Selbstschuldnerische Bürgschaft bei Mietwohnung; unterschreiben oder nicht?

Ich habe folgendes Problem: mein Sohn möchte in Berlin eine kleine Wohnung mieten. Bei Übergabe der Wohnung ist eine Sicherheitsleistung i.H.v. 3 Nettokaltmieten (900,00€) zu leisten. Desweiteren gibt es unter sonstige Vereinbarungen den Passus: "Zusätzlich zur Kaution erklärt sich _____ freiwillig bereit, eine Bürgschaft zu übernehmen.

Hier kommt das Problem: in der E-Mail war eine selbstschuldnerische Bürgschaft beigefügt (ich würde mich verpflichten, selbstschuldnerisch auf erstes Anfordern unter Verzicht auf die Einrede der Verjährung, der Anfechtung, der Aufrechenbarkeit sowie der Vorausklage zur Erfüllung sämtl. Verpflichtungen aus dem Mietvertrag vom etc.

Da ich im Internet über diese Art von Bürgschaft gelesen habe, dass man diese auf keinen Fall unterschreiben soll, da man damit dem Vermieter auf Verdeih und Verderb ausgeliefert ist. Ich habe daraufhin eine Höchst-Bürgschaft angeboten, nochmal für max. 3 MM (900,00€). Das hat Fr. Rühl abgelehnt mit der Bemerkung, dass sie auf "Nummer sicher" gehen will. Sie würden nur im letztmöglichen Fall auf die Bürgschaft zurückgreifen. Da sein eine kleine u. persönliche Hausverwaltung sind, nehmen sie die Verantwortung gegenüber dem Mieter u. Bürgen sehr ernst. D.h. im Falle eines Zahlungsausfalls reagieren sie sofort u. Lösungsvorschlägen offen gegenüber stehen, damit es eben nicht nötig wird auf den Bürgen zurückzugreifen. Ich soll einsichtig gegenüber ihren "Sicherungsmaßnahmen" sein, da ich hoffentlich verstehe, dass die Abwehrhaltung sie nun etwas misstrauisch stimmt. Daher müssen sie aus den genannten Gründen auf ihre Bürgschaft bestehen.

Mein Sohn ist natürlich ganz heiß auf die (erste eigene) Wohnung u. das weiß Fr. Rühl. Ich wohne im Saarland u. kann mir noch nichtmal anschauen.

Frage: soll ich unterschreiben oder nicht?

Bürgschaft Immobilien wohnung
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Wie kann Immobilien-Bürgschaft und Schenkung, ggf. mit Nießbrauch sinnvoll kombiniert werden?

Hallo werte Community,

eine Frage aus dem Bereich Bürgschaft / Immobilienübertragung / Schenkung / Nießbrauch in der Hoffnung, kreative Hilfe von Euch zu erhalten.

Folgende Situation IST:

Aktuell wohne ich zur Miete in einem Haus (A) in dem auch der Vermieter lebt. Der Wert von (A) ist schwer zu beziffern, aber sicherlich über dem noch offenen Kredit von 80.000 Euro. Der Vermieter hat ein weiteres Haus (B) (13 Wohneinheiten), geschätzter Verkehrswert von 1 Million Euro, allerdings auch noch mit ca. 800.000 Euro im Kredit. Vermieter hat keine direkten Erben, ist 60 Jahre alt. Das andere Objekt (B) (mit den 13 Wohneinheiten) sichert ihm sein Einkommen, da er ansonsten keine nennenswerten Einkünfte und auch kaum Rentenansprüche hat. Dieses besagte Objekt (B) allerdings ist seinerzeit mit einer Bürgschaft seiner damaligen Frau finanziert worden, die jetzt aus diesem Vertrag rauswill, da die beiden seit geraumer Zeit geschieden sind.

Problemstellung:

Vermieter fragt mich, ob ich nicht die Hälfte dieses Objektes (B) haben möchte und dafür als Bürge eingesetzt werden könnte. (Die Gütertrennung läuft da wohl auf anderen Wegen). Er kann sich vorstellen, mich als Erben einzusetzen (wie gesagt, keine direkten Erben, nur Geschwister/Neffe)

Motivation Vermieter: Er möchte sowohl seinen Lebensunterhalt über die Mieteinnahmen (von Haus (B) ) sichergestellt wissen als auch im Haus (A) weiterhin wohnen bleiben.

Meine Motivation: Übertragung von Haus (A) auf mich, so dass ich nicht mehr zur Miete, sondern im Eigentum lebe (um beispielsweise sinnvoller Investitionen tätigen zu können). Mittelfristig, also im Erbfall bei Tod des Vermieters Erbe des Objekts (B).

