Auto - Kleine Schramme - Schuldlage klar - Muss Anwalt des Klägers trotzdem bezahlt werden?

Folgender Fall

Beim Einparken ein Auto leicht angefahren - eine kleine Schramme ist entstanden.

Die Polizei wurde bemüht, hat die weitere Klärung jedoch uns überlassen.

Der Kläger hat sofort einen Kostenvoranschlag beim KFZ machen lassen,(ein Bagetellschaden, 600Euro) und einen Anwalt "aus seinem Bekanntenkreis" mit dem Fall beauftragt, so schrieb er mir auf Whatsapp und fragte auch dort wer der Halter ist und erwähnte auch das "sie grade ein Halteranfrage gemacht haben". Vorerst antwortete ich ihm nicht, da ich erst mit meiner Versicherung sprechen wollte.

Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Brief seines Anwalts der mich nach meiner Haftpflichtversicherung und meiner Versichertennummer fragte. Am nächsten Tag hatte ich einen Termin bei der Versicherung und..

Der Anwalt hatte sich bereits mit der Versicherung in Verbindung gesetzt und ihnen den Kostenvoranschlag sowie Rechnung für Anwaltskosten zukommen lassen und dort den Anspruch gemeldet.

Ich fragte ob ich wirklich für die Anwaltskosten aufkommen müsse da es keinen ersichtlichen Grund gab einen Anwalt einschalten zu müssen und sich die Kosten für einen kurzen Schrieb auf satte 150 Euro belaufen. Mein Versicherer meinte, ab dem Moment wo eine berechtigte Forderung an die Versicherung gestellt wurde muss diese Zahlen und die Anwaltskosten wären berechtigt da jeder das Recht auf einen Anwalt hätte.

Meine Frage ist:

Muss ich den Anwalt bezahlen auch wenn dieser nicht nötig wäre?

Auch vor dem Hintergrund das der Kläger mir schrieb dieser stamme aus seinem "Bekanntenkreis" und er hätte einfach keine Zeit sich persönlich darum zu kümmern.

Und wie müsste ich vorgehen um nicht für die unnötigen Anwaltskosten aufkommen zu müssen?

Selber einen Anwalt beschäftigen?

Ich freue mich über fachkundige Antworten

mit freundlichen Grüßen

B.U.

Anwalt, Anwaltskosten, Gesetz, KFZ-Unfall, Recht, unfall, Bagatellschaden, Rechtsanwaltskosten
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Kostenübernahme vom Anwalt des Vermieters?

Wir haben unsere schulische Ausbildung abgeschlossen und Bafög erhalten. Nun ist seit sieben Wochen ein Antrag beim Jobcenter gestellt. Wir möchten freiberuflich arbeiten und benötigen leider für die erste Zeit Leistungen nach SGB zur Unterstützung und auch Aufbau der GbR.

Wir warten wie gesagt seit sieben Wochen. Antrag wurde so früh wie möglich gestellt. Aber es gibt halt die Bearbeitungsdauer :(

Wir haben unseren Vermieter direkt, als klar war, es dauert noch, Bescheid gegeben, dass die Miete für Juli später kommt weil das und das. Es war noch vor Fälligkeit.

Er wohnt bei uns im Haus und klingelte ständig. Das ist ja auch kein Problem. Er ist selbst zum Jobcenter gegangen; für uns auch kein Problem, wobei es doch für mich ein Eingriff in die Privatsphäre war.

Aber okay...

Gestern sind wir uns noch begegnet und er sagte nichts.

Heute kam ein Brief von seinem Anwalt.

Abmahnung, Kündigungsdrohung und eine Mahndrohung, wenn wir die entstandenen Kosten nicht bis zum 01.08. (einschl. Mietkosten) übernehmen.

Nach der ganzen echt harten Phase Setzt das jetzt natürlich die Krone auf.

Ich kann die Abmahnung verstehen, aber er wohnt bei uns, also unter uns. Da kann man doch was formloses selber schreiben.

Jetzt muss ich auch noch diese Kosten tragen... ich bin sauer und traurig zugleich!!

Ich habe schon mit unserem Anwalt einen Termin ausgemacht, aber der ist "erst" am Montag.

Ich kann kaum still sitzen und es beschäftigt mich. Deswegen wende ich mich an euch...

Ich versichere auch, dass wir in der ganzen Zeit pünktlich gezahlt haben und keine anderen Schulden bei ihm sind.

Anwaltskosten, Miete, wohnung, Mietrückstand
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Was kann ich tun, wenn das Amt meinen Antrag nicht bearbeitet?

