Zinssatz für Bürgschaft üblich? Wie hoch?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Für die Hergabe einer Bürgschaft wird üblicherweise kein Zinssatz berechnet, sondern eine Provision (mit einem Mindestbetrag). Bei gewerblichen Bürgen (also Banken, Versicherungen, Kautionsgesellschaften) liegt diese Provision (genauer "Avalprovision") in der Spanne von 0,25 - 5 % p.a. in Abhängigkeit der Bonität des Hauptschuldners.

Im privaten Bereich ist mir eine solche Provisionsforderung nicht bekannt (daher vielleicht auch die harsche Antwort von gtbasket); sie ist dort mindestens unüblich.

Allerdings sollte man sich als potentieller Bürge allen Ernstes noch mal auf seinen gesunden Menschenverstand und auf die Mittelverfügbarkeit untersuchen lassen und bei anhaltendem Bürgschaftsdrang den Bürgschaftsbetrag vorsorglich auf ein persönliches Sperrkonto legen. Im allgemeinen sind emotionale, freundschaftliche oder verwandschaftliche Beziehungen keine solide Grundlage für die Bürgschaftshergabe, sondern eher ein Anzeichen unverstandener Bedrohung der eigenen Freiheit und Souveränität. Dabei mangelt es regelmäßig an einer schriftlichen, klärenden Vereinbarung zwischen dem Bürgen und dem Hauptschuldner.

Bürge: Zur Beurteilung fehlen Angaben: Für wen bürgst du (Ehefrau, Bruder)? Für welchen Betrag bürgst du (Höhe)? Wie lange bürgst du (Befristung)? Wie hoch schätzt du das Risiko der Inanspruchnahme ein? Welche Sicherheiten hat dir der Bürge gegeben (Kfz Brief, Grundschuldbrief)? ufm.

kann man sein haus verkaufen wenn man gebürgt hat

meine Tochter möchte ein Haus bauen ich soll die Bürgschaft für den Kredit übernehmen wir haben ein Einfamilienhaus darf ich es wegen der Bürgschaft auch verkaufen.

...zur Frage

Zinsbindung - Formulierung im Vertrag zur Immobilienfinanzierung so üblich?

Hallo zusammen,

Wir hatten mit unserem Bankberater eine Zinsbindung von 15 Jahren vereinbart! Nun liegt uns der Vertrag zur Unterschrift vor. Der Sollzins ist wie vereinbart bei 1,51%. Der Effektivzins leicht höher als im ursprünglichen Angebot (1,73%), was aber ja nicht unüblich ist, richtig? Zur Zinsbindung sind dort jedoch nun lediglich zehn Jahre angegeben und es findet sich folgende Formulierung:

"Die Bank erklärt sich bereit, spätestens drei Monate vor Ablauf der zehn Jahre Zinsbindung mit dem Darlehensnehmer über einen neuen Zinssatz für das Darlehen für weitere fünf Jahre zu verhandeln. Im Rahmen dieser Verhandlungen verpflichtet sich die Bank dazu, dem Darlehensnehmer dieses Darlehen mit einem Zinssatz für weitere fünf Jahre anzubieten, der nominale 1.51% nicht übersteigt. Die weiteren Vertragsbestandteile werden wie vereinbart übernommen. Die Bank verzichtet insoweit auf ihr vertragliches Kündigungsrecht zum Ablauf der ersten Sollzinsbindung"

Nun zu meiner Frage: ist so eine Formulierung üblich? Was bringt es uns für Vor- bzw Nachteile und was hat vor allem die Bank davon??

Ich danke euch schon mal für eure Rückmeldungen!

Viele Grüße K.S

...zur Frage

Habe bei Sparkasse Nachfinanzierung beantragt für Hausdarlehen - höherer Zinssatz normal?

Hallo, ich habe mal eine Frage und hoffe ich bin hier richtig: Wir haben kürzlich gebaut und benötigen evtl. nochmal eine Nachfinanzierung über 30.000 Euro, da die Aussenanlagen teurer sind als erwartet und auch sonst noch einiges zu bezahlen ist. Die Sparkasse hat mir nun ein Angebot für eine Nachfinanzierung gemacht, der Zinssatz ist aber höher als beim ursprünglichen Darlehen. Ist das üblich?

...zur Frage

Zinsen für Bürgschaft üblich?

an mich ist ein Bekannter herangetreten, ob ich Bürge sein könnte für einen Kredit, den dieser nehmen will.

Ist es üblich, für so eine Bürgschaft Zinsen p.a. zu verlangen oder irgendeinen Einmalbetrag?

Irgendeinen Ausgleich muss ich ja für die Bürgschaft auch bekommen, denke ich.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?