Sachlage soweit verständlich? Ich bin kein Immobilienprofi und werde mir hier sicherlich fachkundige Information und Beratung von verschiedenen Stellen holen und das sehr genau durchrechnen.

Es geht mir aktuell eher darum, wie man hier eine Lösung generieren kann, die für alle Seiten optimalen Nutzen bietet. Freies, kreatives Denken erwünscht, im Zweifel auch abraten! Bisher bin ich im Konzept "Schenkung mit Nießbrauchsrecht" gelandet. Zumindest mal für Objekt (A). Objekt (B) würde ich auch nur dann quasi "bebürgen", wenn mir dies erbrechtlich jetzt oder später ohnehin übergeben würde.

Machen diese Gedanken Sinn? Wie sind Eure Gedanken? Vielen Herzlichen Dank für jegliche Tipps und Ideen...

Bürgschaft Finanzierung schenkung
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Wenn ich den Vergleichsbetrag zahle bin ich dann ein für allemal aus der Mitverpflichtung entlassen

Diese Vergleichsvereinbarung habe ich von der Bank bekommen:

Vergleichsvereinbarung

Die Bank hat Forderungen gegen Herrn Mustermann aus der Mitverpflichtung des Herrn Mustermann für die Verbindlichkeiten der Muster GmbH in Höhe von 30.000.- Euro.

Zwischen der Bank, Bankstr. 666, 12345 Musteratadt

und Herrn Mustermann, Musterstr. 1, 12345 Musterstadt

wird zur Abgeltung aller wechselseitigen Verpflichtungen bezogen auf die oben genannten Forderungen folgende Vereinbarung getroffen:

Bis zum 31.09.2014 zahlt Herr Mustermann den Vergleichsbetrag in Höhe von 10.000,00 Euro unter Angabe des Zeichens XYZ wie folgt:

  • Empfänger Bank – IBAN 1234567890123456

Die Vereinbarung betrifft ausschließlich das Schuldverhältnis zwischen der Bank und Herrn Mustermann und hat somit Einzelwirkung. Die Haftungsentlassung ist auf Herrn Mustermann beschränkt. Sie erfasst keine etwaigen, gegen Herrn Mustermann gerichteten Ausgleichsansprüche seitens an dieser Vereinbarung nicht beteiligter Darlehensnehmer.

Mit der Unterzeichnung diese Vereinbarung und der fristgerechten Zahlung des Vergleichsbetrags sind, bezogen auf die oben genannten Forderungen, alle wechselseitig bestehenden Ansprüche, gleichgültig auf welchem Rechtsgrund sie beruhen und gegen wen sie sich richten, ob bekannt oder unbekannt, bereits bestehend oder zukünftig, vollständig abgegolten und erledigt.

Dieser Vergleich basiert auf dem von Herrn Mustermann eingereichten Einkommens- und Vermögensunterlagen. Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass diese unrichtig bzw. unvollständig sind, ist die hier getroffene Vereinbarung gegenstandslos mit der Folge, dass die ursprüngliche Forderung wieder auflebt. Bereits erhaltene Vergleichszahlungen werden einbehalten und mit der Gesamtforderung verrechnet. Gleiches gilt wenn die Vergleichszahlung nicht Fristgerecht erbracht wird.

Bürgschaft vergleich
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Bin ich nach dem Verkauf der GmbH auch von der Bürgschaft befreit?

Im Jahr 2009 haben wir für unsere GmbH, über unsere Bank einen KFW Förderkredit (KfW Startgeld) in Höhe von 50.000,00€ erhalten.

Wir, die Gesellschafter haben eine Mithaftung zu folgenden Quoten übernommen:

Ich, als Gesellschafter/Mitverpflichter 80%

Gesellschafter 2, als Gesellschafter/Mitverpflichter 10%

Gesellschafter 3, als Gesellschafter/Mitverpflichter 10%

Im Jahr 2012 hat die Bank, der GmbH das Vertragsverhältniss gekündigt und die Rückzahlung des Restkredites gefordert, weil die GmbH dieses Geld nicht hatte mussten wir, die Gesellschafter dafür aufkommen.

Gesellschafter 2 und 3 haben ihre Mitverpflichtung an die Bank abgezahlt, da ich die gesamte Restsumme meiner Mitverpflichtung nicht auf einmal zahlen konnte, habe ich mit der Bank eine monatliche Ratenzahlung vereinbart, darüber hinaus musste ich für die Restsumme, eine Schuldanerkenntnis bei einem Notar ablegen.

Mit der Schuldanerkenntnis hatte ich angenommen, dass der Kredit auf mich übertragen worden ist und habe seit Juni 2012 die monatlichen Raten gezahlt.