Hallo,

ich bin am 16.12.2016 von meiner Zeitarbeitsfirma gekündigt worden. Weil ich dort nur ca. 920 Euro im Monat Netto hatte, bekomme ich kein ALG1 sondern muss Hartz4 beantragen. Ich habe alle Unterlagen, zeitlich und korrekt eingereicht.Am 1.03.2017 ist meine Freundin zu mir gezogen.Das Amt hat sich nach meinem Termin am 16.12.2016 nicht mehr gemeldet.Ich habe dort sehr oft angerufen.Niemand geht dran (Bei mehreren Sachbearbeitern).Also bin ich persönlich hin und wurde kurzer Hand rausgeschmissen.Mir wurde gesagt ich müsse erst ein Termin vereinbaren.Habe ich versucht, mein Sachbearbeiter bei dem ich einen Termin machen muss,geht nicht ans Telefon.Als ich erneut dort vorstellig war wurde mir gesagt das mein Sachbearbeiter krank sei.Nun wurden mir in diesen 4 Monaten nur 2 Monatsmieten überwiesen und sonst nichts.Ich zahle sehr große Dispozinsen, um nicht weiter in den Dispo zu rutschen, habe ich mir Geld von verwandten geliehen.Nun ist das Geld auch weg, und nochmal bei Verwandten um Geld betteln will ich nicht.Seit 4 Monaten warte ich nun auf das Geld.Es kümmert sich einfach keiner um meine Sachen.Am Montag den 03.04.2017 war ich erneut beim Amt und wurde "laut".Jetzt hieß es, es wird sich schnellst möglich darum gekümmert.Das Geld sollte spätestens (nächste Woche Montag, von letzter Woche an...also Gestern auf meinem Konto sein).Heute ging ich zur Bank und sehe, immer noch nichts überwiesen.Heute kam der Brief ich sollte bitte alles von meiner Freundin (Kaufvertrag des Autos, Arbeitsvertrag, Kontoauszüge, PKW Unterlagen, KFZ-Brief,Steuerbescheid, Versicherungsnachweis und und und, einreichen. Ich bin mit meiner Freundin noch nicht sehr lange zusammen, wir sind vor 1 Monat zusammen gezogen weil ich einfach trotz arbeiten,schwierig über den Monat kam. Nun sind meine Fragen: -Darf das Amt das überhaupt ? Meine Freundin hat doch keine Fürsorgepflicht für mich. Im Internet steht nach einem Jahr. -Kann ich zu einem Anwalt gehen, wegen den nicht gezahlten Leistungen ? -Wie soll ich den Anwalt bezahlen ? Ich habe kein Geld auf dem Konto, nichts bares Daheim.Bekomme ich einen Zuschuss vom Staat, für den Anwalt?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, bin nämlich an dem größten Tiefpunkt meines Lebens angekommen und weiß nicht weiter.Ich fange schon an Depressiv zu werden, habe Schlafstörung,Alpträume,Schweißausbrüche weil ich nicht weiß wie ich dies und jenes bezahlen soll.

Und an alle die jetzt meinen "Ahhh wieder ein Arbeitsloser, der Geld will" . Ich habe mich in dieser Zeit stets bemüht einen neuen Job zufinden.Ich hab mein Abitur auf einer Abendschule nachgeholt und eine abgeschlossene Berufsausbildung.Ich bin nicht freiwillig in dieser Lage und hatte auch nicht vor dies zu bleiben. Es ist ein absoluter Alptraum vom Staat zu leben. Obwohl man sein leben lang Steuern zahlt, wird man so verarscht vom guten Staat.

Gruß Michael Hanke

Antrag, Anwaltskosten, Behörden, Hartz4
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Werden Kosten für die Verfolgung von Erbansprüche vom Erbe abgezogen?

