DAX kann nicht negativ werden.

Der DAX kann Null werden, wenn alle enthaltenen Aktien den Wert Null haben.

Der DAX hat auch als Performanceindex nicht eine positive untere Schwelle, da bei einem Performanceindex ja nicht die Beträge von Dividendenausschüttungen in einem separaten Topf gehalten, sondern reinvestiert werden. Hat man also eine Daimler-Aktie zu 40 EUR gekauft, bekommt 1 EUR Dividende, so steht der Investitionsbetrag in Daimler immer noch bei 40 EUR, da die Dividende ja reinvestiert wurde. Fällt der Kurs auf Null, ist der Wert dieser Position somit auch Null.

Würde man die Dividenden irgendwo einfach sammeln und verzinsen, dann gäbe es eine positive untere Grenze.

Value-at-Risk - Kovarianz berechnen

Hey zusammen,

und zwar versuche ich den VAR mit Hilfe historische Kursdaten und Excel zu bestimmen. Ich habe insgesamt 250 Beocbachtungen und nun immer vom jeweils aktuellen Tageskurs P(T), den Vortageskurs P(t) abgezogen.

Das sieht dann so aus:

ln(P(T)-ln(P(t))

Somit wollte ich die ewige Rendite berechnen. Jetzt kommt schon die erste Frage: Müssen die hieraus erhaltenen Werte absteigend geordnet werden, wenn ich die covariance und Korrelation zwischen den beiden Werten in meinem Portfolio berechnen möchte?

Ich habe die Ergebnisse (Spalte C und M in meinem Dokument) in meinem Fall aufsteigend geordnet nachdem ich sie als Wertekopie eingefügt habe.

Anschließend habe ich die einzelnen Werte durch ihren Mittelwert dividiert (siehe Spalte D und N). Die Ergebnisse habe ich dann mit den jeweils anderen Ergebnissen multipliziert (sprich DAX-Ergebnisse mit RICI-Ergebnissen) - das geschicht in Spalte P.

Die erhaltenden Ergebnisse habe ich aufsummiert (siehe Zelle P257) und durch die Anzahl der Beobachtungen dividiert, sprich durch 250. Somit sollte ich ja eigentlich die covariance erhalten haben (siehe Zelle R257)?

Um die Korrelation zu erhalten (Zelle: S257) habe ich gerechnet: covariance/(standardabweichung DAX*standardabweichung RICI)

Ist das korrekt? Ich finde leider keine guten Quellen, die das Vorgehen zur Berechnung des VaR Schritt für Schritt beschreiben. Mein Dokument habe ich mal angehängt.

Falls jemand helfen könnte, wärs super!

VG

Ich nehme eigentlich an, dass es stimmen sollte, habe aber bei weiteren Berechnungen das Problem, dass sich die Ergbnisse kaum ändern, wenn ich beispielsweise die Gewichtungen der beiden Assets verändere - mit derKorrelation bin ich mir eben nicht sicher, weil 90% sind ja durchaus ziemlich hoch. Bei ca. 11.000 Depotvolumen erhalte ich gerade einmal einen VaR für den nächsten Tag von 300€ bei einer Gewichtung von 70% zu 30% und 318€, wenn ich 10% zu 90% gewichte.

Hier die Datei: [URL=http://www.file-upload.net/download-7217573/2012-DAX-251-samples-test-COVARIANCE-2.xlsx.html]2012-DAX-251-samples-test-COVARIANCE-2.xlsx[/URL]

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