Im Februar 2014 wurde die GmbH an einen anderen Gesellschafter verkauft und ich bin mit der Bank in Vergleichsverhandlung über die Restsumme des Kredites getreten, jetzt teilte mir die Bank mit, das der Kredit nicht auf mich übertragen worden ist und ich diesen lediglich anstelle der GmbH gezahlt habe.

Die Bank will jetzt einen Teil von mir haben und den Rest bei der GmbH einfordern.

Meine Frage ist:

Bin ich überhaupt noch verpflichtet irgendetwas an die Bank oder die KfW zu zahlen oder bin ich mit dem Verkauf der GmbH auch aus der Mitverpflichtung raus?

Bürgschaft GmbH KfW Verkauf
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Akzeptiert die Bank bei einer Motorradfinanzierung 2 Bürgen

Hallo ich habe folgendes Prroblem.

Ich selbst bin 20 Jahre alt habe einen festen Arbeitsplatz mit unbefristetem Arbeitsvertrag. Heute wollte ich bei nem Händler mein Traummotorrad ( Kawa Zx10r ) mit ner Finanzierung zu etwas realem machen.

Ich halt mich mal kurz..

Der Händler bekam nach der Anfrage einen Anruf von der Bank mit der Aussage mein Rating sei zu schlecht aus diversen Gründen. Lag meines Erachtens an den Ablehnungen vergangener Kreditanfragen.. Aufjedenfall meinte die Bank das ich einen Bürgen brauche. Jetzt is das Problem, dass meine Eltern leider nicht in der Lage sind die Bürgschaft zu übernehmen, dafür aber ein Kolleg und meine Oma halt.

Eigendlich möchte ich ungern jemand reinziehen, aber da zu 100 % weiß, dass ich Zahlungsfähig bleibe und die monatliche Rate locker zahlen kann ( außer ich sterbe jetzt plötzlich weg ).

Meine Oma selbst hat eine gute Rente und auch ne kleine Reserve auf dem Konto, aber leider kein Vermögen und ich denke das größte Problem wird ihr Alter sein ( 81 ). Und mein Kolleg möcht ich da echt nicht reinziehen, deshalb hab ich folgende frage:

Wie gut sind die Chancen, dass die Bank meine Oma als 1 Bürgen annimmt. Und als 2ten Bürgen meinen Kolleg, im Falle das meine Oma stirbt, aas keiner hofft aber ja leider in dem Alter nie ausgeschlossen is. ?

Ich meine die Bank hätte sozusagen ne doppelte Absicherung und ich mein Traumbike=) ????

Bürgschaft Finanzierung Kredit Motorrad Bürge
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Bürgschaft oder Darlehen vom Arbeitsamt?

Hallo, ich habe ein Problem, das ich nicht zu lösen weiß. Kann mir jemand helfen? Ich habe vor 8 Jahren eine Existenzgründung gehabt und auch diesen Zuschuß für drei Jahre erhalten. Mein Unternehmen lief zunächst ganz gut an. Dann kam eine Flaute und ich mußte mich mit ALG II über Wasser halten. Im letzten Jahr konnte ich einen kleinen Kundenstamm übernehmen und mein Unternehmen fängt wieder an zu laufen. Vor 5 Jahren habe ich mir einen Firmenwagen gekauft um Kurierfahrten zu machen. Diesen habe ich mit einem Bardarlehen finanziert. Die Zielrate ist jetzt im Dezember fällig. Jetzt hatte ich allerdings großes Pech, das der Motor dieses Wagens defekt ist. Da ich den Wagen ja noch bezahlen muß, habe ich die Reparaturkosten von meinem Ersparten gezahlt, das ich für die Zielrate nutzen wollte. Das Geld für diese Rate kann ich jedoch bis dahin nicht mehr zusammen bekommen. War bei meiner Hausbank und habe für eine Umschuldung gefragt. Dies wurde abgelehnt wegen einer Unterdeckung und weil ich teilweise selbständig bin. Es würde jedoch die Möglichkeit bestehen, die Zielrate durch eine Anschlußfinanzierung zu begleichen. Hierfür brauche ich jedoch einen Bürgen oder Mitfinanzierer. Da ich beides leider nicht habe, weiß ich nicht mehr weiter. Wenn ich den Wagen abgeben muß, sitz ich wieder auf der Straße und bin arbeitslos. Habe gehört, dass man evtl. eine Bürgschaft oder Darlehen vom Arbeitsamt bekommen kann. Gibt es sowas? Wer kann mir einen Rat geben?

Arbeitsamt Bürgschaft Darlehen Selbständigkeit
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