Guten Tag, habe da eine Frage, aber erst einmal möchte ich die Situation beschreiben. Ich als Sohn, bin von meinem verstorbenen Vater als Alleinerbe bedacht worden. Habe noch eine Schwester, der laut Gesetz ein Pflichtteil zusteht. Alles soweit gut, habe aber noch von meinem Vater erfahren, das er von seinem Bruder( Mein Onkel) noch eine hohe Summe zurückbekommt, die er Ihm vor einigen Jahren geliehen hatte. Habe in den Unterlagen eine Art Schuldschein, mit Datum und Unterschrift gefunden, wo sein Bruder sich verpflichtet, das Geld zurück zu zahlen. Da ich als Erbe verpflichtet bin für die Feststellung eines ungewissen und für die Verfolgung eines unsicheren Rechts zu sorgen, habe ich durch einen Rechtsanwalt Meinen Onkel angeschrieben, da ich Ihn telefonisch nicht erreichen konnte und er nicht auf Briefe geantwortet hat. Mein Onkel bestreitet es, das er noch Geld zahlen muss. Die Sache ist vor Gericht gelandet, und Mein Onkel wurde zur Zahlung der Summe verurteilt. Bevor das Urtei rechtkräftig wurde, hat Mein Onkel Privat Insolvenz angemeldet. Das hat bedeutet, Kein Geld bekommen, sondern nur Kosten. Nun Meine Frage: Werden die Kosten für Anwalt und Gericht durch die Verfolgung der Erbansprüche vom Erbe( Nachlass) abgezogen ? Meine Schwester sagt Nein, ich als Erbe muss die Kosten selber tragen, da ich Alleinerbe bin. Sie hat sich jetzt einen Anwalt genommen, um Ihre Forderung durch zu setzen. Was ist jetzt richtig ? Immerhin waren die Anwalts und Gerichtskosten über 15000,- Euro

Danke für gute Antworten auf Meine Frage

Anwaltskosten, Erbe, Pflichtteil
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Wer zahlt Anwaltskosten, wenn ein Prozess erfolgreich war ?

Ich bin gegen eine Bank, wegen zu unrecht erhobenen Kreditbearbeitungsgebühren, mit einem Anwalt vorgegangen. Ich hatte zuvor die Bank eindeutig ( mit vorliegenden Dokumenten ) aufgefordert, die Kreditbearbeitungsgebühren zurück zu erstatten, was die Bank ablehnte. Auch die von mir gesetzten Fristen zur Rückzahlung blieben erfolglos, darauf hin kündigte ich die Einschaltung eines Anwaltes an, um meine Rechte durchzusetzen. Ein Anwalt übernahm diesen Fall und war erfolgreich durch ein BGH Urteil. Die Bank zahlte zunächst die Kreditbearbeitungsgebühr zurück, allerdings ohne Zinsen. Nachdem auch die Zinsen, auf Grund der Tätigkeit meines Anwaltes gezahlt wurden , weigert sich jetzt die Bank die entstandenen Anwaltskosten zu zahlen, obwohl meinerseits alle dafür gesetzten Regeln beachtet wurden. ( Rechtsanwaltsgebühren können dann zurückgefordert werden, wenn der Kunde das Kreditinstitut vor der Einschaltung des Rechtsanwaltes, erfolglos zur Zahlung aufgefordert hat. ) Ich habe sogar eine letzte Frist zur Zahlung gesetzt und eindeutig erklärt, dass ich bei Nichteinhaltung der von mir gesetzten Frist, ich einen Fachanwalt einschalten werde. Jetzt empfiehlt mir mein Anwalt eine Honorarklage gegen die Bank,( mit einem Risiko ) das aber leider für mich weitere Kosten verursachen kann und die Rückerstattung und darüber hinaus aufbrauchen würde . Was raten Sie mir ?

Ich möchte Sie höflichst bitten, mir dieses Schreiben möglichst schnell zu beantworten.

Vielen Dank im Voraus,

Lotar Böschen

Anwaltskosten, Kredit
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Muss ich die Anwaltskosten der Gegenseite tragen?

Der Sachverhalt: Da ich Unstimmigkeiten in meiner Nebenkostenabrechnung (März) festgestellt hatte, habe ich diese von einem Anwalt des Mietervereins prüfen lassen. Dieser hat meinen Vermieter dann um Kopien der Belege gebeten, um die fraglichen Punkte nachvollziehen zu können. Mein Vermieter hat aber nicht kooperiert. So wie ich das verstanden habe, ist der Vermieter gesetzlich nicht dazu verpflichtet, Kopien an den Anwalt der Gegenseite zu schicken, wenn Mieter und Vermieter sich am selben Ort befinden. Der Anwalt des Mietervereins hatte mir auch davon abgeraten, selbst zur Geschäftsstelle des Vermieters zu gehen, um Einsicht in die Unterlagen zu fordern – wie es mir nach meinem Verständnis wohl zusteht – weil ich mich dann einem hohen psychischen Druck ausgesetzt hätte. Außerdem verstehe ich zu wenig davon. Es war eine Nachforderung fällig, die ich erstmal einbehalten hatte, bis die Sache geklärt war (bezahlt im Juli); JETZT habe ich erfahren, dass ich die innerhalb von 30 Tagen hätte bezahlen müssen, wenn auch unter Vorbehalt der Rückforderung. Darauf hat der Anwalt vom Mieterverein mich aber nicht hingewiesen. Die Frage: Mein Vermieter hatte ebenfalls einen Anwalt mit der Sache betraut, und jetzt soll ich dessen Honorar berappen – mit der Begründung, ich hätte die Richtigkeit der Nebenkostenabrechnung zu Unrecht angezweifelt. (Meiner Meinung nach nicht – es konnte nur nicht bewiesen werden, dass die Abrechnung fehlerhaft ist.) Muss ich also das Honorar des Anwalts der Gegenseite tragen? Danke für Eure Antworten!

anspruch, Anwaltskosten, Recht, Zahlung, Differenz
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Vermietung: Schadensregulierung & Anwaltskosten

Im Streit um die Schadensregulierung (Wohnungsauszug) einer vom Mieter beschädigten Tür und Zarge hat dieser nun einen Anwalt eingeschaltet. Der Mieter möchte seine Mietkaution zurück. Er ist der Meinung, seine Versicherung hätte mit der Zahlung von 300€ (Zeitwert) meine Ansprüche als Vermieter abgedeckt.

Der Kostenvoranschlag des von seitens des Mieters bestellten Schreiners für die Reparatur belief sich jedoch auf ca. 1600€. Neue Tür inkl. Zarge wäre noch teurer gewesen, da die Tür ein Sonderformat hat und auch das Mauerwerk bei Zargenaustausch beschädigt worden wäre. Deshalb meine Entscheidung, im nachhinein vielleicht die verkehrte, die Reparatur selbst durchzuführen.

Die Kosten der von mir durchgeführten Reparatur für Zeit und Material von ca. 1000€ habe ich mit der einbehaltenen Kaution und der gezahlten Versicherungssumme verrechnet.

Zwei Fragen:

  1. Ist mit der gezahlten Versicherungssumme von 300€ der Schaden für den Mieter bereits abgedeckt? Denn nur mit dieser Zahlung erhalte ich keine funktionsfähige Tür! Kann ich nicht zusätzlich die Mietkaution verrechnen, um den Schaden einigermaßen auszugleichen? Wie sieht die Rechtslage aus?

  2. Muss ich akzeptieren, dass ein vom Mieter eingeschalteter Anwalt mir beim 1. Schreiben seine Gebühren von ca. 150€ in Rechnung stellt? Muss ein Anwalt nicht vom Auftraggeber bezahlt werden?

Anwaltskosten, Mietrecht, Schadensersatz, vermieter
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ALG 2 bwz. Hartz IV -wie läuft es speziell in meinem Fall mit dem Kindesunterhalt ?

Hallo, ich musste mein Gewerbe aufgeben. Jetzt bin ich in ALG 2 abgerutscht, aber muss Kindesunterhalt zahlen, den ich nicht zahlen kann. Wie geht ich da vor ?

Die Besonderheit: Das Jugenamt sagte mir, dass ich meine Exfrau um Stundung bitten könnten und wenn Sie es nicht möchte, sie den Gerichtsvollzieher damit beauftragen kann, meinen geschuldeten Unterhalt einzutreiben. Dieser würde jetzt hier auch nichts holen können, da ich kein verwertbares Vermögen habe, aber ich habe halt Angst, dass mir zu dem Unterhalt noch weitere Kosten entstehen können durch den Gerichtsvollzieher. Einen Anwalt zur Beratung kann ich noch nicht nehmen, da mein ALG 2 Bescheid erst Anfang Juli bearbeitet ist und ich somit bis dahin keinen Anspruch auf einen Anwaltsberatungsgutschein habe. Einen Anwalt kann ich mir selbst ohne Mittel sowieso gerade nicht leisten. Was kann ich unternehmen ? Da meine Ex-Frau da sehr expulsiv reagiert möchte ich Ihr meine Zahlungsunfähigkeit erst mitteilen, nachdem ich das mit einem Juristen besprochen habe, damit ich im Vorfeld nicht in Panik verfallen muss, wenn Sie mir wieder mit sämtlichen rechtlichen Konsequenzen droht. Ich habe wirklich Angst, dass Sie mir meine Existenz zerstört. Ihre eigenen Eltern hat sie schon mürbe gemacht, so dass diese ihr Haus verkaufen und den Betrieb schließen mussten. Wie komme ich an eine Rechtsberatung ? Wer weiss Rat ? Was schulde ich wirklich, wenn ich Zahlungsunfähig bin ?

ALG 2, ALG II, Anwalt, Anwaltskosten, Gewerbe, Hartz 4, Hartz IV, Kindesunterhalt, unterhalt, Prozesskostenbeihilfe
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Sind die Anwaltskosten in Ordnung??

Hallo zusammen,

ich habe folgende Frage zu meinen Anwaltskosten und wollte fragen, ob diese Kosten so wirklich in Ordnung sind. Es gfeht um folgendes:

Ich habe im April einen Mietvertrag ab 01. 05. unterschrieben. Der Vermieter erlaubte mir, bereits im April vor meinem Einzug Renovierungsarbeiten in der Wohnung durchzuführen. Hierbei entdeckte ich dann mehr oder weniger, dass die Wohnung an machen Stellen hinter der Tapete komplett verschimmelt ist. Durch einen ZUfall kam ich in Kontakt mit mehreren Vormietern und diese bestätigten mir, dass Schimmel schon immer ein Problem in der Wohnung war und der Vermieter auch Kenntnis davon hat. Gesagt hat er mir bei der Wohnungsbesichtigung nichts und auch die besagte Wand mit dem Schimmel war frisch gestrichen, was mir aber zunächst nicht verdächtig vorkam, da der Kontakt zu den Vermietern erst später entstanden ist.

Naja jedenfalls habe ich daraufhin einen Anwalt eingeschaltet, der für mich den bereits unterschriebenen Mietvertrag angefochten hat wegen arglistiger Täuschung durch den Vermieter. Gleichzeitig hat er die Wohnung sicherheitshalber fristgerecht gekündigt.

Jetzt bekam ich die Rechnung und war ein wenig geschockt. Ich habe mich einmal beim Anwalt beraten lassen was ca. 20 min gedauert hat und er hat anschließend das Schreiben mit der Anfechtung an den Vermieter geschickt. Kostenpunkt insgesamt dafür: knapp 420€.

Ich weiß, dass die Berechnungsgrundlage der Gegenstandswert ist, allerdings wurde bei der Erstellung der Rechnung als Grundlage die monatliche Kaltmiete (280€) für ein ganzes Jahr berechnet, also 12 x 280€ = 3360,00€. 20 Euro zusätzlich für Telekommunikation( was ja einleuchtend ist).

Warum geht es hier um einen Streitwert für eine ganze Jahresmiete? Ich habe keine Klausel in meinem Mietvertrag, in der eine Mindestmietdauer von 1 Jahr angegeben ist. Dürfte dann der Streitwert nicht maximal 3 x 280€ ,also insgesamt 860,00€ betragen?

Für Antworten wäre ich dankbar,

Gruß, Siggi

Anwalt, Anwaltskosten, kosten, Rechtsanwalt, Gegenstandswert
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Kürzung der Beamtenrente einer Witwe mit eigener Rente

Folgender Text: Unterhaltsbeitrag gemäß § 22 des Beamtenunterhaltsbeitrages gem. § 22 Beamtenversorgungsgesetz (Beamt VG) gewährt, da sich ihr verstorbener Ehemann zum Zeitpunkt Ihrer Eheschließung bereits im Ruhestand befand und das 65 Lebensjahr vollendet hatte. Der aus dem Ruhegehalt Ihres verstorbenen Ehemannes ermittelte Unterhaltsbeitrag ist wegen dem Altersunterschied Ihres Ehemannes bei Heirat sowie wegen der Dauer der Ehezeit mehrfach zu kürzen. Da der gekürzte Unterhaltsbeitrag unter der gesetzlichen festgelegten Amtsunabhängigen Mindxestwittwenversorgung aus $ 14 Abs. 4 Beamt VG liegt, ist diese Mindestversorfung Ihrem Fall maßgegeben. Bei der Gewährung des Unterhaltesbeitrages nach § 22 des Beamt VG ist Erwerbs- Ersatzeinkommen- hiezu zählt auch die eigene Altersrente der Hinterbliebenen Ehegatten - in angemessenen Umfang anzurechnen.

Wer kann mir mitteilen, ab wann Gesetzgebung der Beamt VG beschlossen und in Kraft getreten ist. Ab wann fragt die LVA in den Rentenanträgen nach folgende Bezüge 1. Witwenrente, 2. Geschäftsteilhaberschaft?

Auch ab welches Jahr in die LVA und andere Rentenversicherungsbescheide sowie Beamtenwitwenbescheiden ein Meldepflichthinweis anderer Einkommen besteht. Hierzu ist anzumerken, das die betroffene Person stehts beide Renten dem Finanzamt angab. Die Beamten - Wittwenrente wurde insgesamt über 75% gekürzt und der vorhandene Lebensunterhalt liegt nun unter den Existenzminimum. Ist eine zur Zeit der Witwenrentenerteilung und nach 20 Jahre unter der selben Begründung eine 2. Kürzung mit der selben Begründung gesetzlich geregelt oder erlaubt? Wer ist so freundlich und hilf? Was ist zu tun? Der eingeschaltete Rechtsanwalt erhält, wie es scheint einen Anwaltspauschalbetrag von der Rechtsschutzversicherung. Also gewinnt der RA immer. Ist das Demokratie?t: Wo bleibt bei solchen Reglungen zwischen Rechtsanwälte und Rechtschutzversicherungen die Motivation des Rechtsanwaltes? Vielen Dank Caro

Anwaltskosten, Witwenrente, Rentenkürzung, Beamtenrente
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Wer trägt meine Anwaltskosten bei gewonnenem Verfahren, wenn die Gegenseite nicht zahlen kann?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage die mich brennend interessiert und ich hoffe, dass mir hier weitergeholfen werden kann.

Zur Sache: Vor zwei Jahren wurde ich auf offener Straße verprügelt und bestohlen ("schwerer Raub"). Ca. drei Monate später hat man die Täter aufgrund meines Handys finden und festnehmen können. Bevor es zur Gerichtsverhandlung kam, habe ich einen Anwalt aufgesucht, um Schmerzensgeld von den Täten einzufordern. Dem Anwalt habe ich mitgeteilt, dass ich finanziell nicht in der Lage bin ihn zu bezahlen und habe das Thema Prozesskostenhilfe angesprochen und nach weiteren Optionen gesucht. Der Anwalt war sich über den Ausgang des Verfahrens wohl sehr sicher, so dass nicht weiter auf die Kosten eingegangen wurde, auch wenn ich das Thema mehrmals angesprochen habe, dass ich nicht will, dass Kosten auf mich zukommen. Es kam etwas später zu dem Verfahren, bei dem die Angeklagten verurteilt wurde. Direkt im Anschluss wurde im Adhäsionsverfahren folgender Vergleich geschlossen:

  1. Die Angeklaten zahlen mir 400 Euro als materielle Entschädigung,

  2. Die Angeklagten zahlen mir 6000 Euro Schmerzensgeld,

  3. Anerkennung eines Feststellungsantrag für die Erstattung der Kosten von Folgeschäden,

  4. "Die Angeklagten tragen die Kosten des Adhäsionsverfahrens als Gesamtschuldner, wobei dem Vertreter des Verletzten (also mein Anwalt) die Verfahrens- und Terminsgebühren zu ersetzen sind."

Vor Gericht waren die Angeklagten auch guter Dinge die Schuld auf einen Schlag zu begleichen, doch vor ca. einem halben Jahr stellte sich heraus, dass bei beiden Angeklagten kein Cent zu holen ist (auch eine Zwangsvollstreckung hat nichts erbracht). Und als das nicht ärgerlich genug für mich wäre hat sich jetzt mein Anwalt bei mir gemeldet und möchte einen Ausgleich der Anwaltskosten in Höhe von 2500 Euro von mir.

Jetzt meine eigentliche Frage: Ist das das richtige Vorgehen? Darf mein Anwalt jetzt die Kosten bei mir einfordern?

Ich habe ja immerhin mündlich bei der Aufsuche des Anwalts meine Situation geschildert (ich war zu der Zeit Student und hätte die Kosten nicht tragen können), auf die von mir angesprochene Prozesskostenhilfe wurde nicht eingegangen. Zusätzlich steht unter 4. des Vergleichs, dass die Angeklagten die Kosten erstatten müssen, und nicht ich.

Was sagt ihr dazu? Wie soll ich vorgehen?

Vielen Dank und Liebe Grüße.

Anwalt, Anwaltskosten
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Kann ein Wohnungsbrand in der EKSt berücksichtigt werden?

Hatte letztes Jahr einen (selbstverschuldeten) Wohnungsbrand in meiner ET Wohnung in Berlin. Die anderen Wohnungen wurden teils erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Anwaltskosten und Wiederbeschaffungskosten wollte ich als außergewöhnliche Belastungen in meiner EKSt Erlärung geltend machen. Das Finanzamt schreibt dazu Folgendes:

"Wiederbeschaffungskosten, sowie die mit dem Brand zusammenhängenden Rechtsanwaltskosten können nicht als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden, da es an der Zwangsläufigkeit dem Grunde nach fehlt. Aufwendungen sind zwangsläufig, sofern Sie sich diesen Kosten aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen können, dabei dürfen sich jedoch keinerlei Anhaltspunkte eines Verschuldens des Steuerpflichtigen ergeben (BFH vom 06.05.1994 - III R 27/92). Auf Grund der Fahrlässigkeit kann eine Berücksichtigung der oben genannten Aufwendungen nicht erfolgen."

Es besteht Aussicht auf Erfolg gegen den EKSt Bescheid Einspruch einzulegen und die Rechtsanwalts- und Wiederbeschaffungskosten dennoch, wenn auch nur teilweise, steuerlich geltend zu machen? Es war ein Unfall, selbstverschuldet jedoch weder grob fahrlässig, noch vorsätzlich. Der Schaden ist beträchtlich, ich hatte auf eine steuerliche Entlastung gehofft

Bedanke mich für jeden konstruktiven Beitrag / Hinweis.

Andreras Ise

Anwaltskosten, außergewöhnliche Belastungen, einkommensteuer, Einspruch, Brandschaden
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Ärger mit Inkasso und Anwalt

Hallo! Ich bin neu hier und ziemlich verzweifelt. Ein Anwalt will hier jetzt gegen uns das Verfahren eröffnen, weil wir eine Forderung nicht begleichen.

Folgender Sachverhalt:

Inkassounternehmen X fordert insgesamt 89,14 EUR . Hauptforderung 23,74, Mahnkosten 10 und der Rest 55,40 waren Inkassokosten (Inkassogebühr, Kontoführung, Adressermittlung, Auslagen für schriftliche Mahnung, Inkassoauslagen).

--> Auf diese Forderung haben wir reagiert indem wir nachgegoogelt haben ob so hohe Inkassokosten zulässig sind. Ergebnis war: Nicht höher als Rechtsanwaltskosten und die haben wir mit 32,50 gefunden. --> Wir haben 66,24 EUR überwiesen (23,74+10+32,50) und einen Brief an das Inkassounternehmen geschickt:

"Ich habe ihnen Grundforderung 23,74 + Mahnkosten 10,00 + 32,50 auf das von ihnen angegebene Konto überwiesen. Meines Wissens sind 32,50 bei dieser Höhe der Maximalsatz, den ein Inkassounternehmen ansetzen darf, deshalb habe ich auch nicht mehr überwiesen. Sollten sie darüber hinaus höhere Kosten geltend machen wollen bitte ich sie mir detailliert alle Kosten auf zu schlüsseln. Ich werde ihre Forderung dann prüfen / prüfen lassen. Sollten sie sich innerhalb der nächsten 30 Tage nicht melden gehe ich ansonsten davon aus, dass die Angelegenheit sich mit Überweisung der 66,24 EUR erledigt hat."

---> UND EIN PAAR TAGE DANACH KAM POST VON EINEM ANWALT

Forderung (mit Androhung vor Gericht zu gehen): 89,14 EUR (das ursprüngliche von der Inkasso) -66,24 (unsere Zahlung)+ 39 (Rechtsanwaltshonorar + irgendwelche Auslagen) = 61,90

--> wir haben bei diesem Anwalt angerufen und versucht das zu klären. Wir wurden gebeten eine schriftliche Stellungnahme zu schicken.

--> Mail an den Anwalt:

"wie telefonisch gefordert hier die Stellungnahme:

Unserer Ansicht nach besteht kein Grund, dass sie für firma XY zur Zahlung auffordern. Grundforderung + Mahnkosten Firma XY + 32,50 wurden an die Inkasso gezahlt. Für höhere Kosten/Forderungen seitens des Inkassounternehmens wurde eine Kostenaufschlüsslung verlangt. Dies wurde neben der Zahlung der Inkasso auch schriftlich mitgeteilt. Den Brief an die Inkasso habe ich ihnen als PDF angehängt."

---> dann kam vom Inkassounternehmen ein Brief, dass sie bereits vorher den Fall an diesen Rechtsanwalt übergeben haben (komisch- denn der hatte die Zahlung ja in seiner Aufschlüsselung drin - also wie kann das sein!)

--> heute kam ein Brief des Anwalts mit einer Inkassokostenzusammensetzung und Forderungsaufstellung.Wenn wir nicht Zahlen nimmt er das verfahren wieder auf.

Jetzt meine Frage: Kann er das tun? Die Hauptforderung ist beglichen! Das Inkassounternehmen hat unserer Ansicht nach den Fall an den RA weiter weil wir nicht voll gezahlt haben und dafür sollen wir jetzt noch mehr blechen!!!!

Was würdet ihr tun? Mahnbescheid abwarten und dagegen Einspruch erheben? Oder hab ich was vergessen und die kriegen uns dran? LG Smarti

Anwaltskosten, Inkasso, Vollstreckung
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Scheidungsverfahren; Ehemann beantragt Zwangsversteigerung bei 1/2 Eigentum; Anwaltskosten

Guten Tag an alle,

folgender Sachverhalt: Zwischen Karin und Gerd läuft ein mittlerweile langjähriges Scheidungsverfahren. Sowohl Karin als auch Gerd haben im Zugewinn keine Vermögenswerte angegeben. Weitere Ausführungen zu dem "Scheidungskrieg" an sich bleiben in dieser Frage aussen vor. Wichtig: Es besteht eine Eigentumswohnung welche mit ca. 80.000 € (Darlehenssumme) verschuldet ist. Gerd hat nun die Zwangsversteigerung dieser Eigentumswohnung beantragt. Karin ist auch schon ein Beschluss des Vollstreckungsgerichtes zugegangen. Somit muss Karin innerhalb einer 2 Wochen Notfrist gegen diesen Beschluss vorgehen um das Zwangsversteigerungsverfahren zu verhindern. Gerd hat überraschenderweise das Geld um die jeweiligen Kosten des Zwangsversteigerungsverfahren zu tragen. Gemäß diversen Auskünften im Internet ist der Antragsteller (somit Gerd) für die Kostenübernahme der Zwangsversteigerung verantwortlich.

Aufgrund der wirtschaftlichen Lage und dem geringen Verdienst von Karin bekommt Sie bei Ihrer bisherigen Anwältin (von der sie in dem Scheidungsverfahren vertreten wird) Prozesskostenhilfe. Nun wurde Karin von Ihrer bisherigen Anwältin an einen anderen Anwalt (Kollegen) verwiesen, da es sich bei dem Zwangsversteigerungsverfahren nicht direkt um die Scheidungssache selbst handeln würde. Es entstehen hier zusätzliche Kosten welche durch die Prozesskostenhilfe anscheinend nicht getragen werden. Unabhängig davon ob sie nun bei der bisherigen Anwältin oder einem "neuen" Juristen gegen diesen Beschluss vorgeht hat Sie die Kosten selbst zu tragen. Nachdem nun ein Gespräch zwischen Karin und dem anderen Anwalt stattgefunden hat, wurde seinerseits nochmals bekräftigt, dass hier die Prozesskostenhilfe nicht greift. Der "neue" Anwalt welcher sich nun mit der Zwangsversteigerung beschäftigen soll, verlangt ein Vorschusshonorar von ca. 1800 € - 2200 €. Karin kann sich somit gegen diesen Beschluss nur "wehren" wenn Sie diese Kosten begleicht.

Frage:

Ist es korrekt, dass die Teilversteigerung nicht direkt mit dem Scheidungsverfahren zu sehen ist, weshalb die Prozesskostenhilfe hier nicht beantragt werden kann?

Warum kann die Prozesskostenhilfe hier nicht beantragt werden, wenn doch Karin sich nur gegen diesen Beschluss "wehren" möchte? Sie war es ja nicht die die Zwangsversteigerung eingeleitet hat.

Sind für Karin die Kosten in Höhe von 1800 € - 2200 € für das "wehren" gegen die Zwangsversteigerung das Limit oder muss hier noch mit weiteren Kosten gerechnet werden?

Ich betone nochmals, Gerd hat die Zwangsversteigerung beantragt, in der Karin mit Ihren Kindern lebt. Unabhängig von den Möglichkeiten wie nun gegen diesen Beschluss argumentiert wird möchte ich wissen ob es korrekt ist, dass hier Kosten auf Karin zukommen obwohl Sie bereits in dem Scheidungsverfahren selbst Prozesskostenhilfe bekommt und sich hier "nur" gegen die Zwangsversteigerung wehren möchte?

Vielen Dank, ich hoffe ich konnte die nötigen Eckpunkte erläutern.

Anwaltskosten, Prozesskostenhilfe, Zwangsversteigerung, Scheidungsverfahren
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